G
Gast
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Guten Abend allerseits...
Ich habe keine Ahnung ob ich hier richtig bin, aber weiter weiß ich auch schon lange nicht mehr.
Ich bin 24 Jahre und arbeitete seit 6 Jahren in ein und der selben Firma. Am Anfang war ich glückseelig über meinen Ausbildungsplatz, doch schon nach nicht mal einem Monat sah die Sache ganz anders aus. Von Anfang an war ich die "Dumme", die für alle Arbeiten her halten musste, die niemand machen wollte. Obwohl ich einen Büroberuf erlernt habe, war ich in meiner Ausbildung viel öfter Aushilfszivi als alles andere - habe bei Leuten geputzt, für sie eingekauft, sie stundenlang beaufsichtigt, die Toiletetn auf der Arbeit geerinigt usw.
Und ich war fast immer alleine im Büro. Spätestens gegen 14 Uhr verschwand der Letzte Angestellte und ich saß da und wusste mir nicht zu helfen, besonders am Anfang konnte ich mit den ganzen Namen und Problemen nicht viel Anfangen und wusste nicht, was ich machen sollte. (Es ist eine Krankenpflege, die von einer Familie gegründet und geleitet wird, in der jeder irgendwie mit dem anderen Verwand ist)
Groß etwas gelernt habe ich auch nie.
Im ersten Lehrjahr z.B. war ich einen ganzen Monat völlig alleine, abgesehen von einer PDL, die für die Planung der Pflegekräfte zuständig ist. Einfach nur, weil ein Familienurlaub anstand.
Außerdem war ich von Anfang an für jede Panne verantwortlich. Jemand hat einen Schlüssel vergessen? Tja, warum habe ich ihn nicht im Vorfeld schon daran erinnert, als derjenige im Büro war? Die Reinigungskraft hat vergessen die SPühlmaschiene anzumachen und der Chef hat seine Lieblingstasse nicht? Warum habe ich nicht schon vor Arbeitsbeginn das erledigt? Ich hätte doch nachsehen können, auch wenn es auf einer ganz anderen Etage ist! Selbst wen mal das Druckerpapier ausgehet, was wirklich kein Beinbruch ist, dann bekomme ich zu hören, warum ich nicht schon bei Arbeitsbeginn nachgesehen habe.
Es sind meist Kleinigkeiten dafür aber immer und immer wieder jeden Tag und das in einem ausfallenden und sehr lauten Ton... Mein Chef ist wohl so etwas wie ein Choleriker. Zumindest sagen das alle, die ihn kennen und nicht irgendwie Verwand oder befreundet sind. Und ich fühle mich wie sein Blitzableiter. Er sagt etwas und ich zucke schuldbewusst zusammen, egal was es nun ist.
Ich habe keine Ahnung, wie oft ich alleine in meiner Ausbildung heulend zu Hause gessesen habe und mich fragte, warum ich das überhaupt mache. Die Antwort war immer klar, damit ich nicht ohne alles da stehe. Wenn ich mit irgendwem darüber versucht habe zu sprechen, dann kamen immer diese Fragen, was ich den getan hätte, das jemand so auf mich reagiert. Irgendwann habe ich dann jegliche Mut verloren darüber zu reden. Meine Familie war der Meinung, das eine Ausbildung wichtiger sei als alles andere und meien "Freunde" hat es nie interessiert. Im Laufe der Zeit habe ich auch imemr wenger mit den Menschen unternommen, die ich eigentlich sehr gerne hatte und nach und nach hat sich jeder in völligem Unverständnis von mir abgewand. Nun bin ich fast ganz alleine und habe Angst davor, Menschen kennen zu lernen und wieder das gleiche Spiel zu haben. Enzig mein Freund ist mir noch geblieben, den ich schon seit meinem 16 Lebensjahr kenne. Aber er kann mir nicht helfen und ist einfach überfordert, wenn ich in manchen Situationen einfach nur seine Nähe suche. Einfach eine Schulter, an der man sich festhalten kann, wenn es einem schlecht geht...
Jeder Schritt den ich tue, ist zehn Mal durchdacht, weil ich immer Angst habe etwas "falsch" zu machen. Nach miner Abschlussprüfung, die ich wie durch ein Wunder trotzt depressiven Gedanken ohen Ende bestand, wusste ich noch weniger Weiter. Ich habe bis heute nicht das Gefühl, wirklich irgendetwas anderes machen zu können. Ich fühle mich einfach nicht gut genug dazu. Was habe ich schon gelernt? Eigentlich nichts weldbewegendes. Deshalb bin ich auch dort geblieben, obwohl ich schon lange regelmäßig Magenschmerzen vor der Arbeit habe.
Vor einem Jahr war es dann so extrem, das ich zu meinem Arzt ging um herauszufinden, ob das alles wirklich so schrecklich sei oder ob ich eifach nur ein sehr dumemr Mensch bin. Aber groß Interesse weckten meine Probleme nicht, es kam nur die Frage, ob ich suizidgefährdet bin und als ich verneinte sagte Frau Doktor mir, das es dann ja noch nicht so schlimm sein könnte... Nach diesem Satz, einer Pakung Psychopharmaka zum (wortwörtlich) "abschießen" und einer Mitleidskrankschreibung habe ich eine Woche fast ununterbrochen durchgeweint. Jeden Tag habe ich Angst davor, wieder dort hin zu gehen. Und trotzdem tue ich es.
Ich halte es einfach kaum noch aus. Jeden Tag vom Chef angebrühlt zu werden und von den Kollegen schlichtweg ignoriert. Einzige Kommunikation zwischen uns ist, wenn ich etwas unliebsames abnehmen muss wie das Lager aufräumen oder jemanden unliebsames Anrufen soll. Das sind immer bsonders erheiternde Telefonate, in denen ich irgendwas erfinden muss, warum die erwartete Person nicht anruft und was ich nun bei dem aufgetretenen Problem tun kann. Die Antwort ist fast immer "nichts". Ansonsten herscht Funkstille. Es gibt ein paar wenige Lichtblicke, Telefonate mit Patienten die sich immer freuen, wenn ich ans Telefon gehe. Manche verlangen auch nur noch nach mir und sagen dann immer. "Weil ich so freundlich bin und immer ein offenes Ohr für sie habe." Das sind die Momente, in denen ich weiß warum ich eigentlich diesen Beruf erlernen wollte. Einfach um für andere Menschen da zu sein und ihnen zu helfen.
Nun stehe ich da und weiß nicht weiter. Einfach kündigen und ich bin die nächsten drei Monate völlig mittelos und weiß wirklich nicht, wie ich mir von meinem mageren Gehalt Rücklagen ansammel sollte. Einen neuen Arbeitgeber suchen, das traue ich mich inzwischen einfach nicht mehr. Ich bin weder von mir noch von meinem Wissen überzeugt, wie soll ich mich dann jemandem "Präsentieren"?
Liegt es nun wirklich an mir? Sehe ich es viel zu eng, das man mich jeden Tag seit 6 vollen Jahren anschreit und wirklich hässlich beleidigt wegen Dingen, die nie in meiner Verantwortung lagen? ich weiß es nicht, aber da niemand sich je für meine Probleme interesiert hat, egal wie bealstend sie mir auf den Schultern liege, muss ich das Problem sein.
Ich bin psychisch nicht mehr belastbar und das weiß ich. Aber ich habe Angst davor zu einem weiteren Arzt zu gehen. In den letzten Jahren habe ich immer wieder auch Phasen gehabt, in denen ich endweder alles mögliche aus Frust in mich hinein stopfe oder gar nichts esse. Zweiteres ist derzeit der Fall. Und ich kann mir schon lange nichts mehr merken. Besonders "schön" ist es dann, wenn mein Chef in seiner unleserlichen Handschrift etwas auf ienen Schmierzetetl kritzelt und ich daraus einen Brief machen soll. Daran erinnern, was er alles egsagt hat, was ich aufschreiben soll klappt kaum und ich gerate in extremen Streß, der dann am Ede des Tages in Weinkrämofe mündet.
Ich glaube kaum, das mir jemand nach dieser elendig langen Geschichte wirklich weiter helfen kann. Aber ich hoffe darauf, das jemand meine Augen etwas öffnen kann. Wenn hier jetzt alle sagen, dass ich einfach ein Dösbaddel bin, der alles viel zu eng sieht, dann muss es ja stimmen.
Ehrlich gesagt komme ich mir selbst schrecklich dumm vor, hier zu sitzen und das alles aufzutippen. Es gibt doch eigentlih viel wichtigeres im Leben, aber meine Gedanken kreisen nur immerzu um dieses eine Problem.
Danke schon einmal im Vorraus, das sich jemand die Mühe gemacht hat das alles zu lesen. Und entschuldigung für die von mir übersehenen Rechtschreibfehler und verwirrenden Sätze. Ich habe derzeit Probleme klar zu denken.
Lili
Ich habe keine Ahnung ob ich hier richtig bin, aber weiter weiß ich auch schon lange nicht mehr.
Ich bin 24 Jahre und arbeitete seit 6 Jahren in ein und der selben Firma. Am Anfang war ich glückseelig über meinen Ausbildungsplatz, doch schon nach nicht mal einem Monat sah die Sache ganz anders aus. Von Anfang an war ich die "Dumme", die für alle Arbeiten her halten musste, die niemand machen wollte. Obwohl ich einen Büroberuf erlernt habe, war ich in meiner Ausbildung viel öfter Aushilfszivi als alles andere - habe bei Leuten geputzt, für sie eingekauft, sie stundenlang beaufsichtigt, die Toiletetn auf der Arbeit geerinigt usw.
Und ich war fast immer alleine im Büro. Spätestens gegen 14 Uhr verschwand der Letzte Angestellte und ich saß da und wusste mir nicht zu helfen, besonders am Anfang konnte ich mit den ganzen Namen und Problemen nicht viel Anfangen und wusste nicht, was ich machen sollte. (Es ist eine Krankenpflege, die von einer Familie gegründet und geleitet wird, in der jeder irgendwie mit dem anderen Verwand ist)
Groß etwas gelernt habe ich auch nie.
Im ersten Lehrjahr z.B. war ich einen ganzen Monat völlig alleine, abgesehen von einer PDL, die für die Planung der Pflegekräfte zuständig ist. Einfach nur, weil ein Familienurlaub anstand.
Außerdem war ich von Anfang an für jede Panne verantwortlich. Jemand hat einen Schlüssel vergessen? Tja, warum habe ich ihn nicht im Vorfeld schon daran erinnert, als derjenige im Büro war? Die Reinigungskraft hat vergessen die SPühlmaschiene anzumachen und der Chef hat seine Lieblingstasse nicht? Warum habe ich nicht schon vor Arbeitsbeginn das erledigt? Ich hätte doch nachsehen können, auch wenn es auf einer ganz anderen Etage ist! Selbst wen mal das Druckerpapier ausgehet, was wirklich kein Beinbruch ist, dann bekomme ich zu hören, warum ich nicht schon bei Arbeitsbeginn nachgesehen habe.
Es sind meist Kleinigkeiten dafür aber immer und immer wieder jeden Tag und das in einem ausfallenden und sehr lauten Ton... Mein Chef ist wohl so etwas wie ein Choleriker. Zumindest sagen das alle, die ihn kennen und nicht irgendwie Verwand oder befreundet sind. Und ich fühle mich wie sein Blitzableiter. Er sagt etwas und ich zucke schuldbewusst zusammen, egal was es nun ist.
Ich habe keine Ahnung, wie oft ich alleine in meiner Ausbildung heulend zu Hause gessesen habe und mich fragte, warum ich das überhaupt mache. Die Antwort war immer klar, damit ich nicht ohne alles da stehe. Wenn ich mit irgendwem darüber versucht habe zu sprechen, dann kamen immer diese Fragen, was ich den getan hätte, das jemand so auf mich reagiert. Irgendwann habe ich dann jegliche Mut verloren darüber zu reden. Meine Familie war der Meinung, das eine Ausbildung wichtiger sei als alles andere und meien "Freunde" hat es nie interessiert. Im Laufe der Zeit habe ich auch imemr wenger mit den Menschen unternommen, die ich eigentlich sehr gerne hatte und nach und nach hat sich jeder in völligem Unverständnis von mir abgewand. Nun bin ich fast ganz alleine und habe Angst davor, Menschen kennen zu lernen und wieder das gleiche Spiel zu haben. Enzig mein Freund ist mir noch geblieben, den ich schon seit meinem 16 Lebensjahr kenne. Aber er kann mir nicht helfen und ist einfach überfordert, wenn ich in manchen Situationen einfach nur seine Nähe suche. Einfach eine Schulter, an der man sich festhalten kann, wenn es einem schlecht geht...
Jeder Schritt den ich tue, ist zehn Mal durchdacht, weil ich immer Angst habe etwas "falsch" zu machen. Nach miner Abschlussprüfung, die ich wie durch ein Wunder trotzt depressiven Gedanken ohen Ende bestand, wusste ich noch weniger Weiter. Ich habe bis heute nicht das Gefühl, wirklich irgendetwas anderes machen zu können. Ich fühle mich einfach nicht gut genug dazu. Was habe ich schon gelernt? Eigentlich nichts weldbewegendes. Deshalb bin ich auch dort geblieben, obwohl ich schon lange regelmäßig Magenschmerzen vor der Arbeit habe.
Vor einem Jahr war es dann so extrem, das ich zu meinem Arzt ging um herauszufinden, ob das alles wirklich so schrecklich sei oder ob ich eifach nur ein sehr dumemr Mensch bin. Aber groß Interesse weckten meine Probleme nicht, es kam nur die Frage, ob ich suizidgefährdet bin und als ich verneinte sagte Frau Doktor mir, das es dann ja noch nicht so schlimm sein könnte... Nach diesem Satz, einer Pakung Psychopharmaka zum (wortwörtlich) "abschießen" und einer Mitleidskrankschreibung habe ich eine Woche fast ununterbrochen durchgeweint. Jeden Tag habe ich Angst davor, wieder dort hin zu gehen. Und trotzdem tue ich es.
Ich halte es einfach kaum noch aus. Jeden Tag vom Chef angebrühlt zu werden und von den Kollegen schlichtweg ignoriert. Einzige Kommunikation zwischen uns ist, wenn ich etwas unliebsames abnehmen muss wie das Lager aufräumen oder jemanden unliebsames Anrufen soll. Das sind immer bsonders erheiternde Telefonate, in denen ich irgendwas erfinden muss, warum die erwartete Person nicht anruft und was ich nun bei dem aufgetretenen Problem tun kann. Die Antwort ist fast immer "nichts". Ansonsten herscht Funkstille. Es gibt ein paar wenige Lichtblicke, Telefonate mit Patienten die sich immer freuen, wenn ich ans Telefon gehe. Manche verlangen auch nur noch nach mir und sagen dann immer. "Weil ich so freundlich bin und immer ein offenes Ohr für sie habe." Das sind die Momente, in denen ich weiß warum ich eigentlich diesen Beruf erlernen wollte. Einfach um für andere Menschen da zu sein und ihnen zu helfen.
Nun stehe ich da und weiß nicht weiter. Einfach kündigen und ich bin die nächsten drei Monate völlig mittelos und weiß wirklich nicht, wie ich mir von meinem mageren Gehalt Rücklagen ansammel sollte. Einen neuen Arbeitgeber suchen, das traue ich mich inzwischen einfach nicht mehr. Ich bin weder von mir noch von meinem Wissen überzeugt, wie soll ich mich dann jemandem "Präsentieren"?
Liegt es nun wirklich an mir? Sehe ich es viel zu eng, das man mich jeden Tag seit 6 vollen Jahren anschreit und wirklich hässlich beleidigt wegen Dingen, die nie in meiner Verantwortung lagen? ich weiß es nicht, aber da niemand sich je für meine Probleme interesiert hat, egal wie bealstend sie mir auf den Schultern liege, muss ich das Problem sein.
Ich bin psychisch nicht mehr belastbar und das weiß ich. Aber ich habe Angst davor zu einem weiteren Arzt zu gehen. In den letzten Jahren habe ich immer wieder auch Phasen gehabt, in denen ich endweder alles mögliche aus Frust in mich hinein stopfe oder gar nichts esse. Zweiteres ist derzeit der Fall. Und ich kann mir schon lange nichts mehr merken. Besonders "schön" ist es dann, wenn mein Chef in seiner unleserlichen Handschrift etwas auf ienen Schmierzetetl kritzelt und ich daraus einen Brief machen soll. Daran erinnern, was er alles egsagt hat, was ich aufschreiben soll klappt kaum und ich gerate in extremen Streß, der dann am Ede des Tages in Weinkrämofe mündet.
Ich glaube kaum, das mir jemand nach dieser elendig langen Geschichte wirklich weiter helfen kann. Aber ich hoffe darauf, das jemand meine Augen etwas öffnen kann. Wenn hier jetzt alle sagen, dass ich einfach ein Dösbaddel bin, der alles viel zu eng sieht, dann muss es ja stimmen.
Ehrlich gesagt komme ich mir selbst schrecklich dumm vor, hier zu sitzen und das alles aufzutippen. Es gibt doch eigentlih viel wichtigeres im Leben, aber meine Gedanken kreisen nur immerzu um dieses eine Problem.
Danke schon einmal im Vorraus, das sich jemand die Mühe gemacht hat das alles zu lesen. Und entschuldigung für die von mir übersehenen Rechtschreibfehler und verwirrenden Sätze. Ich habe derzeit Probleme klar zu denken.
Lili