Oder man grenzt sich so ein das das Risiko auf 0,0001% reduziert wird. Das würde bedeuten das ich meine Freiheit zu leben wie ich leben möchte aufgeben muss. Das ist inakzeptabel.
Und ganz genau darum geht es.
Kein Mensch, der vertrauensvoll auf andere zugeht, ihn einlädt, offen ist, trägt eine Schuld daran, wenn der andere diese Freiheit mit Füßen tritt.
Ja, es ist tragisch. Das ist ein absolut einschneidendes Erlebnis.
Aber ich möchte mein Leben nicht in Angst verbringen. Dann macht man sich zum Opfer. Man macht sich von anderen abhängig.
Wenn Tine an diesem Abend das Gefühl hatte, diesem Typ gegenüber kann sie sich öffnen, dann hat sie ein Recht darauf, das zu tun. Und wenn diese Freiheit dann mit Füßen getreten wird, hat sie auch das Recht, sich dagegen zu wehren.
Wir müssen Menschen nicht beibringen, sich zu schützen. Wir müssen ihnen beibringen, sich zu wehren!
Hinter sich schützen müssen, steckt immer Angst und das ist eine Einladung zur Grenzüberschreitung. Wenn man aber weiß, die Dame sorgt im Zweifelsfall für blaue Eier, dann überlegt man sich das zweimal.
Tuesday
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