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Marcus stellt sich vor

Marcus49

Neues Mitglied
Liebe Community;
hallo ich bin der Marcus,49 Jahre alt und habe mich hier angemeldet weil ich bzw ein Freund von mir Hilfe brauchen.
Die Problematik ist das es um ein schwieriges heikles Thema geht:
Der Freund von mir ist pädophil;er hat sich bei mir geoutet das er junge Mädchen zwischen 8-14 faszinierend findet.
Er war sowohl bei KTW (Kein Täter werden) als auch in einer Psychotherapie.
Die Psychotherapie besucht er nach wie vor noch.

Er ist um einiges jünger als ich er ist Mitte 20 und es war für mich schon ein Schock als er sich bei mir als Pädophiler geoutet hat.

Er ist ein guter Freund;also kein Lebenspartner.
Vom Verhalten her ist er ein unauffälliger Typ und etwas schüchtern.
Zuerst wollte ich den Kontakt mit ihm abbrechen;überlegte es mir dann jedoch anders da in mir der Gedanke aufkam
"Wenn Du ihn fallen lässt hat er keinen und man weiss ja wie schnell ein Mensch im Suizid enden kann-gerade Pädophile sind ja extrem stigmatisiert auch wenn sie niemals straffällig geworden sind.

Also blieb ich weiterhin sein Freund der ihm zuhört und der ihm Mut macht die Therapie weiter zumachen undsich helfen zu lassen.
Oft bin ich aber auch unsicher wie ich mich am besten ihm gegenüber verhalten soll

Ich weiss nicht ob hier pädophile Menschen sind bzw Menschen welche sich gut zum Thema auskennen
aber ich freue mich auf Eure Rückmeldungen sehr!
Lieber Gruß
Marcus
 
In diesem Forum wirst du eher keine pädophile Personen finden. Hier sind viele Opfer die sexuellen Missbrach erlebt haben, auch durch solche Personen.
 
Hallo Stone dankeschön für das nette Willkommen!

Der Freund von mir ist zum Glück einer der gegen jede Gewalt ist und welcher viel über sich nachdenkt.
Oft ist es ja so das viele Übergriffe gegenüber Kindern nicht immer von pädophilen Menschen herrühren sondern oftmals von solchen welche Macht über Kinder wollen bzw. sogar sadistische Neigungen haben
Oder früher selbst missbraucht wurden und nun ihre Wut de Hass gegen Schwächere richten.

Ich bin zu der Überzeugung gekommen das es unter Pedos die verschiedensten Menschen gibt und das man niemals alle über einen Kamm scheren sollte.
Es ist gut das es KTW gibt und auch andere Stellen im Internet wie das Forum "Schicksal und Herausforderung (Gemeinsam statt allein)

Jeder Mensch kann das Beste aus seinem Leben machen.
Freunde sind da sehr wichtig;oft denke ich:
Vielleicht wäre so mancher kein Straftäter geworden wenn er gute Freunde gehabt hätte?
Obwohl natürlich Einsamkeit keine Straftaten rechtfertigt.

Mein Freund arbeitet beruflich mit Erwachsenen.

Ich möchte an dieser Stelle hinzufügen das ich nicht der landläufigen Meinung bin das Pedos nicht beruflich mit Kindern arbeiten dürfen.
Wer sich im Griff hat und die Kids echt liebt der ist auch keine Gefahr.
Es gibt ja auch genügend heterosexuelle Frauenärzte welche keine Gefahr für die Frauen sind;also warum sollte es dann nicht pädophile Erzieher geben die niemals einem Kind was tun? ich glaube an das Gute im Menschen trotz aller schlimmen Dinge in dieser Welt.

Man sollte versuchen sich in die Rolle der Kinder zu versetzen und sehr wichtig ist Empathie.

Ich habe die gute Hoffnung das mein Freund alles erfolgreich meistert;zum Glück steht seine Mutter hinter ihm und er ist ein Typ der sich gut reflektieren kann.
Liebe Grüße
Marcus
 
Willkommen im Forum Marcus,

dein Thema ist durchaus speziell, deswegen wirst du hier zwar sicher Meinungen aber wenig fachliche Hilfe finden.

Gut finde ich, dass dein Freund diese fachliche Hilfe KTW (Kein Täter werden) als auch Psychotherapie selber aufsucht.

Pädophilie ist sozial geächtet aber nicht illegal. Ich persönlich würde mich genauso verhalten wie mit einem Freund, von dem ich andere negative Neigungen (zb Alkoholismus) kenne.
Grundsätzlich KANN ein Pädophiler zu einer Gefahr werden. In seinem eigenen und im Interesse von Kindern würde ich ihn deswegen nicht ständigem Kontakt zu Kindern aussetzen. Insofern gut, dass dein Freund mit Erwachsenen arbeitet.

Du hast zwar Recht, dass Pädophilie nicht zwangsläufig Kindern was antun, aber warum riskieren? Die Situation ist eine andere als männlicher Frauenarzt, denn deine Patientinnen sind zumindest meist erwachsen und nicht so beeinflussbar wie Kinder.

Deinen Gedankenkann kann ich nachvollziehen. "Vielleicht wäre so mancher kein Straftäter geworden wenn er gute Freunde gehabt" -> Stimme ich zu. Integration in soziale Gruppen, Hobbies, fester Job, sichere Finanzen ... all das erhöht die Hemmschwelle alles zu riskieren indem man eine Straftat begeht.

Insofern stimme ich Stone zu: Sei einfach ein guter Freund.
Es muss zwischen euch auch nicht ständig um das Thema gehen. Vermutlich ist er froh wenn er von dir vorrangig als Freund nicht nicht als Pädophiler gesehen wird. Er vertraut dir ja offenbar sehr wenn er dir sowas erzählt und ich wünsche dir und deinem Freund alles Gute!
 

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