Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Loyalität oder Gerechtigkeit: Was ist wichtiger?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ein Beispiel: Angenommen, mein Partner gerät in einer öffentlichen Diskussion um Grundsatzfragen in die Defensive und wird massiv für seinen Standpunkt angegriffen. Vielleicht sogar zurecht.

Muss ich jetzt auf seiner Seite stehen?
Ich wollte dich schon nach einem Beispiel fragen, weil ich deine Frage nicht abstrakt beantworten könnte, aber da ist es ja nun, das Beispiel.
Was das mit "Gerechtigkeit" zu tun haben soll, wenn ich meine Meinung äußere, verstehe ich allerdings noch immer nicht.
Und auch beim Punkt "Loyalität" kommt es für mich auf die Situation und aufs Thema an.
Und was meinst du mit "öffentlicher Diskussion"? keine Podiumsdiskussion, sondern eher eine Diskussion im Freundeskreis- oder?
In einer Diskussion, wo es um Meinungen geht, und um ein Thema, zu dem ich eine Meinung habe (also zB ein politisches Thema), äußere ich meine Meinung, genauso wie mein Freund seine äußert. Das hat für mich dann aber mit "Loyalität" nichts zu tun, man kann ja unterschiedlicher Meinung sein und meine Meinung ist dabei nicht weniger beachtlich als die von meinem Freund.
 
Was ist für dich Wahrheit?
Loyal und Ehrlich wie soll das gehen?
So bist du ja nicht mal dir gegenüber ehrlich.
Um auf unverständlichem Wege plötzlich zu einer Erkenntnis zu kommen!

Sind Ehrlichkeit und Wahrheit dasselbe? Wenn nicht, sollten wir das vielleicht ein wenig differenzieren.

Und wiederum die Frage: Warum sollte Loyalität Ehrlichkeit und Wahrheit ausschließen?

Verstehe das mal wieder nicht.

Was bedeutet Loyalität denn? Dass man Ehrlichkeit und Wahrheit ausschließt?
 
Ich denke in jedem kapitalistischen System , in jedem kommunistischen System, gibt es eine Ellenbogengesellschaft , es existiert sozusagen automatisch, weil die Voraussetzungen es generieren.

Ganz einfaches Beispiel - ein schlauer rechnete mal aus , teilte man alles Geld der Welt , das als Geld existiert, keine Juwelen oder andere Dinge von Wert , sondern nur die Scheinchen auf dem Konto , so wären 8 Milliarden Menschen alle Millionäre.

Wenn ich nun auf einen Planeten träfe , wo ich sags mal grob 20 % das besitzen, was eigentlich allen gehört, so würde ich die Bewohner fragen , ob das in ihrem Interesse ist.

Hier ist es egal , wo ich mit der Idee vorstellig werde, gut , bei den 20 % werde ich nicht vorstellig , aber ich denke würde man die Leute im Geheimen fragen, würde eine große Mehrheit das gut finden, Geld für alle gleich aufzuteilen , komischerweise passiert das nicht , obwohl es der Mehrheitswunsch ist.

Schaue ich mir die Gesellschaft an , egal wo , so ist für mich eine Zunahme an Bildungsmangel , genauso real , wie eine widersprüchliche und emotional schädigende Umgehensweise mit sich selbst, nicht eine Minderheit , sondern eine Mehrheit existiert, die sich so verhält nahezu in jedem Land.

Gut , wenn ich mich abschotte und mir das private Idyll schaffe, so empfinde ich das in meinem Umfeld anders, da suche ich mir dann korrekte Leute und gut ist , das hat aber ja nichts mit der Entwicklung der Gesellschaft zu tun, für mich ist die Ellenbogenwelle noch nicht am höchsten Punkt, erreicht ihn aber bald , nach dem Hoch der Ellenbogenwelle kommt meist eine Fase der Dekadenz und diese Welle , der Dekadenz , der Bildungsferne und des Müßiggangs, die nimmt zu .

Früher nannte man " Dämlack " jemanden , der dämlich ist( von dumm ) und aussieht wie ein Lackaffe, ( also hohle schöne Form ) und die waren ganz klar die Ausnahmen.......
war ne ganz andere Zeit mit gesellschaftlich ganz anderen Zielen.

Ich empfinde es so, das es von diesen Menschen heute sehr , sehr viele gibt, die häufen sich und bilden in Ballungsgebieten ganz klar die Mehrheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde es jedenfalls weder falsch noch richtig sich öffentlich gegen jemanden zu stellen, dem man eigentlich Loyalität gegenüber verspürt. Da gibt es zu viele Dinge, die für das eine oder das andere sprechen können. Wer ist dabei, worum geht es, was steht auf dem Spiel und so weiter und so fort.

Und auch das mag ja gerade zur Loyalität gehören - dass man jemand nicht ständig mit Wattebäuschchen bewirft bzw. in einer Traumwelt leben lässt.

~~~

Wenn bspw. mir jemand "ewige Treue" schwören würde, fände es ein bisschen komisch, wenn nicht sogar gefährlich. Würde das nicht empfehlen.
 
Ich finde es jedenfalls weder falsch noch richtig sich öffentlich gegen jemanden zu stellen, dem man eigentlich Loyalität gegenüber verspürt. Da gibt es zu viele Dinge, die für das eine oder das andere sprechen können. Wer ist dabei, worum geht es, was steht auf dem Spiel und so weiter und so fort.
Und damit beschreibst du in etwa den Loyalitätskonflikt, der mich immer wieder beschäftigt hat.
Mein Mann hat die Loyalität zu Menschen, die ihm wichtig waren, über alles gestellt. Als eine Art Messlatte für Freundschaft.
 
Ich denke, es geht nicht um einen konkreten Einzelfall, sondern um ein Grundprinzip.
In Liebe, Freundschaft, Familie kann es doch tatsächlich sein, dass man nicht der gesetzlich definierten Gerechtigkeit den Vortritt lässt, sondern der gefühlsmäßigen Bindung?
 
In der Familie sollte man zusammenhalten. Und man sollte auch über seine Schwierigkeiten reden können. Freunde können einem in der Regel nicht helfen.
 
Gerechtigkeit ist ja auch ein Begriff, der eine recht vage Bedeutung hat.

Schauen wir uns bspw. an, wie etwas behindertengerecht, tiergerecht oder kindergerecht ist. Nicht ganz so klar, oder?
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben