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Maximale Fahrzeit zum Arbeitsplatz

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Ich kann mich noch an meinen alten Job erinnern, da war es ne halbe Stunde und danach noch etwas für sich machen, gestaltete sich da schon schwierig.

Ich bin also auch kein Freun des langen Pendelns. Aber man kann sich nicht immer alles aussuchen.
 
Ich kann mich noch an meinen alten Job erinnern, da war es ne halbe Stunde und danach noch etwas für sich machen, gestaltete sich da schon schwierig.

Ich bin also auch kein Freun des langen Pendelns. Aber man kann sich nicht immer alles aussuchen.
Nicht, wenn man langzeitarbeitslos ist.
Aber wenn noch Homeoffice dabei ist, ist es ja nicht so schlimm.
 
Es ging hier nicht darum, ob ich den Job annehme, oder nicht. Natürlich würde ich in annehmen.

Trotzdem interessiert es mich.
Ich sehe das ähnlich wie @Andreas900 ... mir fällt es schwer, deine Frage zu beantworten, da so viele Faktoren dabei eine Rolle spielen. Zum Beispiel macht es ja schon allein viel aus, ob man Gleitzeit hat und ein Zuspätkommen unproblematisch ist, oder ob man zu einem fixen Zeitpunkt anwesend sein muss und jeder Stau und jeder Zugausfall daher Stress verursacht...

Also, flexible Arbeitszeiten mal vorausgesetzt:

Müsste ich über einen langen Zeitraum 5x pro Woche zur Arbeitsstelle, wäre für mich mit dem Auto eine Strecke von bis zu 40 km und maximal 45 min Fahrzeit gerade noch so akzeptabel, denke ich. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln finde ich bei regelmäßigen Fahrten alles bis zu einer Stunde in Ordnung. Dauert es länger, kommt es für mich stark darauf an, wie die Verbindung ist... wenn eine lange Zugfahrt dabei ist und ich nicht oft umsteigen muss, stört es mich auch nicht allzu sehr, 1,5 h unterwegs zu sein.

Bei nur 1 - 2 regelmäßigen Fahrten pro Woche: Mit dem Auto max. 60 km (1 h Fahrzeit), mit ÖPNV 2 h.

Bei einem relativ weiten Anfahrtsweg würde ich aber langfristig immer auch über einen Umzug nachdenken.
 
DIe option Umziehen hatte ich auch schonmal ins Auge gefasst und bin fast auße Latschen gekippt, was die da für Preise aufrufen.
Wobei das natürlich der Klassiker ist:
Günstig wohnen und Pendeln
ODER
Teuer wohnen und kurze Fahrtstrecke

Das ist ja ein Hauptgrund warum die Mieten in städtischen Lagen so teuer sind. Die Anbindung ist besser, egal ob es Schulen, ÖPNV, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte oder der Job ist.

Aber wie @Tanja Susi sagt, eins nach dem anderen. Erstmal den Job kriegen. Und dann kann man sich nach näheren Wohnorten umschauen. Was oft gut funktioniert, ist in den Speckmantel von Städten zu ziehen. Auch nicht billig aber billiger als die städtische Lage und eben 20 Minuten Pendelzeit statt vielleicht ner Stunde.

Mein Beispiel Düsseldorf: Selber unbezahlbar aber es gibt viele Kleinstädte drum herum, die per Autobahn oder ÖPNV nach Düsseldorf führen.
 
Ich arbeite an einer Universität. Wohne aber nicht in der total überteuerten Unistadt selbst, sondern in der nächsten größeren Stadt und pendele jeden Tag mit dem Zug und U-Bahn 45 Minuten einfache Strecke.

Wem das schon zu viel ist, der braucht gar nicht nach einem Job suchen, da fehlt dir einfach Motivation, Ehrgeiz und Lust auf Arbeit.
 

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