Neulich habe ich gehört, dass man vor "x" Jahren etwa 50% des Haushaltseinkommens für Lebensmittel aufwenden musste. ... Sieh es doch mal so.
Es stimmt schon, das im Durchschnitt gesehen wir in Deutschland im EU Vergleich die niedrigsten Lebensmittelpreise zahlen und mit die höchsten Einkommen erzielen.
Andererseits zahlen wir in D die höchsten Preise für Miete, Energie, Internet, Mobilfunk, Fernsehen (GEZ), Medikamente, tw. Steuern (Kirchensteuer)....
Und die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander, da wird dann halt der Bäcker zum Luxusgut, ich habe kein Problem damit, wenn sich der Otto Normalverbraucher seine Brötchen beim Aldi holt.
Was mich daran auf die Palme bringt ist halt, das die Sachen einfach aus der selben Fabrik kommen und die meisten Bäcker keine Handwerksbetriebe mehr sind, sondern "Zusammenmischbuden" und das sollte mal klar ausgesprochen werden.
Wenn ich ins Restaurant gehe, will ich auch selbst gemachte Sachen essen und keinen Dosenfraß oder Päckchen bzw. Pulver und keine Convenienceprodukte vorgesetzt bekommen, was ich alles daheim selber warm machen kann, und ich bin auch kein gelernter Koch.
Aber beim Bäcker hinterfragen das eben die wenigsten, und gerade was Brezen angeht, die vom Discounter kann ich noch am nächsten Tag essen, mit den in der Früh beim Handwerksbäcker gekauften, am Abend Fensterscheiben einwerfen.