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Magersüchtigen Tochter, lehnt jede Hilfe ab

Sie freiwillig dazu zu bringen wird schwierig sein aus zwei Gründen:

1) Die Störung an sich: Magersüchtige kompensieren durch zwanghaftes hungern ihre eingebildeten Mängel. Sprich auch wenn sie die Skeleton Jack doubeln könnte, sie würde im Spiegel immer einen wandelnden Fettberg sehen. Desweiteren geben die selbstauferlegten Essverbote ihr das Gefühl von Kontrolle über ihr Leben zurück, die sie an anderer Stelle nicht hat, was wiederum durch ihre Depression nochmals befeuert wird.

2) Teenagertrotz: Kein Jugendlicher wird jemals auf ein Elternteil hören, je mehr du dagegen redest wird sie, "um es dir zu beweisen" umso mehr mehr machen, da es in ihren Augen "die richtige Entscheidung" ist.

Wird leider auf Zwangseinweisung hinauslaufen...
 
Ich muss gestehen, deine Psychologin wird mir immer suspekter.

Die Psychologin hat zu mir gesagt ,:" ihre Tochter stirbt, auf was können sie eher verzichten: auf ihr Kind oder den Kontakt. Sie wird bald 18, die zeit drängt."

Ooookay, wie wäre es damit, wenn du sie (also die Psychologin) mal zwingen würdest, Farbe zu bekennen? "Wenn die Gefahr so groß ist, warum regen Sie kein PsychKG an?"

Die Psychologin hat sehr wenig zu verlieren, sie kann nur die therapeutische Beziehung zerschießen, wenn das PsychKG durchkommt, oder sich vor ihren Kollegen lächerlich machen, wenn es abgelehnt wird. Du riskierst dagegen deine Familie, wenn du eine Zwangseinweisung anregst.

Die Psychologin muss ja auch wissen, dass man auch mit 18 bei akuter Lebensgefahr noch zwangseingewiesen werden kann. Wenn sie so Angst vor dem 18. deiner Tochter hat, vermute ich nämlich sogar, dass sie weiß, dass bei deiner Tochter noch keine große Gefahr besteht (nach deinen Angaben hat sie einen BMI von fast 17, da wird eigentlich noch nicht mal eine stationäre Behandlung empfohlen).

Du musst wissen, dass ich vor ein paar Wochen mit einer exremst ähnlichen Situation wie bei euch hier aufgeschlagen bin. Ich bin ein ganz klein wenig jünger und ein klein wenig dünner als deine Tochter. Vor einer Zwangseinweisung habe ich eigentlich recht wenig Angst, zumal ich da proaktiv ein paar Vorkehrungen gegen getroffen habe schon, aber die Vorstellung, dass ich wegen einer meine Eltern für immer verlieren oder zumindest nie wieder dasselbe Verhältnis wie vorher haben könnte, treibt mich seit Wochen an den Rande des Nervenzusammenbruchs.

Wenn deine Tochter auch noch eine Depression obendrauf hat, kann das ja nicht gerade besser werden, wenn da noch der plötzliche vollkommene Vertrauensverlust in die eigenen Eltern dazu kommt...

Also, meiner Meinung nach solltest du eine Zwangseinweisung vermeiden und - noch viel, viel wichtiger - sollte es doch zu einer Zwangseinweisung kommen solltest du alles in deiner Macht stehende tun, damit du damit nichts zu tun hast (also z.B. nur ihre Ärzte).


Vorschlag:
Wie wäre es damit, wenn du ihr von der Drohung der Psychologin erzählst und ihr vorschlägst, sich einfach mal beim somatischen Arzt auf Ausfallerscheinungen durchchecken zu lassen, damit du etwas hast, womit du die Psychologin abwimmeln kannst?
Solange du arg darauf achtest, dass du das nicht als Ultimatum formulierst und klar stellst, dass du auf ihrer Seite stehst, könnte ich mir vorstellen, dass das besser ankommt.
 

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