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Massive Probleme mit Kollegen

Okay, ich wäre davon ausgegangen das verheizen kosteneffizienter ist.
Vor allem ist es gem. Arbeitsschutzgesetz auch verboten, denn der AG hat eine Fürsorgepflicht. Die Gesetze greifen allerdings nur, wenn man sich auch danach richtet. Und das wird hier freiwillig durch die Teammitglieder unterlaufen, indem sie händeringend versuchen, die Missstände selber iwie zu kompensieren.
 
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Das ist doch kompletter Wahnsinn, sowas führungslos laufen zu lassen.
Ich würd das Ding gegen die Wand fahren lassen.
Solange ihr alle rudert wie die Weltmeister und alles funktioniert, wieso sollte sich was ändern?
Selbstschutz ist jetzt die Devise. Du solltest aufhören Führungsaufgaben zu übernehmen, wenn du nicht als Führungskraft angestellt bist.
Ansonsten seht ihr zu, dass ihr euch nicht ausbrennt (und dich mein ich da ganz besonders mit) und schaltet lieber mal einen Gang zurück.
Wenn es euch nicht gut geht, meldet Ihr euch selber krank.
Ja, das mühsame ist, dass wir vor einiger Zeit eine Besprechung mit einem Arbeitspsychologen hatten. Der hat uns explizit gesagt, dass das Unternehmen seine Fürsorgepflicht nicht erfüllt und das grob fahrlässig ist. Das wurde 1🤐 so weitergegeben und trotzdem bleiben sie bei der Ansicht, dass das schon so in Ordnung ist... Es wird mir über kurz oder lang eh nichts anderes übrig bleiben, als dass ich mal runterschraube. Ich komm ja wegen den laufenden Meetings und Krisengesprächen kaum noch dazu meine eigentliche Arbeit zu machen. Danke jedenfalls für deine Worte 🙂
 
Ja, das mühsame ist, dass wir vor einiger Zeit eine Besprechung mit einem Arbeitspsychologen hatten. Der hat uns explizit gesagt, dass das Unternehmen seine Fürsorgepflicht nicht erfüllt und das grob fahrlässig ist. Das wurde 1🤐 so weitergegeben und trotzdem bleiben sie bei der Ansicht, dass das schon so in Ordnung ist... Es wird mir über kurz oder lang eh nichts anderes übrig bleiben, als dass ich mal runterschraube. Ich komm ja wegen den laufenden Meetings und Krisengesprächen kaum noch dazu meine eigentliche Arbeit zu machen. Danke jedenfalls für deine Worte 🙂
Dann weiß die Unternehmensführung doch, dass was im Argen liegt.
Warum setzt Du Dich dann so sehr ein, wenn es der Geschäftsführung wurstegal ist?
 
Vor allem ist es gem. Arbeitsschutzgesetz auch verboten, denn der Ag hat rine Fürsorgepflicht. Die Gesetze greifen allerdings nur, wenn man sich auch danach richtet. Und das wird hier freiwillig durch die Teammitglieder unterlaufen, indem sie händeringend versuchen, die Missstände selber iwie zu kompensieren.

Pflicht das eine. Wenn es scheinbar keinen Vorgesetzen gibt, bleibt nur diese Möglichkeit und da kann man dem anderen nur sagen, er möge aufpassen, dass er selber nicht ausbrennt, in dem Fall die TE, Fjs.
 
Pflicht das eine. Wenn es scheinbar keinen Vorgesetzen gibt, bleibt nur diese Möglichkeit und da kann man dem anderen nur sagen, er möge aufpassen, dass er selber nicht ausbrennt, in dem Fall die TE, Fjs.
Nein, es bleibt eben nicht nur diese Möglichkeit. Wenn Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter so mit Füßen getreten werden besteht durchaus auch die Möglichkeit, mal einen anonymen Hinweis an die zur Überprüfung der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilungen (inkl. GBU Psyche) zuständigen Aufsichtsbehörden zu geben. Die Adressen finden sich hier: https://www.baua.de/DE/Themen/Arbei...chutzbehoerden.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Wer sich als AG darum nicht schert, der riskiert empfindliche Strafen und das passiert einem Unternehmen dann auch nur ein einziges Mal.

Die Mühlen mahlen leider nicht wirklich schnell. Ernst genommen wird das Thema allerdings schon, denn die Fürsorgepflicht ist wie gesagt im ArbSchG fest verankert. Und wenn der Prozess in Gang kommt steht der AG im Fokus - das verleiht ihm für die Zukunft (wie bei Red Bull) Flügel und das Thema ist ein für allemal durch. 😉
 
Nein, es bleibt eben nicht nur diese Möglichkeit. Wenn Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter so mit Füßen getreten werden besteht durchaus auch die Möglichkeit, mal einen anonymen Hinweis an die zur Überprüfung der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilungen (inkl. GBU Psyche) zuständigen Aufsichtsbehörden zu geben. Die Adressen finden sich hier: https://www.baua.de/DE/Themen/Arbei...chutzbehoerden.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Wer sich als AG darum nicht schert, der riskiert empfindliche Strafen und das passiert einem Unternehmen dann auch nur ein einziges Mal.

Die Mühlen mahlen leider nicht wirklich schnell. Ernst genommen wird das Thema allerdings schon, denn die Fürsorgepflicht ist wie gesagt im ArbSchG fest verankert. Und wenn der Prozess in Gang kommt steht der AG im Fokus - das verleiht ihm für die Zukunft (wie bei Red Bull) Flügel und das Thema ist ein für allemal durch. 😉

Und wer ist der AG dem das Flügel verleihen soll, wenn es keinen Chef gibt?
 
Hey @SJF
das einzige, was mir hierzu einfällt ist, hast du schon einmal versucht, ihm im Gespräch den Wind aus den Segeln zu nehmen, also mit echter Empathie.

Ihn einfach mal zu fragen: Du scheinst sehr unter Druck zu stehen. Was können wir für dich anpassen, dass du dich entspannst. Wir schätzen deine Arbeit hier, aber natürlich können wir dich nur für das bezahlen, was du auch leistest. Vielleicht wäre eine 4 Tage Woche für dich besser, zumindest vorübergehend. Damit wir für die Arbeit, die liegenbleibt, jemanden einstellen können, der die dann auch tatsächlich macht.

Eventuell versucht er auch nun, nachdem er Schwäche gezeigt hat, das überzukompensieren. Da könnte es helfen, ihm das möglichst glaubwürdig zu vermitteln, dass ihr auf ihn zählt, dass ihr ihn braucht, aber er nichts beweisen muss, nicht über seinem Limit arbeiten muss.

Ach so, und ein Burnout ist ja im Prinzip nur eine andere Bezeichnung für eine Depression. Kein Wunder, dass er sich nun neue Aufgaben (Fortbildungen) sucht im Job und im Privaten auch. Er versucht, ein emotionales Loch zu füllen.
 
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