Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Mein erster Forum Beitrag

Grüße dich herzlich

Ja das Gefühl kenne ich auch,es ist für mich wie eine innere Leere,die gerne mit Liebe gefüllt wäre.
So stelle ich es mir vor,ich weiß nicht ob es funktioniert und man diese Leere füllen kann?
Ich versuche sie mit schönen Dingen zu füllen aber etwas fehlt... vielleicht bleibt immer eine kleine Stelle leer.

Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll- solange man meint, man ist alleine, muss man sich doch leer füllen und Sehnsucht haben, die keiner stillen kann. Wer kann schon rund um die Uhr da sein, oder dabei sein, oder Beistand sein? Das ist keine zufällige Sehnsucht, die ist berechtigt.

Wo bist du, der, der mir immer zuflüstert, mich immer inspiriert, mir stets einen Einfall liefert, alles so dreht, dass ich mich vertrauensvoll allem ausliefern kann, denn er ist bei mir, mir wird schon nichts geschehen- selbst wenn ich sterben sollte, du bist bei mir, immer und ewig...

Habt ihr die Geschichten nicht auch gehört: ich bin bei dir, ICH liebe dich, ich bin deines Fußes Leuchte, ich führe dich auf die grüne Au, ich bin dein Stab und dein Stecken, bei mir wird dir nichts mangeln....

das lässt sich so lesen und so ungefähr empfinde ich es selbst.
Mir ist, als ob mich mein Geist führt, begleitet, ich kann mich auf jenen verlassen. Das sieht Folgendermaßen aus- ich guck mich um... ah, mein Auge sieht die Schachtel unter meinem Schreibtisch...okay, so denn, dann ordne ich heute endlich diese Zettel und Zeitschriften, das ist also dran... ich wurde dazu inspiriert. Ich habe die Wahl- anzunehmen, oder abzulehnen. Es ist egal, wie ich entscheide. Aber weil ich inzwischen schon gut auf diese "innere Stimme" hören und achten gelernt habe, bin ich nicht mehr so langsam im Reagieren, ich hab, wie gesagt da schon mehr Vertrauen.
Bei so einem Leben ist vorausgesetzt, dass man nicht mehr das Gefühl hat alleine zu sein, man ist mit seinem Spirit in einer Lebensgemeinschaft, jener unterstützt in allen Lebenslagen, gibts was Beglückenderers? Das betrifft alles, wonach mir ist, egal, ob ich nun im Bett im Halbschlaf zuhöre, was ich denke, oder ob mir nach einem Essen gelüstet, ich geh da voll mit- ähnlich: was machen wir heute...?? Haube auf, Jacke an, es ist Rausgehen dran,... das, was mir alles unterwegs auffällt, das fällt mir nicht zufällig auf, mein Blick lenkt mich darauf, oder was Essen betrifft, meine Gelüste inspirieren mich, meine EIN-Fälle. Vorhin habe ich entdeckt, im Kühlschrank lagert ja ein Fertigteig, zufällig habe ich den beim Saubermachen des Kühlschranks gesehen, hätt ich fast vergessen, nein, vergessen gibts nicht, ich werde erinnert- durch die Inspiration, reinige den Kühlschrank, es ist gerade Zeit dafür... und so habe ich dann dieses Rezept versucht, das mir kürzlich bei einem Video gezeigt wurde- zufällig habe ich es mir gemerkt...
Es ist, wie wenn ich ständig beschenkt werde- zufällig fährt mein Freund gestern vor mit dem Camper, mit dem Bus- zufällig ist Zeit für mir helfen bei etwas Großem entsorgen- oh danke Gott, das war wieder der richtige Tag dafür, wieder eine Sorge weg... oder, ich fühle, fahr zu den Kindern, machs und siehe da, meine Schwiegertochter ist saufroh, denn sie muss ihrem Jungen beim Lernen unterstützen, während dem geh ich mit den beiden Mädchen zur Rodelbahn und lass mir zeigen, wie gut die Kleine schon Schifahren kann... es ergibt sich eins nach dem anderen, einfach so, in aller Ruhe, es ist wie eingefädelt, wie wenn es eben kejnen Zufall gäbe.
Mir ist so wohl- so Sorgenfrei, so unbekümmert. ICH bin nicht der Macher, ich bin eher der, der dem Macher brav folgt. Zu Recht, denn es ebnet sich alles- seit ich da drauf gekommen bin, ist nicht ständig das Gefühl da, ich mache etwas falsch. Wird schon richtig sein, mein Bauchgefühl wird schon recht haben... mir ist nach nein, mir ist nach ja, ich fühle sogar die "gute Hand" bei Zusagen, die ich tätige- da höre ich in mich, sag spontan ein Datum, oder eine Uhrzeit und siehe da- passt perfekt, wie zugeflüstert.
Ich bin sicher, das ist nicht nur bei mir so, man liest das ja oft, dass es jemand so geht- ich kenne viele Bücher, wo es ähnlich beschrieben steht und vor allem stehts auch in diesen religiösen Schriften, die eh dauernd drauf hinweisen- du bist nicht alleine, Gott ist bei dir. Das wird ein Überbegriff sein, ein Name für dieses Unbeschhreibbare, nicht Deffinierbare, aber Fühlbare - das die Menschen seit jeher fühlen und wenn nicht, dann gibts Sehnen danach.
 
Mir kommt vor, ich bin das "Kleinhirn"- es gibt aber auch in mir ein "Großhirn"- das meinem Kleinhirn, welches eben recht menschliche Auswüchse hat, wie Ängstlichkeit, wie Fehldenke, wie Komplexe, wie sonstige Wesensarten, die wir Menschen eben haben, das diesem kleinen Denken überlegen ist.

Bei uns gibt es Reflexe- Flucht zb. - oder Feindseligkeit, oder Schwindeln, das passiert so schnell, dass wir das gar nicht hinterfragen.
Ich habe mir angewöhnt, nicht feindselig zu reagieren, nicht in Flucht zu gehen, nicht ja zu sagen, obwohl nein richtiger wäre- ich bin mutiger geworden wahr zu sein, aufrichtiger zu sein, diesem Flucht-Angriff-Reflex nicht mehr acht zu geben. Das hat was, das ist wesentlich einträglicher, wesentlich Gewinnbringender, als dieses Kleine. Es ist mehr Größe da. Antworte überlegt... reagiere überlegt..... pass auf, sei nicht feindselig..verkneif dir das... das hat sich so oft schon als gut herausgestellt, weil ich darauf "gehört" habe.

Bei meinen Freunden, bei meinen Nachbarn, bei meinen Lebensmenschen- rundherum gibt es Zubringer, die zu meiner Lebensqualität beitragen und damit nicht aufhören, weil ich fair bin, weil ich herzlich bin, weil ich freundlich bin, weil ich konsequent aufrichtig bin, nicht krumm, nicht falsch, nicht bösartig- das lohnt sich, das ist der Grund, wieso mir geholfen wird, wieso man mich aufsucht, gut zu mir ist, ich bin es ja auch zu ihnen, daher besteht kein Abbruch all meiner lieben Kameradschaften. Nur wegen dem alleine sehe ich schon ein, pass auf, wie du bist- es steht ein Mensch vor dir, verachte ihn nicht... der hilft dir eines Tages.. so kommts aber auch. Ich war schon so oft so was von froh, dass ich mich benommen habe..statt Blockaden aufgerichtet habe.

So viel zu meinen Erfahrungen, was ich so ausfasse, seit ich bewusster vorgehe. Liebe fließt.. weil ich mich nicht gegen sie stelle.
 
Kennt das jemand? Dieses Gefühl, dass man sich nach etwas sehnt, was eigentlich längst verloren ist?
ich denke, dass das die meisten menschen kennen, die z.b. traumatisiert sind. eine sehnsucht nach etwas, was leider nie da war, wie eine leere. dieses nicht erfüllte bedürfnis nach zuneigung und liebe, sorgt häufig dafür, dass menschen dann ihre grenzen überschreiten lassen, um nur ein kleines bisschen davon zu erlangen.
dass das schnell in abhängigkeiten führen kann, sehen die meisten zu spät.
die als kind nicht erlebte bedingungslose annahme (die es so im erwachsenenalter nicht gibt), sorgt dafür, dass man vieles selbst erst aufbauen, lernen muss; und das macht bindung sehr sehr schwer.
und vielleicht kennst du es, dass da vielleicht menschen sind, die dich toll finden oder dich wertschätzen, aber du kannst es gar nicht richtig annehmen.
es ist aber keineswegs hoffnungslos
 
Ich will einfach nur jemanden, der mich sieht.

Du gehst und siehst dich gehen...

Du schnippelst Zwiebel und schaust auf deine Finger.

Du merkst, du siehst, du fühlst, dir rinnen Tränen über die Wangen...warum? An was hast du gedacht? Du hast deinen Gedanken zugehört und auf diese Gedanken hinauf musstest du weinen.

Es juckt- du spürst Jucken, du nimmst deine Hand und kratzt dich.

Du spürst und folgst laufend deinem Spürsinn.

Halte inne und weine... du folgst.

Vielleicht folgst du dem Falschen?

Kennst du die Geschichte von dem auf der linken Schulter und jenem auf der rechten Schulter- einer raunt dir zu, ach, du hast es schwer...der andere würde dir auch zuflüstern- aber der eine ist lauter, dominanter.

Es gibt die Fabel von den zwei Wölfen, ein Indianer erzählte sie seinem Ekel am Lagerfeuer.
Weißt du, es gibt zwei Wölfe in uns, die wollen beide dein Herr sein.... einer ist ängstlich, zaghaft, misstrauisch, manchmal sogar böse, Lieblos, gern und oft in Kummer, irgendwie immer traurig- das ist seine Natur, der ist so.
Es gibt auch noch einen Wolf in uns, jener ist irgendwie das Gegenteil- wo andere verzagen, kennt er einen Rat, wo Angst ist, ist bei ihm Mut da, der ist klug, kennt Lösungen, der andere eher nicht- derandere verzagt sofort, verliert sofort alle Hoffnung, gibt gern auf, überlegt kleinlich, kommt selten auf eine gute Idee, Zuneigen mag er nicht, er mag lieber wegwerfen- der andere Wolf geht anders vor, der kennt die Wichtigkeit von Miteinander, der fördert diese, ist Teamfähig, mag Zusammenhalt und Güte, Liebe, Herzlichkeit, Geduld, Aufrichtigkeit, Vergeben, Mitfühlen, Fairness, mag jener lieber, als eben Streit, Zwietracht, Feindseligkeit etc- ein jeder von den beiden Wölfen in uns hat andere Werte.

Der Enkel saß da und überlegte- wer ist nun unser Herr ? Jener, den du mehr Futter gibst.
 
Es gibt einen Weg nach oben, einen nach unten.
Bin ich auf dem richtigen Weg?
Folge ich dem "rechten Herrn"?

Ich glaub schon, dass Taten zählen. Ich habe die Wahl- ich kann dazu beitragen, dass ich abwärts trifte, ebenso kann ich dazu beitragen, dass es mir gut geht und immer besser.

Immer wieder stehen wir vor Entscheidungen- wer trifft diese? Die Angst? Das Fürchten, das Misstrauen, die üble Laune, die Trauer, die Versagenskultur, die Schlampigkeit, der Unwille, der Trotz, die Mutlosigkeit, der Pessimist, der Depri etc.? Diese Ratgeber bringen uns um und wissen es nicht, sie machen nur, wofür sie gebaut sind, was in ihrer Natur üblich ist.

Ein Depri würde nie dankbar sein, sonst wäre er ja kein Depri. Ein Miesmacher würde nie wen vergeben, sonst wäre er ja kein Miesepeter- der ist von Natur her niemals in der Lage fröhlich zu sein.
Der Widerwillige würde niemals neugierig sein, ob er etwas schön hinkriegt- er wäre ja dann gegen seine Natur.
Die Liebe liebt, die Trauer trauert... der Zorn ist zornig und ich bin mal dies, mal jenes, kann wechseln, kann umsteigen- das sollte man wissen.
Alles ist erlaubt, alles ist in uns, nur eins ist logisch, nicht alles führt nicht ins Glück, manches führt in unser Verderben- wenn wir nicht aufpassen.
Ist es nicht so?
 
Mein Therapeut sagt, ich klammere mich zu sehr, dass ich lernen soll, mich selbst zu lieben, aber ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wie das geht.
Vielleicht könntest du dir als 1. Step vorstellen, dass du selbst deine beste Freundin bist und liebevoll, verständnisvoll und fürsorglich mit dir umgehst.

Zur Therapie: Bei Therapie geht es nicht nur um die....hm....Themen, die man bearbeitet. Mir hatte mal eine ehemalige liebe Userin, mit der ich Kaffeetrinken war, gesagt, dass Therapie so etwas wie ein Übungsfeld sei - stellvertretend für die Beziehungen im echten Leben.

Zuvor hatte ich das so noch nie gesehen, konnte aber feststellen, dass ich verschiedene Verhaltensmuster sowohl im Real Life, als auch in der Therapie an den Tag legte. Bei mir war das u. a. Konfliktvermeidung.

Wieder zurück zu dir: Sag deinem Therapeut, dass du nicht weißt, wie Selbstliebe geht....mach es zum Thema. Überleg dir vor den Sitzungen, was dir wichtig ist....nimm DU dich wichtig! Auch das ist Selbstliebe!
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben