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- Mein / euer Leben mit wenig Geld -

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Ich würde sagen, ja.




Kommt drauf an, was man unter '"bieten" versteht und welche Ansprüche man hat. Eine Freundin von mir ist alleinerziehende Zweifach-Mutter und bezog bis vor kurzen Sozialleistungen. Sie sagte, sie hätte genug Geld und käme damit gut zurecht. Ihre Kinder müssten auf nichts verzichten. Es gibt (größere) Dinge, auf die müsste man eventuell hinsparen oder sich eventuell mit einer günstigeren Variante abfinden, aber bei wem ist das nicht so?

Bei den Kindern in meinen Freundes und Bekanntenkreis.
 
Bei den Kindern in meinen Freundes und Bekanntenkreis.

Nun, dann haben die es ja wirklich gut. Aber da stellt sich mir auch immer die Frage: Muss das sein? Ganz unabhängig von der Art des Einkommes (ob hoch oder niedrig oder Sozialleistungen). Für größere Dinge sparen finde ich nicht schlimm, im Gegenteil. Dadurch wertschätzt man doch erst, was man hat, was man erreicht hat etc. Ich finde es generell nicht gut, wenn ein Kind mit dem Gedanken aufwächst, dass immer alles sofort verfügbar sein muss und es alles immer und sofort bekommt. Ich meine jetzt nicht existenzielle Dinge, wie Essen.
 
Ausgehend davon, dass du nicht mal einen Kühlschrank besitzt oder einen Herd nutzt: Wie willst du deinem Kind da was bieten können?
Sicher, es gibt mehr Geld.
Aber wenn du deinem Kind was bieten wollen würdest, wie einen kurzen Urlaub, so müsstest du exakt so weiter machen wie jetzt. Und das verstehe ich garantiert nicht darunter, wenn man dem Kind etwas bietet bzw. bieten will.

Hallo! Ich hatte doch mehrfach betont, dass ich es so mache, weil ich alleine bin. Hätte ich eine Familie und Kinder würde es anders aussehen.
 
Ich denke auch, dass man sich selbst mit HartzIV gesund ernähren kann. Gerade Obst und Gemüse kann man schon für kleines Geld bekommen. Ich habe beispielsweise letztens eine Packung Nektarinen bei Lidl für 0,77 Cent gekauft. Auch anderes Obst und Gemüse ist preiswert. Wasser abgefüllt in Flaschen kostet auch nicht viel. Ich kenne sogar jemanden, der Leitungswasser trinkt. Dieses soll angeblich sehr sauber und gesund sein. Ich persönlich komme an Wasser nicht heran. Ich habe Wasser in den verschiedensten Variationen ausprobiert.

Seinem Kind etwas bieten, kommt meiner Meinung nach vor allem auf die persönliche Definition, Vorstellung und Erziehung der Eltern an. Dennoch machen anscheinend einige alles nur vom Geld abhängig.

Dabei kann man meiner Ansicht nach mit seinen Kinder auch mit wenig Geld viel ermöglichen. Wobei ich aber betonen möchte, dass ich mein Kind nicht stundenlang, sondern nur für eine minimale begrenzte Zeit, vor dem Fernseher sitzen lassen würde.

Aber Singen, Tanzen, Klatschen, spazieren gehen, auf dem Spielplatz, am Wasser und im Wald spielen, Schneemänner und -burgen bauen, Verstecken spielen, Kissenschlacht, Herumtoben, Musik machen, Beeren-Blätter-Pilze-Steine-Tannenzapfen, Blumen sammeln, Tiere sehen und vieles mehr kostet alles kein Geld. Polizei, Feuerwehr, Bus und Bahn kann man den Kleinen auch so zeigen.

Hätte ich ein Kind, würde ich es nehmen und mit dem Bus einmal durch die Stadt fahren. Mich kostet die Fahrt aktuell 0,90 Cent und je nach Alter würde mein Kind gar nichts oder auch nur wenig bezahlen. Hier bei mir gibt es auch Bahnen, die durch die Stadt oder zu einem Schloss fahren. Und eine spezielle Eisenbahn, mit der man auch fahren könnte. Vom Preis, gerade wenn das Kind noch nichts bezahlen muss, annehmbar.

Stifte, Knete, Malbücher und -blöcke, Kreide, Karten, Fußbälle und vieles mehr bekommt man schon für kleines Geld. Klamotten gibt es, wenn man schaut, auch günstig. Ich habe für meine Neffen und meine Nichte schon süße Sachen für kleines Geld bekommen.

Für einen Urlaub muss man sicherlich einige Zeit sparen, aber vielleicht hat man irgendwo Freunde, Bekannte, Verwandte, Familie, die man besuchen kann.

Ich denke, seinem Kind etwas bieten, liegt nicht am Geldbeutel der Eltern, sondern an den Ideen dieser.
Und was vor allem wichtig und kostenlos ist, ist die Zeit mit seinen Kindern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kindern kann man durchaus mit wenig Geld viel bieten. Viele die klagen, man könne mit dem Existensminimum/Sozialleistungen sich selbst und Kindern nichts bieten, haben wie so viele andere auch, Ratenzahlungen am Backen, die monatlich zusätzlich den Geldbeutel belasten.


Und ja, man wertschätzt Dinge mehr, wenn man drauf sparen musste und die richtige Kommunikation und Haltung im Elternhaus vorgelebt bekam.


Ich lebe so weil ich es will und würde es nicht machen, wenn ich nicht alleine leben würde, für ein Kind verantwortlich wäre - so wie andere hier auch, die es ja mal irgendwo in den Zeilen auch erwähnten. Auch lohnt es sich Dinge zu hinterfragen und dies ruhig immer mal wieder. Es gibt viele Perspektiven zu ein und demselben Sachverhalt.
 
Hier mal ein Link zur Kinderarmut allgemein


Kinderarmut: Aus armen Kindern werden chancenlose Erwachsene ...


und ich sehe es genauso....

Ich möchte keinesfalls Kinderarmut, HartzIV und alles, was damit zusammenhängt, schön reden. Aber mein Vater wurde über Nacht von seiner Frau sitzen gelassen. Sie ist einfach abgehauen und mein Vater stand mit einmal mit vier Kindern (ungefähr im Alter von 13,12,3,1 Jahren) alleine da. Folglich hatten wir auch kaum Geld. Ich habe dennoch meine Fachhochschulreife gemacht und bekam Zusagen für Studien- und Ausbildungsplätze, sogar mit Übernahmeaussicht. Was ich sagen möchte ist, dass es nicht immer der Fall sein muss, dass man später ein "Loser" wird, nur weil man in der Kindheit unter schwierigen Umständen gelebt hat. Eine schwere Kindheit kann ja auch etwas positives mit sich bringen. Beispielsweise die eigene Selbstständigkeit oder Durchhaltevermögen. Letztendlich kommt es auf den Menschen selber an, was er/sie aus seiner Situation macht sowie welche Fähig- und Fertigkeiten dieser mitbringt.
 
Ich denke auch, dass man sich selbst mit HartzIV gesund ernähren kann. Gerade Obst und Gemüse kann man schon für kleines Geld bekommen. Ich habe beispielsweise letztens eine Packung Nektarinen bei Lidl für 0,77 Cent gekauft. Auch anderes Obst und Gemüse ist preiswert. Wasser abgefüllt in Flaschen kostet auch nicht viel. Ich kenne sogar jemanden, der Leitungswasser trinkt. Dieses soll angeblich sehr sauber und gesund sein. Ich persönlich komme an Wasser nicht heran. Ich habe Wasser in den verschiedensten Variationen ausprobiert.

Seinem Kind etwas bieten, kommt meiner Meinung nach vor allem auf die persönliche Definition, Vorstellung und Erziehung der Eltern an. Dennoch machen anscheinend einige alles nur vom Geld abhängig.

Dabei kann man meiner Ansicht nach mit seinen Kinder auch mit wenig Geld viel ermöglichen. Wobei ich aber betonen möchte, dass ich mein Kind nicht stundenlang, sondern nur für eine minimale begrenzte Zeit, vor dem Fernseher sitzen lassen würde.

Aber Singen, Tanzen, Klatschen, spazieren gehen, auf dem Spielplatz, am Wasser und im Wald spielen, Schneemänner und -burgen bauen, Verstecken spielen, Kissenschlacht, Herumtoben, Musik machen, Beeren-Blätter-Pilze-Steine-Tannenzapfen, Blumen sammeln, Tiere sehen und vieles mehr kostet alles kein Geld. Polizei, Feuerwehr, Bus und Bahn kann man den Kleinen auch so zeigen.

Hätte ich ein Kind, würde ich es nehmen und mit dem Bus einmal durch die Stadt fahren. Mich kostet die Fahrt aktuell 0,90 Cent und je nach Alter würde mein Kind gar nichts oder auch nur wenig bezahlen. Hier bei mir gibt es auch Bahnen, die durch die Stadt oder zu einem Schloss fahren. Und eine spezielle Eisenbahn, mit der man auch fahren könnte. Vom Preis, gerade wenn das Kind noch nichts bezahlen muss, annehmbar.

Stifte, Knete, Malbücher und -blöcke, Kreide, Karten, Fußbälle und vieles mehr bekommt man schon für kleines Geld. Klamotten gibt es, wenn man schaut, auch günstig. Ich habe für meine Neffen und meine Nichte schon süße Sachen für kleines Geld bekommen.

Für einen Urlaub muss man sicherlich einige Zeit sparen, aber vielleicht hat man irgendwo Freunde, Bekannte, Verwandte, Familie, die man besuchen kann.

Ich denke, seinem Kind etwas bieten, liegt nicht am Geldbeutel der Eltern, sondern an den Ideen dieser.
Und was vor allem wichtig und kostenlos ist, ist die Zeit mit seinen Kindern.


Kinder wollen aber auch ein Handy haben, eine Spielekonsole, PC, schicke Klamotten und Schuhe, ins Spaßbad, in Freizeitparks, Pizza essen gehen, ins Kino, einfach mal Spielzeug kaufen gehen..... eben so wie ihre Freunde und Klassenkamaraden.

Ich habe Kinder in meinem Freundes und Bekanntenkreis und weiß was die kleinen wollen.
 
Kinder wollen aber auch ein Handy haben, eine Spielekonsole, PC, schicke Klamotten und Schuhe, ins Spaßbad, in Freizeitparks, Pizza essen gehen, ins Kino, einfach mal Spielzeug kaufen gehen..... eben so wie ihre Freunde und Klassenkamaraden.

Ich habe Kinder in meinem Freundes und Bekanntenkreis und weiß was die kleinen wollen.

Muss ich leider so bestätigen.
Bis zu einem gewissen Alter mag das noch funktionieren dass die Kids zufrieden sind mit kostenlosen Freizeitaktivitäten und Beschäftigung mit/durch die Eltern...
Aber irgendwann im schulalter ist es damit nicht mehr getan...
Kommt natürlich auch sehr aufs Umfeld an.
 
Muss ich leider so bestätigen.
Bis zu einem gewissen Alter mag das noch funktionieren dass die Kids zufrieden sind mit kostenlosen Freizeitaktivitäten und Beschäftigung mit/durch die Eltern...
Aber irgendwann im schulalter ist es damit nicht mehr getan...
Kommt natürlich auch sehr aufs Umfeld an.

Ist ja auch ihr Gutes Recht sich solche Dinge zu wünschen und auch zu bekommen. Was können die Kinder dafür das die Eltern von H4 leben? Ich würde da alle Hebel in Bewegung setzen das ich Arbeit finde/meinen A**** hochbekomme....
 
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