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mein Gehalt reicht nirgends hin + knausriger, gutverdienender Partner

Wir leben zusammen, ja.
Die Aufteilung wurde von ihm so entschieden. Er meinte mal, warum sollte er mehr zahlen, nur weil er mehr verdient. Er könne ja nichts dafür, dass ich so wenig verdiene - womit er streng genommen ja auch Recht hat.
Wie soll er etwa verstehen, was du selber gar nicht verstanden zu haben scheinst?!
Genau WEIL er mehr verdient, soll er auch mehr zahlen. Ihr lebt als PAAR zusammen, doch nicht als wirtschaftlich unabhängige WG-Bewohner.
Sorry, aber der Spruch disqualifiziert ihn zum absoluten Arxxxloch.
 
Wir leben zusammen, ja.
Die Aufteilung wurde von ihm so entschieden. Er meinte mal, warum sollte er mehr zahlen, nur weil er mehr verdient. Er könne ja nichts dafür, dass ich so wenig verdiene - womit er streng genommen ja auch Recht hat. Ich kenne das tatsächlich auch gar nicht anders, also alle Paare in meinem Freundes- / Bekanntenkreis, mit denen ich so gesprochen habe, machen Halbe / halbe.
Ich weiß natürlich nicht, was da die jeweiligen Parteien verdienen.

Mit "er kapiert es nicht" meinte ich, dass er eben nicht versteht (ist für mich übrigens dasselbe, ich finde "kapieren" offen gestanden nicht negativ behaftet), dass ich mich finanziell nicht an seinem Lebensstandard zur Hälfte beteiligen und dann noch was sparen kann.

Sorry, das ist doch Blödsinn. Mit meinem nicht mit mir verheirateten Partner würde ich höchstens die laufenden Kosten teilen (Miete, Strom, gewisse Lebensmittel etc.), aber ganz sicher keine Luxusanschaffungen wie eine Garderobe für 3800 Euro. Dass du dir so etwas aufschwätzen lässt, hat klar etwas mit dir zu tun. Warum kannst du ihm keine Grenzen setzen? Der zieht dich nach Strich und Faden über den Tisch und du sagst zu allem ja und Amen. Glaubst du, du musst so etwas tun? Warum?
 
Wie soll er etwa verstehen, was du selber gar nicht verstanden zu haben scheinst.
Genau WEIL er mehr verdient, soll er auch mehr zahlen. Ihr lebt als PAAR zusammen, doch nicht als wirtschaftlich unabhängige WG-Bewohner.
Sorry, aber der Spruch disqualifiziert ihn zum absoluten Arxxxloch.
Selbst wenn man sich die Kosten für Lebensmittel und Miete teilt, ist man noch lange nicht verpflichtet seinen exclusiven Geschmack mitzufinanzieren.
Soll er doch seinen Lachs essen, aber dann auch selber bezahlen.
 
Die Garderobe ist eine Maßanfertigung für ca. 3.800€ und ich stottere ihm das Geld in Raten ab, weil ich natürlich nicht mal eben die Hälfte von dem Preis einfach so zahlen kann.

Sein Argument war damals, wer billig kauft, kauft zweimal und IKEA ist für ihn halt Billigklump.

Zwischen Billigramsch und Maßanfertigung gibt es noch günstigere, auch hochwertige Nuancen.

Ich finde deinen Partner mehr als unfair, um das mal milde auszudrücken. Ich hätte so einem Garderobenkauf niemals zugestimmt bzw. hätte er sie von seinem Geld kaufen können.
Teure Lebensmittel, wenn er Lachs und Rinderfilet essen will, soll er sich das kaufen.

Er sichert sich auf deine Kosten seine Altersvorsorge.
Rücksichtslos und ganz schön abgew*chst.
Du musst klar Position beziehen, er nutzt dich aus, rede mit ihm!
 
Guten Morgen zusammen,

ich hätte gerne mal eine neutrale Meinung hierzu gehört.

Leider habe ich eine eher unterdurchschnittlich bezahlten Job und komme daher nur auf 1.700 netto in Vollzeit. Mein Partner (seit Winter 2023 zusammen, allerdings kennen wir uns schon lange und waren auch vor vor ca. 10 Jahren schon mal mehrere Jahre zusammen), hatte direkt nach seiner Ausbildung vor 20 Jahren das Glück, in eine sehr gute, IG-Metallverankerte Firma zu kommen und verdient 3.500 netto - hat aber durch permanente Bonuszahlungen, Gewinnbeteiligungen, Urlaubsgeld etc. im Grunde an 10 von 12 Monaten mindestens 5.000 netto auf dem Konto.

Davon schaufelt er erstmal nahezu alles auf diverse andere Konten (Fonds, Altersvorsorge etc.), was an sich ja auch nicht verkehrt ist - er versteht aber nicht, dass es mir persönlich nicht möglich ist, mit meinem Geld dasselbe zu tun.

Wir machen bei allem 50:50, sowohl bei den Wocheneinkäufen als auch beim Essen gehen, unserem Hund als auch bei größeren Anschaffungen. Das Problem ist, dass er hier immer das Beste vom Besten will, was ich mir aber einfach nicht leisten kann.

Beispielsweise ist unsere alte Garderobe förmlich auseinandergefallen. Ich wollte dann bei Ikea nach einer neuen schauen. Letztendlich musste es dann eine Massanfertigung vom Schreiner sein für mehrere 1000 Euro, bei der ich mich dann logischerweise ebenfalls mit der Hälfte beteiligen musste.

Generell leiste ich selber mir kaum was "Größeres", das einzige, was mir jetzt spontan einfällt, war ein Zahnbleaching vergangenes Jahr für ein paar hundert Euro. Jedoch besitze ich kein Auto und unsere Miete teilen wir uns (jeder 450€ monatlich). Zudem kaufen wir auch keine Billigprodukte im Supermarkt, sondern schon eher hochwertige Produkte.
Er isst z.B. gerne Lachs und Räucherlachs oder Rinderfilet, das muss ich ja keinem erzählen, wie teuer sowas ist und das summiert sich eben auch.

Unser Hund braucht monatliche Medikamente für ca. 200 Euro und ansonsten gebe ich mein Geld eigentlich nur noch für so Alltagsdinge wie Kosmetik (ganz normale, kein teures Zeug), etwa alle 3 Monate mal Klamotten (ebenfalls keine teuren Markenartikel) und maximal 1x Essen gehen im Monat aus. Im Urlaub war ich das letzte Mal 2011.

Kürzlich hat mein altes Handy nach fast 5 Jahren den Geist aufgegeben und ich habe mir dann ein neues gekauft für 600 Euro, die ich in Raten abbezahle, weil es mir sonst nicht hätte leisten können.

Gemerell komme ich mit meinem Geld einfach nie zu Rande, kann nichts weglegen zum Sparen und muss mir dann von meinem Partner immer anhören, er frage sich, wo mein ganzes Geld hingeht.

Gleichwohl behauptet er ironischerweise selbst immer,dass "es diesen Monat knapp wird" bei ihm, weil er eben wie gesagt den allergrößten Teil seines Monatsgehalts vom Girokonto in Fonds oder Aktien investiert und auf sein Altersvorsorgekonto überweist.

Er sagt dann, er hätte im Grunde ja genau dieselbe Menge an Geld monatlich zur Verfügung wie ich und er käme ja auch damit klar. Es ist doch aber ein riesiger Unterschied, ob ich generell nur 1.700 zur Verfügung habe, oder 5.000 und davon eben 3.000 sofort auf andere Konten umschichte und für größere Anschaffungen dann einfach dort das Geld hole, wenn z.B. eine Inspektion bei seinem Auto ansteht, oder eine größere Anschaffung für die Wohnung.

Warum versteht er das nicht? Ich weiß ehrlich gesagt einfach nicht, wie ich mit meinem Gehalt großartig sparen sollte und muss mir dann eben immer solche Sprüche anhören, als würde ich über meinen Verhältnissen leben, was halt definitiv nicht stimmt.
Hey! 😊
Für mich liest sich eure Aufteilung beim Geld sehr unausgeglichen. Mir stellt sich die Frage, wieso du das hinnimmst. Denn so lebst du ja schon über deine Verhältnisse. Die 50/50-Aufteilung für laufende Kosten finde ich okay...aber nur, wenn nicht unnötig viel ausgegeben wird.
Teure Produkte muss man sich leisten können. Günstiger werden die Produkte im Moment auch nicht, eher in die andere Richtung.
Bei der Garderobe hätte ich mich zB nicht beteiligt. Auch bei häufigem Konsum von Luxusgütern (Räucherlachs, Rinderfilet, usw) nicht. Sowas kann er auch alleine bezahlen, wenn er Wert darauf legt.

Ist dein Partner allgemein so...bestimmend? Wieso hast du da noch nicht korrigierend eingegriffen bei den Ausgaben?

LG
 
Ehrlich gesagt, ich wüsste nicht, wie Ihr das - nach bereits erfolgten Diskussionen - irgendwann mal in eine zufriedenstellende Richtung bekommen solltet.

Ich kenne die Situation 50:50 (wo ich dumm war wie die Nacht mich darauf einzulassen, aber dumm wie ich war wollte ich den Ex nicht überfordern). In Sachen Lebensmittel kaufte er das billigste vom billigsten, aber das von mir finanzierte höherwertige wurde verschlungen. Bei uns war das aber nur der offensichtliche Teil der Probleme, die anderen wollte ich damals wohl nicht sehen......

Ich würde Dir also empfehlen genau hinzusehen was Dir Dein Partner bedeutet und würde die finanziellen Regeln nochmals klar stellen. Gemeinsamer Kauf ist bei mir nicht drin. Er bezahlt oder ich bezahle - so ist dann die Rechnung auf denjenigen ausgestellt der das Teil wollte und später auch mitnehmen kann (falls es zu einer Trennung kommt).

Grundsätzlich finde ich es nicht gut sich vorwerfen zu müssen wer mehr oder weniger hat und darauf zu bestehen wer was zahlt. Hat einer mehr Geld, finde ich es logisch, dass er/sie dem anderen unter die Arme greift. Falls nicht, dürfte es an vielem anderen auch mangeln, oder ......????

Gruß von Grisu
 

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