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Lieblingsgedichte (keine Eigenkreationen)

Draußen die Düne

Draußen die Düne
einsam das Haus
eintönig, ans Fenster
der Regen.

Hinter mir
tick tack
eine Uhr
meine Stirn
gegen die Scheibe.

Nichts.

Alles vorbei.

Grau der Himmel
grau die See
und grau
das Herz.


Arno Holz
 
1. Der Mond ist aufgegangen,
die goldnen Sternlein prangen am Himmel hell und klar;
der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget der weiße Nebel wunderbar.

2. Wie ist die Welt so stille und in der Dämmerung Hülle
so traulich und so hold !
Als eine stille Kammer, wo ihr des Tages Jammer
verschlafen und vergessen sollt.

3. Seht ihr den Mond dort stehen ?
Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen, die wir getrost verlachen,
weil unsre Augen sie nicht sehn.

4. Wir stolzen Menschenkinder
sind eitel arme Sünder und wissen gar nicht viel;
wir spinnen Luftgespinste und suchen viele Künste
und kommen weiter von dem Ziel.

5. Gott, laß dein Heil uns schauen,
auf nichts Vergänglichs trauen, nicht Eitelkeit uns freu´n !
Laß uns einfältig werden und vor dir hier auf Erden,
wie Kinder fromm und fröhlich sein.

6. Wollst endlich sonder Grämen
aus dieser Welt uns nehmen durch einen sanften Tod,
und wenn du uns genommen, laß uns in Himmel kommen,
du unser Herr und unser Gott.

7. So legt euch denn ihr Brüder
in Gottes Namen nieder ; kalt ist der Abendhauch.
Verschon´ uns Gott mit Strafen und laß uns ruhig schlafen
und unsren kranken Nachbarn auch.​


YouTube - Der Mond ist aufgegangen (live) - Herbert Grönemeyer

Das habe ich oft für meine Patienten gesungen.🙂
 
RauschGold
EngelLockenGelbe
FlockenLeiseRocken
RoteKerzenTropfen
HerzenKlopfenTöne
VonDenOhren
InDieNasen
ZiehenStollenGänse
BratenSchmorenAlle
AufDiePlätzchen
FertigLos!​

A.G.Leitner / SMS-Lyrik
 
[FONT=&quot]Der Einsame [/FONT]


[FONT=&quot]Wer einsam ist, der hat es gut,
Weil keiner da, der ihm was tut.
Ihn stört in seinem Lustrevier
Kein Tier, kein Mensch und kein Klavier,
Und niemand gibt ihm weise Lehren,
Die gut gemeint und bös zu hören.
Der Welt entronnen, geht er still
In Filzpantoffeln, wann er will.
Sogar im Schlafrock wandelt er
Bequem den ganzen Tag umher.
Er kennt kein weibliches Verbot,
Drum raucht und dampft er wie ein Schlot.
Geschützt vor fremden Späherblicken,
Kann er sich selbst die Hose flicken.
Liebt er Musik, so darf er flöten,
Um angenehm die Zeit zu töten,
Und laut und kräftig darf er prusten,
Und ohne Rücksicht darf er husten,
Und allgemach vergißt man seiner.
Nur allerhöchstens fragt mal einer:
Was, lebt er noch? Ei, Schwerenot,
Ich dachte längst, er wäre tot.
Kurz, abgesehn vom Steuerzahlen,
Läßt sich das Glück nicht schöner malen.
Worauf denn auch der Satz beruht:
Wer einsam ist, der hat es gut.[/FONT]


[FONT=&quot]Wilhelm Busch
[/FONT]
 
Gefunden

Ich ging im Walde
So vor mich hin,
Und nichts zu suchen,
Das war mein Sinn.



Im Schatten sah ich
Ein Blümlein stehn,
Wie Sterne blinkend,
Wie Äuglein schön.



Ich wollt es brechen,
Da sagt' es fein:
Soll ich zum Welken
Gebrochen sein?



Mit allen Wurzeln
Hob ich es aus,
Und trugs zum Garten
Am hübschen Haus.



Ich pflanzt es wieder
Am kühlen Ort;
Nun zweigt und blüht es
Mir immer fort.


[FONT=&quot](Johann Wolfgang von Goethe)


[/FONT]​
 
Schneekönigin

Es war ein kühler Herbstag als sie ihm begegnete
Beide waren sie alleine und auf der Suche
Auf der Suche nach Liebe und Glück
Sie kannten sich nicht und waren sich fremd
Aber doch vertraut vom ersten Moment
Während sie viele Stunden gemeinsam verbrachten
Hielt der Winter langsam Einzug
Ihre Gespräche wurden länger
Ihre Gefühle immer intensiver
Kurz vor Weihnachten fiel der erste Schnee
Und als er sie zum ersten mal seine Schneekönigin nannte
Da wussten sie es beide doch wollten es nicht glauben
Aber aus Freundschaft war Liebe geworden

Im Netz gefunden; Copyright by Patricia
 
Vergiss die Tage, an denen es bewölkt war
aber vergiss niemals, die Tage voller SONNENSCHEIN.
Vergiss die Tage, an denen Du besiegt worden bist,
aber vergiss niemals die Tage an denen Du einen SIEG
errungen hast.
Vergiss Deine Fehler, die Du nicht mehr ändern kannst,
aber vergiss niemals das Du daraus gelernt hast.
Vergiss jedes Unglück das dir wiederfahre ist,
aber vergiss niemals die Tage,
an denen Dir das GLÜCK hold war.
Vergiss die Tage, an denen Du einsam warst,
aber vergiss niemals das freundliche Lächeln der anderen.
Vergiss Deine Pläne, die nicht so richtig funktioniert haben,
aber vergiss niemals einen TRAUM zu haben.

unbekannt
 

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