Mal zur Klarstellung
Gerechtigkeit
- 1a.
das Gerechtsein; Prinzip eines staatlichen oder gesellschaftlichen Verhaltens, das jedem gleichermaßen sein Recht gewährt
"die soziale Gerechtigkeit"
- 1b.
etwas, was als gerecht (2) angesehen wird
"die Gerechtigkeit nahm ihren Lauf"
Gegenteil
Ungerechtigkeit
Ungerechtigkeit ist eine Verletzung der Gerechtigkeit.
So ist das definiert in der deutschen Sprache.
Deshalb ist das Gesetz gültig im gesamten Rechtsraum. Dieser Rechtsraum wird vom Gesetzgeber festgelegt.
Da muss man nichts neu definieren.
Wenn man aber zum Ausdruck bringen will das ein Mensch, als Individuum in der Lage ist, ein persönliches Recht zu schaffen, so muss man sich klarmachen, dass der Rechtsraum dieses Individuums ein völlig anderer ist, wenn die subjektive Gerechtigkeit des einzelnen, eine andere ist, als die des Gesetzgebers.
Oft sagen Menschen das sie die Gesetze des Gesetzgebers als Unrecht empfinden, das dürfen die auch .
Viele stimmen diesen von anderen als ungerecht empfundenen Gesetzen aber zu . Das dürfen die genauso.
Am besten versucht Du das nochmal zu differenzieren, so wie in Deinem Post geschrieben, sind die Begriffe wahlweise austauschbar, die Aussage ist aber trotzdem falsch.
Jemand der Treue als Rechtskonformität ansieht , was er durchaus darf - Dem Gesetz bin ich treu -
ist deshalb nicht gezwungen zu lügen
und jemand der gerecht ist - genau so wenig.