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Gast
Danke, Naramudi.
Angefangen habe ich den Thread, weil ich wissen woillte, wie es anderen Eltern ergangen ist, wie sie damit umgehen, sich entscheiden zu müssen, zwischen diesem Kind und den anderen.
Kämpfen gegen seinen Willen. ?
Wenn jemand, ob nun Kind, Ehemann oder Freund eine Sucht entwickelt, egal welche, dann werde ich doch zum Co-Abhängigen, wenn ich ihn nicht den von ihm gewälten Weg gehen lasse. Und spätestens, wenn er clean wird, dann wird er sich von mir trennen müssen, weil ich ein Co bin ( in diesem Falle).
Gegen Sucht ist niemand gefeit, aber es ist die Entscheidung des einzelnen, was, ob, wieviel und wie lange er es nimmt.
Und diese Entscheidung, diese Eigenverantwortung muß ich einfach auch meinem Sohn zusprechen.
Einen Süchtigen clean machen zu wollen, bedeutet in einen See hinaus zu schwimmen und ihn gegen seinen Willen aus seinem Bad zu ziehen. Das kostet Kraft. Und kaum bist Du am Ufer und reibst Dir das Handtuch über das Gesicht, um es zu trocknen, ist er wieder im See.
Und das es meine Sohn trifft, das trifft mich auch. Ich habe ihn unter dem Herzen getragen, habe ihm seinen Namen gegeben, weil er den schönsten Namen von der Welt haben sollte, habe ihm laufen, essen, lesen, einfach alles beigebracht. Habe ihn getröstet, als seine erste Liebe unglücklich zu Ende ging und habe ihn auch aufgeklärt, was passiert, wenn...
Aber aus Respekt vor ihm habe ich seine Entscheidung zu respektieren, auch wenn sie mir wehtut, auch wenn ich damit überhaupt nicht einverstanden bin. Er wird damit nicht aufhören, nur weil ich es will.
Er wird damit aufhören, weil er es will, wenn er es will. Und dann bin ich da.
Ich finde, auch die Geschwister haben Rechte. Rechte auf eine Kindheit mit Bilder malen, Kekse backen, auf den Weihnachstmann warten, auf ein bißchen heile Welt, auf Respekt vor ihnen, ihrem Eigentum, ihrem Leib und ihrer Meinung. Sie haben ein Recht darauf, ohne Angst groß werden zu dürfen.
Angefangen habe ich den Thread, weil ich wissen woillte, wie es anderen Eltern ergangen ist, wie sie damit umgehen, sich entscheiden zu müssen, zwischen diesem Kind und den anderen.
Kämpfen gegen seinen Willen. ?
Wenn jemand, ob nun Kind, Ehemann oder Freund eine Sucht entwickelt, egal welche, dann werde ich doch zum Co-Abhängigen, wenn ich ihn nicht den von ihm gewälten Weg gehen lasse. Und spätestens, wenn er clean wird, dann wird er sich von mir trennen müssen, weil ich ein Co bin ( in diesem Falle).
Gegen Sucht ist niemand gefeit, aber es ist die Entscheidung des einzelnen, was, ob, wieviel und wie lange er es nimmt.
Und diese Entscheidung, diese Eigenverantwortung muß ich einfach auch meinem Sohn zusprechen.
Einen Süchtigen clean machen zu wollen, bedeutet in einen See hinaus zu schwimmen und ihn gegen seinen Willen aus seinem Bad zu ziehen. Das kostet Kraft. Und kaum bist Du am Ufer und reibst Dir das Handtuch über das Gesicht, um es zu trocknen, ist er wieder im See.
Und das es meine Sohn trifft, das trifft mich auch. Ich habe ihn unter dem Herzen getragen, habe ihm seinen Namen gegeben, weil er den schönsten Namen von der Welt haben sollte, habe ihm laufen, essen, lesen, einfach alles beigebracht. Habe ihn getröstet, als seine erste Liebe unglücklich zu Ende ging und habe ihn auch aufgeklärt, was passiert, wenn...
Aber aus Respekt vor ihm habe ich seine Entscheidung zu respektieren, auch wenn sie mir wehtut, auch wenn ich damit überhaupt nicht einverstanden bin. Er wird damit nicht aufhören, nur weil ich es will.
Er wird damit aufhören, weil er es will, wenn er es will. Und dann bin ich da.
Ich finde, auch die Geschwister haben Rechte. Rechte auf eine Kindheit mit Bilder malen, Kekse backen, auf den Weihnachstmann warten, auf ein bißchen heile Welt, auf Respekt vor ihnen, ihrem Eigentum, ihrem Leib und ihrer Meinung. Sie haben ein Recht darauf, ohne Angst groß werden zu dürfen.