Der französische Mathematiker und Physiker Blaise Pascal, hat das in seiner berühmten Wette dargestellt. Die Pascalsche Wette lautet verkürzt so:
"Gott ist oder er ist nicht". Wenn der Mensch glaubt und sein Leben nach Gott und dessen Wort ausrichtet, hat er nach dem Tod alles gewonnen, d. h. das ewige Leben. Gibt es Gott jedoch nicht, hat er eigentlich nichts verloren. Umgekehrt verliert jemand, der nicht glaubt, nach seinem Tod alles, wenn es Gott gibt und andererseits nichts, wenn es ihn nicht gibt. An Gott glauben, ist also sicherer.
Wenn du gewinnst, so gewinnt du alles, und wenn du verliert, so verliert du nichts: Wettet also, ohne zu zögern, dass er ist. ...
Interessant... ich hab darüber auch schonmal nachgedacht, kam aber immer zu dem genau umgekehrten Schluss.
Glaube ich an Gott und es gibt ihn, ist das natürlich positiv. Glaube ich an ihn und es gibt ihn nicht, hab ich mein Leben, das einzige, was real besteht, (in meinen Augen) vergeudet. Um das kurz zu erklären: Ein Leben mit Gott zu führen bedeutet viel Zeit einem Gott zu widmen. Will er das überhaupt? Wenn es den nicht gibt, wozu? Dann habe ich meine Zeit verschwendet.
Glaube ich nicht an ihn und es gibt ihn nicht, dann ist das (irgendwie) egal. Ich hab mein Leben genossen und jede einzelne Sekunde dem Leben gewidmet.
Glaube ich nicht an ihn und gibt es ihn, ist das doch der größte Gewinn, den ich haben kann. Das Leben geht nach dem Tod weiter...
Natürlich könnte Gott jetzt so gemein sein und mich um mal bildlich zu sprechen, zu Hölle schicken. Aber wenn Gott wirklich so lieb ist, dann nimmt er mich auf. Denn ein Leben mit Nächstenliebe und so kann ich auch ohne an ihn zu glaube führen. Und das wäre ja in seinem sinne. Wenn Gott es nicht ist, nun dann muss er wohl ein nachtragender, machtgieriger ähh "mann" sein... Und auf so jemanden kann ich dann wiederum auch verzichten.
Den Kommentar von Blackjack find ich auch sehr interessant.. Wenn ich nun jahrelang an den falschen Gott geglaubt habe, ist das womöglich noch schlimmer, als gar nicht zu glauben?
Also ich komme zu dem Schluss, dass ich mein Leben nicht mit Gebeten und sowas vergeuden möchte. Ich lebe mein Leben für mich und wenn da jemand ist, der angebetet werden will, dann soll er sich gefälligst melden.
😀
Sorry, ist ein bisschen off...
Mmm, der TE kann ich nur raten, sich nicht zu sehr an ihre Tante zu binden. In ihrer Tante kann sie aber leicht auch erkennen, dass es eben nur ein Glaube ist. Und der ist nichts absolutes und man kann ihn nicht so einfach übernehmen. In meinen Augen hat sie das gemacht, sie hat einfach etwas nachgeplappert. Ist vielleicht gut, dass ihre Tante sie so verunsichert, denn dadurch muss sie jetzt selbst nachdenken, sich Gedanken machen, und ihren eigenen Glauben kreieren