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Man hat...

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G

Gast

Gast
Man hat mir den Körper gefühlos verdreckt...
man hat mich behandelt wie ein Objekt...
Man hat mir weh getan und ich konnte nicht schrein...
ER war da, aber ich war allein...
Man hat mir gesagt ich soll immer schweigen...
man hat mir beigebracht zu leiden...
Ich hab mir gesagt nicht aufzugeben...
ich hab nicht aufgehört zu leben!!!!

---Es ist nie zu spät für einen Neubeginn---
 

Hallo Gast,

schau mal hier: Man hat.... Hier findest du vielleicht was du suchst.

Männerhände haben mir mein Leben versaut .

Männerhände haben mir meine Kindheit geraubt .

Männerhände haben mir gedroht wenn du jemanden was sagst bist du tot .

Männerhände und kein Ende ?

Männerhände da hab ich Angst davor .

Ich fühle sehr mit Dir und würde am liebsten jetzt leise weinen .
 
Hallo,

finde ich gut, dass du selber dir was anderes gesagt hast und du nicht aufgibst. Tu einfach das Gegenteil von dem was dir da andere gesagt haben, dann kommst du auf den richtigen Kurs!
Also lernen laut zu schreien, lernen laut Nein zu sagen und das Nein durchzusetzen (Kampfsport!), lernen anstatt zu schweigen zu reden etc.
Nicht einfach dahocken und Püppi spielen, das immer nur tut was man ihm sagt, sondern erwachsen werden und zu einer Frau die selber bestimmt wo es langgeht.
Mir wollte man auch beibringen mich schlecht zu fühlen, mich unterzuordnen, zu leiden, aber es hat nicht funktioniert weil ich das nicht zugelassen habe. Der Wille zum Glück war da stärker..achte darauf, dass du deinen Willen dahingehend auch genügend ausbaust und nicht den Fehler machst aus alter Gewohnheit eher weiterleiden zu wollen, was viele Gewaltopfer oft zunächst tun. Das solltest du ggf. in Therapie klären, oft tut Verhaltenstherapie not um ein wenig umzudenken, umzulernen, etwas anderes und besseres beigebracht zu bekommen.

@ Lilyan: in dir steckt wie in jedem Menschen ein unkaputtbarer Kern..nur wenn du selber leiden willst und ungünstig denkst, also feste daran glaubst, dass irgendein Mann dieser Welt die Macht besitzt dich zerstören zu können (was ich an sich für lächerlich halte, denn niemand ist im Grunde so mächtig, es sei denn man gibt ihm diese Macht freiwillig!), dann wirst du auch zerstört. Der Trick bei der Sache ist diese Macht mal genau unter die Lupe zu nehmen und zu erkennen, dass du ebenfalls Macht besitzt, z.b. die Macht dich wehren zu können, Nein sagen zu können, dich lösen zu können von Händen, die dir weh tun. Nutze diese Macht, dann wird alles gut.
Männerhände sind generell nicht immer nur böse...können durchaus auch zärtlich sein und Gutes tun...nur einige Scheisskerle tun halt anderes damit und Scheisskerle meidet man oder bringt sie ggf. in den Knast....je nach Lage der Dinge. Ohne Zip und Zap.

Anstatt zu weinen, selber zu leiden oder in ähnlich gelagerte Fällen zu sehr mit zu leiden und damit weiter am Gängelband des/der Täter/s zu hängen würde ich aufstehen und was unternehmen..in erster Linie in Sachen Aufbau eines neuen Lebens und Kampfes gegen alte Ängste, die einem ggf. das Leben versauen könnten. Wie Gast bereits schrieb: für einen Neubeginn ist es nie zu spät!

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Er schickt seine Leute um mich zu quälen
Gwiss so ist es
Der Dämom treibt mich in den Wahnsinn
Er schickt seine Leute um mich in den Tod zu treiben
Gewiss so ist es
Was ist mein Leben wert?
Anfst vor dem Leben
Angst vor dem Sterben
Ich bin im Nirgendwo
Und seine Leute Kommen immer näher
Gewiss so ist es
Er bestimmt mein Leben und meinm Sterben
Er bestimmt meine Qualen, meine Pein
Gewiss so ist es
Er lacht mich aus,sitzt in meinem Kopf
Ich kann die Qualen nicht mehr ertragen
Gewiss so ist es
Wielange noch?Warum?
Bin ich so schlecht?
Gewiss so ist es!
 
@ Momo: was tun gegen die Angstzustände! Therapie, ggf. Klinik! Klingt ziemlich nach Depression und Psychose (Verfolgungswahn) was du da geschrieben hast und ich hoffe du bist dir darüber im Klaren, dass diese Gedanken einem psychisch erkrankten Kopf, deinem psychisch erkrankten Kopf entspringen? Gedanken die du auf jeden FAll zumindest wöchentlich mal mit einem Therapeuten erörtern solltest und daran arbeiten solltest ein offenbar zugrunde liegendes Trauma schrittweise abzubauen.
Tu was dagegen, eh das zum Dauerzustand wird...denn damit würdest du dich selber kaputt machen nicht irgend jemand anderes!
Mag sein, dass dir jemand anderes weh getan hat und dich gefährdet, aber das heißt lange noch nicht, dass du selber dich auch gefährden solltest! Mag sein dass dir jemand anderes versucht einzureden dass du nichts wert bist aber das heißt lange noch nicht, dass du ins gleiche Horn stoßen solltest und das selber von dir denkst. Grenz dich ab, löse dich und fang an deinen Wert selber zu bestimmen!

Du hast es in der Hand! Du selber hast die Macht über dein Leben und die Macht zu entscheiden wen du an dich rankommen läßt oder nicht! Vergiss dass nie und handle danach!
Und komm nicht mit Ausreden, dass andere dir dein Leben versaut haben oder maßgeblich so viel Macht über dich hätten dir dein gesamtes Leben zerstören zu können. Denn das ist real nicht so, dass sind oft nur Gedanken der Ohnmacht (oder einer psychischen Grunderkrankung die bei Behandlung in den Griff zu kriegen ist) die einem die Sinne vernebeln und oft auch Gedanken der Faulheit oder Verweigerung selber die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Mag sein dass einem ab und an im Leben bescheuerte Leute begegnen, die einem nicht wohlgesonnen sind, aber mit denen wird man in der Regel auch schon fertig, löst sich geht weiter und sucht sich Leute, die einem guttun und gut zu einem sind und fertig.
Ich bin in meinem Leben durch eine harte Schule gegangen und musste aufgrund eines gewaltbesetzten Elternhauses auch sehr früh erwachsen werden und zusehen wie ich meine Dinge regle..es hat funktioniert und funktioniert glaube ich bei jedem, weil jeder diese Grundfähigkeiten/Stärken besitzt, wie ich sie habe, man muss nur zusehen wie man sie in sich aktiviert.

Ich hoffe du findest auch einen Weg das zu tun.

Tyra

P.S.

Und um nun dein Gedicht auf Normallevel umzudichten:

Er schickt seine Leute um mich zu quälen
aber ich schicke sie zurück zu ihm damit sie ihn in die Hölle schicken.
Gewiss so sei es
Kein Dämon kann mich besiegen
Er schickt seine Leute um mich in den Tod zu treiben
aber ich lache sie nur aus
Gewiss wird es so sein.
Was ist mein Leben wert?
Genau, dass was ich alleine bestimme und niemand sonst
So ist es.
Ich bin im Nirgendwo aber das Nirgendwo ist das wo ich sein will und will ich dort nicht mehr sein gehe ich nach Irgendwo. Da wo Ich bin da ist mein Zuhause, meine Heimat, und zwar die die ich mir selber nach eigenem Wille und Vorstellung erschaffe.

Niemand außer mir selbst bestimmt mein Leben oder Sterben
wenn jemand darüber bestimmt, dann nur weil ich es zulasse und so für mich will, weil es bequemer ist andere bestimmen zu lassen und ich im Grund zu faul oder zu feige es selber zu tun.
Qualen und Pein sind mir Gewohnheit und ich suhle mich in ihnen, da ich dem Aberglauben verhaftet bin dass es so und nicht anders sein kann, ich es nicht anders verdient habe oder aber diese Gewohnheit mir Sicherheit gibt..die Sicherheit für einen Menschen mit Sklavenmentalität.....und daher wird es nun höchste Zeit sie in die Wüste zu schicken, damit diese Gewohnheit nicht zu stark wird und mir den Charakter auf Dauer zu sehr versaut.
Mag sein dass irgendwo irgendwer sitzt und versucht mich zu beherrschen, aber ich breche diese Herrschaft indem ich einfach gehe und mich wegwende und nie mehr zurückblicke.

Das Warum ist egal, wichtig ist nur dass ICH bestimme wie lange die Qual andauert und wann sie endet. Ich beende sie indem ich mich den Dingen stelle, meinen Feinden stelle und sie bekämpfe, denn imgrunde sind sie gar nicht so mächtig wie ich mal dachte, bei genauer Betrachtung sind sie nur kleine feige Scheisser, die sich nur an (vermeintlich) Schwächeren vergreifen. Schisser auf die ich imgrunde nicht angewiesen bin und selber scheissen kann.....

Bin ich schlecht? Natürlich nicht, schlecht sind nur die, die behaupten ich sei schlecht und ich gehöre auf keinen FAll zu diesen Menschen und distanziere mich von einer solchen mich angreifenden Meinung. Ich bin genau das wert was ich selber bestimme!

Nun was bestimmst du selber?
Sieh zu dass du deinen Hintern in Therapie kriegst damit die Selbstbestimmung nicht mies ausfällt und du lernst dich mal positiver zu sehen! Mach viel Sport um dein Selbstbewusstsein zu stärken um deinen Kopf klar zu kriegen! Meide zu viel Internet und Grübeleien, denn das verstärkt Angstzustände nur noch.

und nebenbei mal die Frage: vor wem hast du eigentlich (immer noch?) so Schiss?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich war am Boden,
doch hab gelernt wieder aufzustehn...
ich bin gestolpert,
und kann nun wieder gerade gehn...
ich konnte nicht mehr alleine sein,
doch meine Einsamkeit war schein...
denn in Wahrheit,
war ich nie wirklich allein...
meine Freunde, Familie und Verwante blieben an meiner Seite stehn...
sie konnten reden, trösten aber nicht verstehn...
Er hat mir weh getan und ich werde es sicher nicht vergessen können,
aber ich kann jetzt auch nicht in diesen Abgrund rennen...
denn ich will nicht dass mir jemand mein Leben zerstört,
jemand, dem mein Leben nicht gehört...
ich wollte bestimmen und entscheiden,
wollte nicht gehn, ich wollte bleiben...
 
Liebe Tyra!

Vor wem ich Schiss habe?
Mein Erzeuger. Er hat mich als Kind mißbraucht und hat durch seine Gewalttätigkeit die ganze Familie zerstört.Er hat meine Mutter geschlagen,ja fast umgebracht,uns unterdrückt,gequält.
Ich weiß von dem Mißbrauch seit 3 Jahren(bin jetzt 37). Es hat meine eh schon kaputte Welt total aus den Fugen gerissen.
Es zerstört mich, den ich ich erlebe immer wieder Bilder von dem Geschehenen und es sind nur Fetzen.Immer wieder kommt eine neue Erinnerung hoch die ich noch nicht kenne. Es nagt an mir,weil ich nicht weiß was noch alles auftauchen wird und wie ich damit klar komme.
Ich hatte in den letzten 3 Jahren 6 Klinikaufenthalte darunter auch eine Traumatherapie und es geht mir bedeutend besser.
Aber immer wieder falle ich in ein Loch,daß dann solche Gedichte herauf befördert.
Ambulant war ich in Therapie, doch ich bin mit der Therapeutin nicht klar gekommen.Habe jetzt aber bei einer Beratungsstelle Termin,die Therapeuten vermitteln.
Wie du siehst bin ich nicht tatenlos.
Oft überfallen mich die Gefühle und ich habe noch nicht gelernt,daß ich nicht schuldig bin. Ich suche die Schuld immer noch bei mir!
Mein Erzeuger kann mich nicht erreichen,er weiß´nicht mal wo ich wohne und wen ich schreibe das er seine Leute schickt kommt es daher,daß ich manchmal denke, Fremde,vor allem Männer,sind auf sein Geheiss da um mich zu quälen.Ich habe einfach Angst vor fremden Männern und das kann ich nicht ablegen.Das reicht schon wenn sie mich nur ansehen und schon schrillen meine Alarmglocken.
Ich kann manchmal Berührungen nicht ertragen,selbst wenn es meine Mutter ist und das habe ich ihm zu verdanken.
Ich gebe niemand Anderen die Schuld,daß ich so geworden bin.
Ich habe nie gelernt was es heißt etwas wert zu sein und ich bin heute noch nichts wert.
Immer wieder quäle ich mich mit Ängsten,mit Selbstverletzung ,mit Suizidgedanken herum. Ich weiß ,daß ich einen psychisch erkrankten Kopf habe aber meine Seele wurde zerstört und ich versuche sie langsam wieder aufzubauen.Es ist ein langer Weg.
Ich bin weder zu faul noch zu bequem mein Leben selbst in die Hand zu nehmen,nur weil "Jemand"mein Leben zerstört hat!

So und jetzt muß ich erst mal sehn wie ich meine Spannungen wieder runter bekomme!

LG Momo 13
 
Hallo Momo,

dein Peiniger von damals kann dich nur zerstören wenn du das zulässt. Und hat weiterhin nur so viel Macht über dein Leben wie du selber ihm zuerkennst. Ich hoffe du schnallst das rechtzeitig bevor du dein ganzes Leben dem Aberglauben von einem übermächtigen Monster (das nur in der Fiktion nie real) existierst anhaftest.

Es ist übrigens Quatsch dass deine Seele zerstört ist, denn in dir ist wie in jedem Menschen ein unkaputtbarer Kern und viel mehr Stärke als dir derzeit bewusst zu sein scheint. Es ist ggf. bequemer für dich zu glauben dass du zerstört wurdest, denn dann kannste dich faul in die Ecke setzen und rumjammern und musst dich der Sache nicht stellen und keine Eigenverantwortung für dein Leben übernehmen, aber mit diesem Irrglauben bringst du dich selber in eine Sackgasse. Ich hoffe du findest da raus.

Fakt ist: deine Kindheit und dein Alptraum ist vorbei und jetzt bist du erwachsen und musst eigenständig zusehen wie du dein Leben auf die Reihe kriegst und v.a. zunächst wieder gesund wirst. Du bist nun verantwortlich dafür ob du Freud oder Leid erlebst, ob du glücklich oder unglücklich bist! Das sollte dir bewusst sein. Boderline ist ja an sich nur ne zeitlich begrenzte Störung (wie lange hängt entscheidend von der Grundeinstellung und Leistungsbereitschaft des Betroffenen ab), Kennzeichen sind oft infantile Verhaltens- und Denkweisen, die du hier ja auch klassisch zeigst indem du deinem Gedicht nach in deiner Grundhaltung immer noch extrem passiv wirkst (ich dachte zunächst ein Teenager hätte das geschrieben), dich immer wieder in Löcher fallen läßt und rumjammerst dass der böse schwarze Mann dich immer noch verfolgt und kaputt gemacht hat, was natürlich so nicht stimmt.

Mag sein, dass ein schlechter Mensch dir damals vor etlichen Jahren Leid angetan hat, aber das macht dich an sich nicht kaputt und auch nicht für alle Zeiten, denn alles im Leben ändert und verändert sich ständig und es liegt entscheidend an dir selber in welche Richtung.


Hast du den Täter damals angezeigt?

Ich finde es gut, dass du bereit viel unternommen hast, aber dein aktuelles Gedicht zeigt deutlich, dass es in entscheidenden Punkten immer noch nicht Klick im Kopf gemacht hat bei dir und du immer noch anhaftest und ggf. in den Therapien noch zu wenig mitgearbeitet hast, bzw. die Inhalte nicht genügend in deinem Alltag verarbeitet, eingearbeitet, umgesetzt zu haben scheinst.
GGf immer noch zu sehr in einer Denkfalle sitzt...und zwar in der feste daran zu glauben du seist kaputt und damit Ende im Schacht, womit du auf der STelle trittst und deine Krankheit ggf. funktionalisierst...drin hocken bleibst in deiner Störung...das solltest du mal ausgiebig mit einem guten Therapeuten klären und erklären lassen.

Hast du schonmal was von kognitiver oder systemischer Verhaltenstherapie gehört? Oder Skillstraining? Das sind wichtige Werkzeuge um dein Denken auf die richtige Spur zu bringen. Nutze sie!
Erwarte nicht zu viel von den Therapien, sie sind keine Wundermittel und hauptentscheidend ist an sich ob du die in den Therapien erarbeiteten Inhalte gut im Alltag mit täglicher Arbeit an dir selber, einem gesunden Lebensstil etc. umsetzt. Tust du das ausreichend müsstest du an sich innerhalb weniger Jahre sehr gute Fortschritte machen...wenn nicht liegt das ggf. an zu wenig Arbeit an deinem Selbstbewusstsein und du solltest zusätzlich Maßnahmen wie Kampfsport, tiefergehende Veränderungen in deinem Alltag etc. hinzuziehen.
Zeichen für ausreichende Verarbeitung ist, wenn du im Alltag normal funktionierst, also normal arbeitsfähig bist und nen normalen Job gut hinkriegst, Beziehungen zu anderen Menschen gut hinbekommst, nicht mehr häufig an Flashbacks leidest, sondern weisst wie du damit umgehst (Traumkontrolle, Meditationstechniken etc.) und v.a nicht mehr akut psychisch krank wirst, d.h. z.B akut depressiv (in Loch fallen etc.). Du solltest deine Auslöser kennen und meiden und dein Leben so gestalten, dass du Akutzustände vermeidest, sonst wirst und bleibst du lebenslang Drehtürpatientin (also ständig rein und raus aus Kliniken) was an sich nicht sein muss oder sein sollte. Akutzustände sind Mist fürs Hirn und sollten tunlichst vermieden werden..das kann man mit sorgfältiger Selbstbeobachtung und indem man genügend angedoct ist, also immer auch fachärztliche Hilfe rechtzeitig mit hinzunimmt und den Rat der Ärzte befolgt vermeiden.

Geh also sorgsam mit dir um und arbeite in den Therapien gut mit. Eine vernünftige Therapie sieht übrigens so aus, dass du nicht ständig unbehandelt bleibst bis du akut (= klinikreif)wirst, sondern nach einem Klinikaufenthalt für mehrere Jahre kontinuierlich in ambulanter fachärztlicher Betreuung bleibst...bei deinem Krankheitsbild Kombitherapie psychiatrisch-medikamentös + 1X bis 2X pro Woche zur Verhaltenstherapie, Skillstraining = zum Psychologen bis du selber in der Lage bist dich eigenständig psychisch stabil zu halten und alltagstauglich bist. Zudem viel Sport und Bewegung, nicht ins Internet flüchten oder so, sondern reale Kontakte pflegen.
Nicht kleckern sondern klotzen.

Spannungen kriegst du gut durch Sport wieder runter. Bist du köperlich viel aktiv? Das wäre an sich sehr wichtig für dich..damit du voran kommst.
Ich mache Kampfsport und laufe derzeit täglich wieder so um die 8-10 Kilometer..das macht Spass und hält die Birne klar und gesund. Ist Training fürs Selbstbewusstsein und auch Selbstwertgefühl. Von nix komm da bekanntlich ja nix.
Das zum Thema wie man lernt seinen Wert wieder auf Normalstand zu bringen...es ist dein Ding da einen Weg für dich zu finden und daran zu arbeiten.

Wie sieht dein Alltag derzeit aus? hast du nen festen Job, bist du finanziell unabhängig, hast du Freunde und einen festen Partner oder Partnerin?

Tyra

P.S Selbstwert muss man sich selber beibringen und das kann an sich jeder Mensch auch..auch du! Lerne es in Verhaltenstherapie und dann ab durch die Mitte,damit mal irgendwann Schluss ist mit krank und kaputt sein und ständig Rumjammern oder Gedichte voller Trauer und Verfolgungswahn, dem ewigen Wiederkäuen negativer Gedanken zu schreiben. Diese Schreiberei ist sehr gut, sollte aber nur eine Phase und irgendwann abgeschlossen sein und dann sollten solche Zeilen kommen wie ich sie geschrieben hatte. Zeilen in denen steht, dass du angefangen hast dein Leben selber in die Hand zu nehmen und deinen Wert eigenständig zu bestimmen.

Es ist krank und S****, dass du immer noch dem Irrglauben verhaftet bist nix wert zu sein...null Abgrenzung und null Entwicklung in der Hinsicht: sieh zu, dass du da viel nachholst. Du schaffst das! Glaube an dich ,dann kommst du voran!

Viel Erfolg dabei einen neuen guten Therapeuten zu finden und bis dahin mach auch selber mal was: Kampfsport, täglich mindestens 1-2 Stunden Sport etc.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sitze weder faul in der Ecke,noch jammere ich rum,ach wie schlecht es mir geht.
Ich habe bis vor 3 Jahren nicht einmal gewußt,daß ich mißbraucht worden bin,erst da tauchten die ersten Flashbacks auf.
ich habe drei harte Jahre hinter mir und wenn ich in den Therapien nicht mitgearbeitet hätte,wäre ich nicht mehr am Leben. Ich bin immer noch am lernen und ich lerne jeden Tag Neues dazu.
Ich habe bereits ein Skillstraining gemacht und weiß genau wie und wann ich es anwenden muß.
Auch wenn ich dieses Gedicht hier reingesetzt habe,heißt das noch lange nicht das ich nicht an mir arbeite.
Ich habe bereits sehr viel an mir gearbeitet. ich habe nunmal immer noch Intrusionen aber ich falle nicht mehr in Panik,wenn sie auftauchen.
Ach was tu ich mich rechtfertigen!
Es war nur ein Gedicht!
 
Hallo,

irgendwo hast du mich da ein wenig missverstanden, ich habe nicht behauptet, dass du faul rumhängst und nix tust...aber deinem Gedicht lese ich ab, dass sich in dir wenig entwickelt hat und deinen Beschreibungen nach bist du oft und über Jahre hinweg immer wieder in Kliniken gewesen (und was war dazwischen?) und ich frage mich warum? An sich ist das eine Frage, die du für dich mit einem Therapeuten mal klären solltest. Bzw wirklich mit festem Willen bearbeiten und dem Zielpunkt dahin zu kommen dich als wertvoller Mensch zu betrachten.
Denn was ist das denn für eine Lebensqualität wenn man sich ständig selber verachtet und keine Freude an sich selber empfinden kann? Es täte mir sehr leid für dich wenn du nun bereits über 30 Jahre alt nochmals Jahre um Jahre mit einer solchen Haltung leben müsstest.
Glaube fest an dich und auch daran, dass Veränderung möglich ist und es möglich sein wird loszukommen von deinem Trauma!

Ich bin mir sicher, dass du das hinbekommst, aber Grundvorraussetzung ist und bleibt, dass du dir selber mehr wert bist, also auch Erfolge und Fortschritte gönnst und zutraust und den Mut aufbringst nach vorne zu gehen, ggf. Wege die du bisher noch nicht gegangen bist. Verhaltenstechnisch sind wir Menschen oft so gestrickt, dass wir wenn wir keinen ERfolg haben dennoch dieselben (oft auch ungünstigen) Verhaltensweisen immer und immer wieder wiederholen in dem Glauben dass wir irgendwann doch damit Erfolg haben werden. Aber ein Psychologe hat es im gleichnamigen Buchtitel so ausgedrückt: wenn du willst, was du noch nie hattest musst du Wege gehen, die du bisher noch nie gegangen bist." Klär das mal mit einem Therapeuten und guck was du da für dich noch tun kannst, ich bin mir sicher da stehen noch sehr viele Möglichkeiten offen.

Genügend Achtung vor dir selber und auch dem Leben ist ebenfalls sehr wichtig. Gut erlernbar beim Zen oder Kampfsport. Mach dahingehend etwas, sonst denke ich wirst du es nicht schaffen diese Haltung zu erlangen und nachhaltig zu festigen. Körper und Geist muss man ständig trainieren und schulen....Mit den richtigen Mitteln und Werkzeugen einen Weg suchen und dann ab durch die Mitte mit ausreichend Pepp, Elan, Leidenschaft, Engagement.

Ich hatte an sich danach gefragt wie es dir so im Alltag geht, ob du arbeitest, Sozialkontakte pflegst (real nicht nur über Internet) und du auch positive Punkte in deinem Leben hast, die dich aufbauen, dir Halt geben. Du solltest dir diese Punkte, falls sie noch fehlen schaffen und erschaffen..Schritt für Schritt...da halt dranbleiben. Dein Leben sollte dir so wertvoll sein, dass du bereit bist auch viele Unbequemlichkeiten auf dich zu nehmen, was jedoch sehr schwer ist für jemanden der sein Leben von vorneherein als wertlos erachtet.
Ich hoffe es macht irgendwann Klick bei dir im Kopf und du erkennst die Zusammenhänge und kommst weiter.

Du musst dich nicht rechtfertigen oder so...und meine Tipps und Ratschläge sind nur gutgemeint. Ich kann sehr genau nachempfinden wie du dich fühlst und was in dir vorgeht und erkenne auch die Knackpunkte an denen Änderung notwendig wäre damit du vorankommst.
Letztlich ist es natürlich ganz alleine deine Entscheidung ob du Ratschläge annimmst oder in Therapien und per Kampfsport etc. an dir arbeitest oder andere Wege für dich findest.

Ein Gedicht ist niemals nur ein Gedicht sondern spiegelt das Innerste einer Seele und die innere Gefühlswelt wieder und in deinem Gedicht sehe ich viel Verzweiflung, Einsamkeit, Isolation, Selbsthass oder Selbstverachtung, ein ungutes Kreisen in sich selbst und das tut mir dann sehr leid füt dich, denn ich denke es könnte auch anders und viel besser für dich laufen.
Ich finde es sehr gut und mutig von dir und einen wichtigen Schritt deine Gefühle in einem Gedicht zu veröffentlichen. Tu dasselbe in deinen Therapien, dann wirst du Riesenfortschritte machen.

Ich drück dir die Daumen und wünsche dir viel Erfolg, Kraft, Klugheit und Durchhaltevermögen dabei deinen Weg zu finden.

Tyra
 

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