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Mann mit Kind

lachmaus

Neues Mitglied
Hallo Ihr Lieben,
ich bin seit 3 Jahren mit einem Mann zusammen der eine 6-jährige Tochter hat. Ein paar Eckdaten zu meinem Freund, er ist ein richtiger Frauenschwarm aufgrund seines guten Aussehen und seine Ex ist damals gewollt schwanger geworden - ohne sein Einverständnis;).Wir wohnen zusammen und jedes 2te Wochenende mindestens schlaeft sie bei uns. Ich habe ein gutes Verhältnis zu ihr, ich bemühe mich wirklich und bringe mich immer voll mit ein, gemeinsam auf den Kinderspielplatz, kuscheln etc. Trotzdem verlangsamen sich meine Gedanken auch nach 3 Jahren nicht, ich dachte immer wenn wir mal eine Weile zusammen sind, dann pendelt sich alles ein auch meine Gefühle usw. Aber immer noch stören mich der ständige Kontakt zu seiner Ex, ihre Allgegenwärtigkeit, ständig werde ich mit ihr konfrontiert ob es bei meinen "Schwiegereltern in spe" ist egal wo. Auch hat sie im Moment eine Phase, wenn ich z.B. zu ihr sage "Maus beeile dich bitte ein bisschen, wir habens eilig", kommen oft konter wie "Bei Mama darf ich mir immer solange Zeit lassen wie ich will" also immer sobald ich was sage, muss ich mir erst mal anhören wie es bei ihnen Zuhause läuft. Auch wenn sie als da ist, hat mein Freund (was ja auch gut ist) nur Augen für sie, der ganze Tage alles wird danach gerichtet hauptsache seine Prinzessin hat ein traumhaftes Wochenende nach ihren Wünschen gehabt. Er versteht meine Probleme nicht wirklich, weil es sich nicht in meine Lage versetzen kann, er sieht nur seine Prinzessin und manchmal fühle ich mich damit eingelassen oder komme mir dann blöd vor. Hat jeden jemand von Euch Erfahrung damit oder sich das später bessert wenn die Kleine mal noch größer wird oder kommen dann mehr Probleme auf einen zu. Ich würde mich so über viele Rückantworten freuen, weil ich weiß echt gar nicht wie ich damit umgehen soll. Vielen herzlichen Dank.
 

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pecky-sue

Aktives Mitglied
Vielleicht wäre es eine gute Lösung, wenn du die Möglichkeit hättest dich ein wenig zurücknehmen zu können.
Eigentlich ist das Töchterchen ja zu ihrem Papa zu Besuch gekommen.
Lass die beiden mal zusammen ohne dich auf den Spielplatz gehen, nicht immer aber eben ab und an, und lass Papa mit Töchterchen Memory spielen.
Kleine Töchter mögen einfach mal alleine mit ihren Papas spielen.
Und er merkt dann auch seine Grenzen besser.
Kuschelst du mit beiden, oder kuschelt die Kleine auch alleine mit Papa?

Vielleicht habe ich auch einen verkehrten Eindruck aus deiner Beschreibung gezogen.
Ich habe nur das Gefühl du setzt dich unheimlich unter Druck und kämpfst einen unsichtbaren Kampf gegen seine Ex-Freundin.


Liebe Grüße Pecky
 

Der_um_den_Baum_tanzt

Aktives Mitglied
ich bin seit 3 Jahren mit einem Mann zusammen der eine 6-jährige Tochter hat.

Ich habe ein gutes Verhältnis zu ihr, ich bemühe mich wirklich und bringe mich immer voll mit ein, gemeinsam auf den Kinderspielplatz, kuscheln etc.
Aber immer noch stören mich der ständige Kontakt zu seiner Ex, ihre Allgegenwärtigkeit, ständig werde ich mit ihr konfrontiert ob es bei meinen "Schwiegereltern in spe" ist egal wo. Auch hat sie im Moment eine Phase, wenn ich z.B. zu ihr sage "Maus beeile dich bitte ein bisschen, wir habens eilig", kommen oft konter wie "Bei Mama darf ich mir immer solange Zeit lassen wie ich will" also immer sobald ich was sage, muss ich mir erst mal anhören wie es bei ihnen Zuhause läuft.
Das Problem liegt bei Deinem Freund und der Mutter seiner Tochter.

Beide fühlen sich ihrem Kind gegenüber verpflichtet ihm über seine Verlustängste hinweg zu helfen indem sie dem Kind einen Grad an Aufmerksamkeit und eine Qualität der Zuwendung zukommen lassen, die über das gesunde Maß im Rahmen einer normalen Partnerschaft hinaus geht.

Du bist in diesem Reigen in der schwächsten Position und kannst es im Grunde Niemandem wirklich recht machen, denn letztlich wünscht sich das Kind sein Leben mit seiner Mutter und seinem Vater gemeinsam zu verbringen und unterwirft sich der gegebenen Situation, also dem Kontakt zu Dir und dem getrennten Kontakt zu seinen Eltern nur deshalb, weil die äußeren Umstände nichts Anderes zulassen.

Falls Du Dich mit dieser Wirklichkeit "anfreunden" kannst, wäre die daraus folgende Konsequenz ein klarer Schritt zurück.

Versuche einfach dem Kind gegenüber eine Haltung einzunehmen, wie Du sie auch anderen Kindern von Familienangehörigen oder Freunden gegenüber einnehmen würdest.

Nur wenn das Kind von sich aus eine engere Umgangsform mit Dir wünscht und Du das auch wirklich willst, solltest Du Dich darauf einlassen.
Dann aber ausdrücklich auch unter Berücksichtigung Deiner Bedingungen - denn Du bist kein Elternteil und in sofern ihr gegenüber auch nicht verpflichtet.
Und daher beruht Eure Beziehung ausschließlich auf der Grundlage beidseitiger Freiwilligkeit und auf gegenseitigem Respekt.
 
G

Gast

Gast
Es ist vollkommen unerheblich, auf welche Weise dieses Kind zustande gekommen ist oder ob der Freund der TE ein "Frauenschwarm" ist. Auch interessiert es hier nicht, ob irgendein user eine Partnerin mit Kind "nehmen" würde.
Fakt ist: Das Kind ist da. Die TE will ihren Freund.
Geht doch auch alles. Wenn die Rollen richtig verteilt sind.
TE, du bist KEINE Ersatzmutter und du solltest dich ein wenig zurückziehen. Das Kind kommt zweimal im Monat. Da würde ich mich erziehungstechnisch NULL einmischen und mir auch bewusst mal etwas nur für mich vornehmen, damit auch Vater und Tochter mal alleine etwas unternehmen und reden können.
Mir scheint, du empfindest die Ex unterschwellig als Bedrohung. Daher auch dein Unmut darüber, dass sie "immer irgendwie in Gesprächen präsent ist".
Aber DU bist doch jetzt seine Freundin. Nicht sie.
 

Portion Control

Urgestein
Ich habe ein gutes Verhältnis zu ihr, ich bemühe mich wirklich und bringe mich immer voll mit ein, gemeinsam auf den Kinderspielplatz, kuscheln etc.
Musst du ja alles nicht.
Du könntest genauso gut dein partnerfreies Wochenende genießen und mal Dinge machen, die du sonst nicht tust. Zu deinen Eltern fahren, alte Freundinnen besuchen, lange ausschlafen, ausgiebig shoppen, spazieren gehen und irgendwo ein Buch lesen.

Keine Ahnung, weshalb du unbedingt das fünfte Rad am Wagen spielen möchtest wenn du selbst gemerkt hast, dass du bei Prinzessinnen Wochenenden eigentlich abgemeldet bist.

Dir ist doch hoffentlich im Leben nicht langweilig?
 
P

Phelia

Gast
Ich finde toll, dass der Papa sich so kümmert. Die Entstehung des Kindes geht Dich nichts an. Zum Kinderzeugen gehören zwei. Ein Mann, der keine Kinder zeugen möchte hat die Möglichkeit konsequent zu verhüten. Das hat er augenscheinlich nicht getan. Und er scheint über seine Tochter ja auch nicht unglücklich zu sein.
Es gibt keinen Grund, über seine Ex abfällig zu denken/schreiben.
Du hast einen Mann mit einem kleinen Kind gewählt. Seine Ex und er verhalten sich gut. Es gibt Paare die kommen nach der Trennung nicht so gut klar - zu Lasten der Kinder.
Also take it or leave it.
 

pecky-sue

Aktives Mitglied
Hallo lachmaus,
Jetzt wechsel nicht deine beteiligte Haltung in Desintresse. Menschen neigen ja vom einen Extrem ins andere zu geraten, grade wenn sie sich etwas zurückgesetzt fühlen (verletzte Gefühle und so)

Damals als meine Schwester und ich meinen Vater besuchten bei seiner neuen Frau, gut das war noch ein klein wenig was anderes, weil diese Frau vorher die beste Freundin meiner Mutter war, aber egal, sie nervte mich einfach, überall war sie dabei, und spielte die Frau an der Seite meines Vaters. Sie gaben sich Küsse und umarmten sich, und ich fand das stand ihr nicht zu. Und dann musste ich auch noch einen Teil der Zeit mit ihren zwei Kindern gleichen Alters verbringen.
Dabei wollten meine Schwester und ich doch nur die Zeit mit meinem Vater für uns haben.
Ich erinnere mich, das wir ganz schnell einfach keine Lust mehr hatten, ihn zu besuchen.
Dann haben wir öfters Ausflüge in die nächst größere Stadt gemacht, sind durch die Strassen geschlendert, und das war wunderschön.
Das war so die schönste Zeit mit meinem Vater für mich.
Vielleicht hätte ich sie mögen wollen, wenn sie nicht so dermaßen präsent gewesen wäre.

Sie braucht dein freundschaftliches mütterliches Gefühl sicher, aber eher mit Abstand.
Sie braucht aber keine Mutter, die hat sie. Hab Verständnis für die Kleine, die ihren Papa nur alle zwei Wochen sehen kann.

Wenn du richtig guten Rat haben willst und alles richtig machen willst, dann geh zu einer Familienberatungsstelle, dort kannst du alles was so drückt und komische Gefühle in dir auslöst mit einem Therapeuten besprechen, um dich passend zu der Tochter zu verhalten.

Nicht zu viel aber eben auch nicht zu wenig Miteinbringen. Sie soll schon merken das du da bist, das es dich gibt und das du ihrem Papa wichtig bist.

Liebe Grüße Pecky
 
G

Gast

Gast
Ja also seine Ex ist ein sehr komplizierter Mensch, sie rennt wegen jeder Kleinigkeit zum Amt z.B. wenn sie meint ihr wuerde mehr Geld zustehen, was meistens dann gar nicht stimmt usw. Mittlerweile hat sie ein neues Kind, mit diesem Mann hat sie sich nach der Geburt auch wieder getrennt. Also ich finde sie hat eine falsche Art an sich mal uebertrieben nett und sie sucht nach Aufmerksamkeit schickt Videos von der Kleinen usw, dann wieder der groesste 'Motzer'. Ab und zu goenne ich mir Freiheiten z.B ich fahr nicht mit wenn er sie holt... Aber er persoenlich findet es gar nicht gut, da er meint sein Kind freut sich immer so auf mich und ich kann meine Freihheiten ja geniesen das Wochenende wo sie nicht da ist. Er braucht naemlich immer jemand der in unterstuetzt. Sobald seine Kleine ein Wehwechen hat, kriegt er weiche Knie und ich spring ein. Er hat staendig Angst etwas falsch zu machen.
Ich hoffe mich versteht keiner falsch, aber es sind ja keine boesgemeinte Gedanken. Ich habe nur Angst wenn sie aelter wird, das die Probleme staerker werden und dachte hier hat vllt jemand Erfahrung mit sowas:). Danke
 

pecky-sue

Aktives Mitglied
lachmaus, warum schreibst du als Gast?

Nun schön das du das Ganze etwas genauer beschrieben hast. Jetzt ergibt sich natürlich ein ganz anderes Bild.
Hatte ich mir ja fast gedacht, aber ich wollte nicht ins Blaue vermuten.
Ist schon verständlich, das du so zu dieser Rolle gekommen bist. Und vermutlich würde dein Freund es als Bestrafung empfinden wenn du machst was du willst an dem Wochenende, und die Kleine tanzt ihm derweil auf der Nase rum.
Und du bist nicht da um eine andere Energie reinzubringen.
Dann ist dein Freund eher der Typ, der sich gerne die Richtung sagen lässt und du hast einige Ideen, was man mit dem Töchterchen so machen könnte.

Ist es eher so?

Und mit seiner Ex mag er auch eher nicht so gerne alleine zusammen treffen, und hat dich lieber bei sich?

Wie ist das tatsächlich, das sind ja nur Annahmen von mir.

Liebe Grüße Pecky
 
G

Gast

Gast
"Kurzum: Sie ist viel zu verwöhnt und sträubt sich dann natürlich, wenn du ihr plötzlich sagst, dass sie dieses oder jenes zu tun hat."

Da würde sich ein jeder Mensch sträuben, da es derTE absolut nicht zusteht zu sagen , was es "zu tun und zu lassen" hat.
 

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