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Liebt mein Mann mich überhaupt?

Du hast bereits erkannt, dass das Problem bei ihm liegt und nicht bei dir. Daran solltest du festhalten und dir nichts anderes einreden lassen.

Ich frage mich, wie du reagierst, wenn er das Spotlight von sich zu dir rüberschiebt? Kommst du überhaupt gegen ihn an?

Wenn er als Trinker mir sagen würde, dass ICH ein Alkoholproblem hätte, würde ich ihn fragen, ob sein Spiegel beschlagen wäre und ihn auffordern damit aufzuhören von sich abzulenken. Was machst du? Nimmst du das an und beginnst dich zu rechtfertigen? Ich befürchte, dass er dich dann nicht ernst nimmt und an Vehemenz sogar noch zulegt. Stimmt das? Wehr dich!

Du fragst ja hier schon nach Einschätzungen seiner Reaktionen, die man eigentlich nicht anders als respektlos finden kann. Brauchst du Bestätigung, um ins Handeln zu kommen? Dein Eindruck ist jedenfalls richtig, so behandelt man seine Partnerin nicht! In keinem einzigen der von dir geschilderten Fälle.

Ich glaube tatsächlich, dass dir Menschen am besten helfen können, die vom Fach sind und in Nähe deines Wohnortes. Such dir Verbündete auf deinem Weg, um gegen deinen Mann anzukommen. Ich denke tatsächlich, dass ihr nur so überhaupt noch eine Chance habt. Er muss erst einmal erkennen, dass ER ein Problem hat und dann deine ausgestreckte Hand annehmen, die ihm helfen möchte - sofern du selber das noch möchtest.

Wenn er bisher immer der starke Part in der Beziehung war wird ihm das doppelt schwer fallen. Er muss erst einmal einsehen, dass du ihm jetzt auch Stütze sein kannst.
 
Wenn er als Trinker mir sagen würde, dass ICH ein Alkoholproblem hätte, würde ich ihn fragen, ob sein Spiegel beschlagen wäre und ihn auffordern damit aufzuhören von sich abzulenken.
Aber das wird ja gar nicht gehört, das ist eine endlose Schleife mit wem zu diskutieren, der in Streitlaune ist.
Besser ist sich heraushalten aus solch einem "Gespräch" und lieber schweigen, oder zuhören und mitgehen mal bis er fertig ist mit seinen Vorwürfen ohne diese persönlich zu nehmen. Kommentare vom Frust sinds, was hat dieser zu sagen..? Das sollte man sehen wie Pupse von jemand, der Bauchweh hat.
 
Auf jeden Fall geht es mir jetzt schon ein wenig besser. Danke 🙂
Vielleicht deshalb, weil du einsiehst, das ist eigentlich sein Problem, seine Wahrnehmung ist eingetrübt. Nicht du.

Richte es dir bequem und nett ein, lebe psychisch, geistig getrennt von ihm und lass es dir/euch gut gehen in nächster Zeit. Dir wird schon etwas einfallen, das euch allen hilft. Meist entspannt sich die Lage, wenn man sich mal komplett in Ruhe lässt. Kein Streit, keine Frage: liebst du mich? Keine Vorwürfe, keine Leidensmiene falls er pupst. Das ist ein Familienmitglied, das etwas schrullig ist derzeit und nicht sehr zurechnungsfähig durch was auch immer, du bist nicht schuld.
 
Hallo an Alle. Ich habe mich neu hier im Forum angemeldet. Kurz zu mir, ich bin w40, seit 16 Jahren mit meinem Mann zusammen, seit 3 Jahren verheiratet, wir haben 2 Kinder (14, 10). Ich habe das Gefühl gerade in ein tiefes Loch zu rutschen und verstehe gerade wie mein Mann mich über Jahre behandelt. Ich habe das Gefühl ich mache alles falsch. Ein paar Beispiele der letzten 3 Wochen: meine Tochter hatte Abschlussfest, wir machten eine Schlauchboottour, die Muttis tranken Sekt. Als mein Mann am Abend dazu kam, meinte er ich wäre dermaßen daneben und peinlich.
Am nächsten Tag waren wir zum Geburtstag eines Kumpels eingeladen. Mein Mann meinte auf dem Hinweg zu mir ich wäre Alkoholiker und psychisch krank, ich müsse mir Hilfe holen. Dazu muss ich erwähnen, mein Mann trinkt jeden Tag ohne Ausnahme mindestens 2 Bier und konsumiert Mariuhanna. Wenn ich ihn frage warum er so zu mir ist, meint er es wäre meine Schuld und mit mir könne man sowieso nicht reden, es mache keinen Sinn. Manchmal sagt er auch, wenn ich mich mal weggehen will, mach doch was du willst, wirst schon sehen was du davon hast, dann such dir doch einen neuen. Er selbst mag nie weggehen, er meint ihm reichen die sozialen Kontakte die er auf Arbeit hat. Schließlich müsste er ja nicht mehr auf Frauenschau gehen. Also habe ich letztendlich auch zu Hause zu bleiben. Am Ende gebe ich mir wirklich immer die Schuld, ich fühle mich verantwortlich daß es ihm gut geht. Habe ich ein mittlerweile verzerrte Bild und bin ich einfach nur lasch? Danke fürs zuhören

Okay, habe mir den Eingangsbeitrag jetzt durchgelesen. Klingt für mich nicht nach einer liebevollen Beziehung, sondern nach einer gescheiterten Beziehung. Ob da noch was zu retten ist? Keine Ahnung.
 

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