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Lieber arbeitslos!

  • Starter*in Starter*in Dreisatz
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Wie stellst du dir denn die nächsten 60 oder so Jahre vor?
Gibt es nichts was du mal erleben oder ausrobieren willst?
Keine Orte die du sehen willst?
Hast du, ggf für nach corona, mal an work and travel gedacht?
Das ist jetzt nicht unbedingt ein model für bis zur rente (obwohl das einige bestimmt machen) aber es zeigt neues und gibt neue möglichkeiten. Und das ohne das stigma von Arbeitslosigkeit.

Ich hab mal eine jung frau getroffen die ist durch die welt getingelt und hat sich ihr geld mit shows (feuer meine ich) verdient, eine andere hat schmuck gebastelt und wo immer sie war auf märkten verkauft. Eine dritte sitzt jetzt irgendwo auf Bali in ner Yoga Schule.

Manchmal muss man neues ausprobieren um stärken und interessen zu entdecken. Ggf. findet sich so ja ganz alleine ein ziel. Denn zumindest in meiner Erfahrung macht das Leben mehr spaß wenn man ziele hat, erfolgserlebnisse und auch mal ein wir gefühl von dazugehören.
Arbeit kann einem das alles geben, wenn es die richtige ist.
Und ggf hast du einfach noch nicht das gefunden für das du auch mal brennen kannst (niemand brennt immer für seinen job aber nja manchmal halt schon)
Menschen sind nicht gleich und wo manche mit 16 da sitzen und sagen das ist mein Lebensweg müssen andere eben suchen und sich ausprobieren.
 
Ich würde ebenfalls erst mal die Lehre zu Ende bringen. Denn dann hast du auf jeden Fall was in der Tasche. Mit einer abgeschlossenen Ausbildung wirst du viel leichter eine neue Ausbildung finden. Weil der Chef dann sieht "ok, er/sie war nicht gerade begeistert von dem Job, aber was er/sie anfängt wird auch zuende gebracht". Und nicht "der/die schmeißt eh bald wieder hin, den/die brauche ich gar nicht erst einstellen".

HartzIV sehe ich als keine dauerhafte Lösung. Wie andere schon sagten, zum Leben zu wenig, zum Sterben zuviel. Das Jobcenter wird dich auch lange nicht in Ruhe lassen. Die stopfen dich in jeden Job (es gab sogar schon Frauen die sich dagegen wehren mussten, an der Bordellbar oder in einem Sexshop arbeiten zu müssen). Das Jobcenter legt das Wörtchen "zumutbar" nämlich sehr großzügig aus. Übrigens auch was die Wegstrecke betrifft: 2 Stunden einfache Strecke sehen die jetzt nicht gerade als Hindernis. Selbst erlebt.

Dazu kommen noch weitere Probleme: eine Beziehung geht eigentlich nur mit anderen Hartzlern. Stichwort "Bedarfsgemeinschaft". Niemand will einen Partner, bei dem von vorneherein klar ist "den/die muss ich mal aushalten und zwar dauerhaft". Hat man in einer normalen Partnerschaft durch eine Beziehung finanziell gesehen eher Vorteile (weil man sich die Miete teilen kann), hat der Geld verdienende Part nach spätestens 1 Jahr zusammenleben nämlich noch weniger in der Tasche wie wenn er single geblieben wäre. Daran zerbrechen viele Beziehungen (oft schon beim Kennenlernen).

Bei Gewinnspielen teilnehmen brauchst du dann übrigens auch nicht. Gewinnst du etwa eine Urlaubsreise und die ist nicht absolut auf dich personengebunden, so musst du diesen Gewinn verkaufen, der Erlös wird dir natürlich auf die Sozialleistung angerechnet. Und selbst wenn die Reise personengebunden ist und ergo nicht verkauft werden kann, heißt das noch lange nicht, dass dich das Amt deinen Landkreis auch verlassen lässt. Weil du könntest in der Zeit ja Arbeit finden...
 
Ich würde ebenfalls erst mal die Lehre zu Ende bringen. Denn dann hast du auf jeden Fall was in der Tasche. Mit einer abgeschlossenen Ausbildung wirst du viel leichter eine neue Ausbildung finden. Weil der Chef dann sieht "ok, er/sie war nicht gerade begeistert von dem Job, aber was er/sie anfängt wird auch zuende gebracht". Und nicht "der/die schmeißt eh bald wieder hin, den/die brauche ich gar nicht erst einstellen".

HartzIV sehe ich als keine dauerhafte Lösung. Wie andere schon sagten, zum Leben zu wenig, zum Sterben zuviel. Das Jobcenter wird dich auch lange nicht in Ruhe lassen. Die stopfen dich in jeden Job (es gab sogar schon Frauen die sich dagegen wehren mussten, an der Bordellbar oder in einem Sexshop arbeiten zu müssen). Das Jobcenter legt das Wörtchen "zumutbar" nämlich sehr großzügig aus. Übrigens auch was die Wegstrecke betrifft: 2 Stunden einfache Strecke sehen die jetzt nicht gerade als Hindernis. Selbst erlebt.

Dazu kommen noch weitere Probleme: eine Beziehung geht eigentlich nur mit anderen Hartzlern. Stichwort "Bedarfsgemeinschaft". Niemand will einen Partner, bei dem von vorneherein klar ist "den/die muss ich mal aushalten und zwar dauerhaft". Hat man in einer normalen Partnerschaft durch eine Beziehung finanziell gesehen eher Vorteile (weil man sich die Miete teilen kann), hat der Geld verdienende Part nach spätestens 1 Jahr zusammenleben nämlich noch weniger in der Tasche wie wenn er single geblieben wäre. Daran zerbrechen viele Beziehungen (oft schon beim Kennenlernen).

Bei Gewinnspielen teilnehmen brauchst du dann übrigens auch nicht. Gewinnst du etwa eine Urlaubsreise und die ist nicht absolut auf dich personengebunden, so musst du diesen Gewinn verkaufen, der Erlös wird dir natürlich auf die Sozialleistung angerechnet. Und selbst wenn die Reise personengebunden ist und ergo nicht verkauft werden kann, heißt das noch lange nicht, dass dich das Amt deinen Landkreis auch verlassen lässt. Weil du könntest in der Zeit ja Arbeit finden...

Deine Rede lässt unschwer erkennen, wie teils grausam Arbeiten in Deutschland geworden ist.
Da sollte man den Threadersteller verstehen können, mir geht es genauso.
 
Hi!

Ich kann dir auch nur raten, die Ausbildung irgendwie durch zu ziehen. Ganz ohne bist du immer auf der schwachen Seite. Bist immer die Person, die als erste um den Job bangen muss, immer am unteren Ende der Skala.

Dass du derzeit gar keinen Bock hast, unter den Bedingungen zu arbeiten - okay. Jetztr ist das so. Aber wnen du jetzt ganze Jahre verbummelst und mit 30 dann vielleicht denkst...oh...Job und mehr Geld wären doch mal ganz nett, wird es unheimlich schwer, das noch nachzuholen.

Ich vermute mal, keinen Bock auf Job und Arbeiten ist mit 21 cool. Da denken manche so. Aber keinerlei Kohle und Perspektive und lebenslange Abhängigkeit vom Amt sind dann später mit 40 eher uncool.

Alles Gute!
 
Lieber Dreisatz!
Ich bin ca in deinem Alter und würde dir, wie die meisten hier, auch raten die Ausbildung abzuschließen. Du wirst immerhin den sozialen und systemischen Druck los sein, eine Ausbildung/Studium haben zu müssen – und zwar für immer. Und immerhin ist schon das zweite Jahr bald rum.

Trotzdem will ich dich wissen lassen, dass du mit deinen Gefühlen nicht allein bist. Ich kann die Frustration nachvollziehen. Mit der Geburt wird man in ein ziemlich scheineffizientes und -heiliges System gespült, soll den Großteil seines Denkens, Fühlens, Handelns und Wünschens stets irgendwelchen Wirtschaftsmodellen und daran hängenden Leuten unterwerfen, und soll dann auch noch stolz drauf sein.
Jetzt das Handtuch werfen und für immer von staatlichen Leistungen leben wollen, ist meiner Meinung nach aber auch nicht der bessere Weg. Da wird man dann von den Behörden gegängelt und muss am Ende noch "irgendwas" machen statt "etwas, das man erträglich findet"...

Hier sind zwei Wege, die ich gerade selbst zu gehen versuche:
- Such dir was, das dir zumindest nicht destruktiv vorkommt und wo du beim Arbeiten einigermaßen in einen "Flow" kommst. Und dann mach gute Miene zum bösen Spiel... Arbeite den ganzen Rumms halt ab aber investiere nicht mehr Energie als nötig, lass dir nichts anmerken und ärger dich nicht, und zu Hause/im Ehrenamt/wie auch immer hast du dann noch genug Kraft für tatsächlich sinnvolle Dinge. Ich habe schon öfters beobachtet, wie wenig investiert Leute eigentlich in ihre Arbeit sind. Es scheint aber keinen zu interessieren und sie kommen damit durch. Ich habe manchmal sogar den Eindruck, nur oberflächlich bei seiner Arbeit dabei zu sein, ist die unausgesprochene Norm.

- Oder aber natürlich: Du findest vielleicht doch was, das dich erfüllt. Überlege dir, welche Werte du gerne unterstützen würdest, und gehe bei der Wahl eher von denen aus, wenn's mit der Wahl nach deinen einzelnen Fähigkeiten und sachlichen Interessen nicht klappt. Vielleicht fällt dir ja doch was ein und du kannst du nach der Ausbildung noch Praktika machen, und später eine Ausbildung/Umschulung/Studium.
 
Lieber Dreisatz!
Ich bin ca in deinem Alter und würde dir, wie die meisten hier, auch raten die Ausbildung abzuschließen. Du wirst immerhin den sozialen und systemischen Druck los sein, eine Ausbildung/Studium haben zu müssen – und zwar für immer. Und immerhin ist schon das zweite Jahr bald rum.

Trotzdem will ich dich wissen lassen, dass du mit deinen Gefühlen nicht allein bist. Ich kann die Frustration nachvollziehen. Mit der Geburt wird man in ein ziemlich scheineffizientes und -heiliges System gespült, soll den Großteil seines Denkens, Fühlens, Handelns und Wünschens stets irgendwelchen Wirtschaftsmodellen und daran hängenden Leuten unterwerfen, und soll dann auch noch stolz drauf sein.
Jetzt das Handtuch werfen und für immer von staatlichen Leistungen leben wollen, ist meiner Meinung nach aber auch nicht der bessere Weg. Da wird man dann von den Behörden gegängelt und muss am Ende noch "irgendwas" machen statt "etwas, das man erträglich findet"...

Hier sind zwei Wege, die ich gerade selbst zu gehen versuche:
- Such dir was, das dir zumindest nicht destruktiv vorkommt und wo du beim Arbeiten einigermaßen in einen "Flow" kommst. Und dann mach gute Miene zum bösen Spiel... Arbeite den ganzen Rumms halt ab aber investiere nicht mehr Energie als nötig, lass dir nichts anmerken und ärger dich nicht, und zu Hause/im Ehrenamt/wie auch immer hast du dann noch genug Kraft für tatsächlich sinnvolle Dinge. Ich habe schon öfters beobachtet, wie wenig investiert Leute eigentlich in ihre Arbeit sind. Es scheint aber keinen zu interessieren und sie kommen damit durch. Ich habe manchmal sogar den Eindruck, nur oberflächlich bei seiner Arbeit dabei zu sein, ist die unausgesprochene Norm.

- Oder aber natürlich: Du findest vielleicht doch was, das dich erfüllt. Überlege dir, welche Werte du gerne unterstützen würdest, und gehe bei der Wahl eher von denen aus, wenn's mit der Wahl nach deinen einzelnen Fähigkeiten und sachlichen Interessen nicht klappt. Vielleicht fällt dir ja doch was ein und du kannst du nach der Ausbildung noch Praktika machen, und später eine Ausbildung/Umschulung/Studium.

Ich glaub das ist der beste Ratschlag.

Ich weiß zwar nicht wo du arbeitest werter TE aber ich persönlich fand meine Ausbildung auch hart, hätte mir aber trotzdem gewünscht, dass man mich nicht zu Ende der Probezeit gefeuert hätte. Eben weil die Arbeit, das Kochen mir Spaß machte, die Spätschicht mochte usw. Und vor allem weil es etwas sah, was ich mir selbst ausgesucht hab.

Ist es vielleicht das das Problem? Ist die Ausbildung nicht das was du selbst ausgesucht hast sondern andere (deine Eltern)?
 
Dass du derzeit gar keinen Bock hast, unter den Bedingungen zu arbeiten - okay. Jetztr ist das so. Aber wnen du jetzt ganze Jahre verbummelst und mit 30 dann vielleicht denkst...oh...Job und mehr Geld wären doch mal ganz nett, wird es unheimlich schwer, das noch nachzuholen.

Genau in der selben entmutigenden Situation bin ich gerade.

Glaub mir das willst du nicht. Man bereut es hart wenn es soweit ist.

Auch wenn du gerade denkst das deine Gedanken so bleiben werden : das werden sie nicht. Ziehe es lieber durch sonst bereust du es.
 
Kinder will ich eh nicht, und Ziele sind auch nicht vorhanden.
In dem Alter ging es mir auch noch so. Aber so lange die Zeit weiter läuft und somit sich die Welt und das Leben verändert, so lange verändert man auch sich. Es kann passieren, dass du erst in 5 Jahren auf einmal ein Ziel für dich findest. Und umso weniger du vorlegen kannst, umso schwieriger wird es dann auch als Quereinsteig oder in kürzere Zeit das Wichtigste nachzuholen. Selbst Kinderwunsch kann sich durch irgendetwas entwickeln, obwohl man jetzt eventuell eine ganz realistische Sicht hat und meint, dass diese Welt viel zu schlecht dafür sei und das keinem Kind antun will und man am Ende eh nur undankbare Arbeit hätte. Manchmal funken Gefühle zu solchen Ansichten dazwischen. Ich kenne so einige die früher sich als Kinderhasser dargestellt haben und sich heute danach sehnen oder gar ihre Vaterrolle lieben.

DasLeben scheint gerade eh für dich selbst etwas ohne Ziele unbedeutend zu sein. Daher würde ich auf die jetzige Zeit keinen großen Wert legen, da auch die gewünschte Freizeit ohne Ziele sich nicht frei und wohltuend anfühlen wird. Daher würde ich in deiner Stelle dann jetzt umso mehr die nächsten paar Jahre durch die Hölle gehen. Denn wenn du dich irgendwann automatisch verändert, hast du wahrscheinlich dagegen noch viel mehr Lebensjahre vor dir als du bis zu dieser Veränderung "verschwenden" würdest. Und es ist nicht wirklich so, dass das Teenageralter oder der 20er-Bereich so viel toller ist als 30+ und höher. Klar, wenn man alle seine Energie nur in der Auskostung von den wenigen Jahren auf das untere Alter konzentriert hat und somit sich alles für 30+ verbaut, dann sieht das Leben danach schrecklicher aus. Aber eigentlich wird es erst ab dann sogar noch interessanter, wenn alles besser, niveauvoller und wertvoller wird. Und selbst was man noch als Teenie gemacht hätte, muss man in dem Alter nicht unbedingt ablegen. 😉

Daher rate ich dir dich trotz fehlender Ziele auf deine Zukunft zu konzentriere.. um zumindest so viele Türen wie möglich zu öffnen, auch wenn du durch jetzt noch keine durchgehen magst. Das Interesse kommt eventuell später. Jede fehlende offen Tür wirst du später bereuen nicht geöffnet haben - wo allem aus niedrigen Bedürfnissen heraus, aus Bequemlichkeit heraus... für eine kurze Zeit... mit der aber die Zukunft schwieriger, unbefriedigender und unbequemlicher auf lange Zeit hinaus förderst.
 
Guten Abend,

Ich kann dir deinen angestrebten Werdegang gerne mal vor Augen führen, da ein bekannter auch in so einem Arbeitslosen Leben gelandet ist, bewusst.

Er wird Anfang nächsten Jahres 40 Jahre alt und hat noch nie gearbeitet (gut 2 Jährige IT massnahme vom Amt) aber arbeiten gegangen aus freiem Willen ist er nie. Er sitzt den ganzen Tag in seinem Zimmer. Der raum ist zugemüllt mit irgendeinem krempel, einzig der weg vom Bett bis zum PC ist frei. Er hatte nie eine Beziehung noch eine eigene Wohnung für sich. Einen Tagesablauf gibt es nicht. Er geht mal um 4 Uhr ins bett oder mal um 15 Uhr was auch egal ist da er eh nichts macht, ausser zocken. Sein Körper ist über die Jahre verkümmert, sodass er sogar nen Bandscheibenvorfall hatte und nicht mehr wie 5KG heben darf. Den ganzen lieben Tag also am zocken, rauchen und Saufen. Denn er hat ein Alkohol Problem. Von der Gesellschaft isoliert und die Freunde wo er hatten haben in der Zeit ein Restaurant eröffnet oder eine Familie gegründet etc. nur er hat sich nie weiterentwickelt. Sie nennen es sogar eine Zeitkapsel seine Hütte, weil sich da nie was verändert hat. Das nenne ich abfristen! willst du so etwas? ich fand es ja früher noch nicht so schlimm wo man sich noch keine Gedanken gemacht hat. Jetzt wenn ich ihn mal sehe und das ist sehr selten im Jahr wird mir bewusst das man mit diesem Menschen überhaupt nichts zu reden hat, weil er nix erlebt, ausser in der Virtuellen Welt. Er ist nicht blöd hat einiges am PC auf dem Kasten und spricht englisch etc. also keiner wo man sagt das wird nix, aber er ist Faul ohne Ende. Ich sagte ihm mal das ich bald verreise und er nannte mir dann Sachen wo ich mir unbedingt mal ansehen sollte und du weisst im selben Atemzug, dass er da nie hinkommen wird, weil er nie Geld dafür haben wird. Ist das nicht Traurig? Wenn seine Eltern mal nicht mehr sind dann gute Nacht!

Aus eigener Erfahrung kann ich dir aber sagen das du deine Ausbildung fertig machen solltest. Es ist nun mal so das du mit einer Ausbildung auch viel bessere Chancen haben wirst wenn du z.b Leiharbeiter wärst um in Betriebe reinzukommen. Dabei ist es egal welche art der Ausbildung die meisten sind sowieso Quereinsteiger. Meine vorgesetzten in der Chemiebranche sind z.b gelernte Metzger usw.

Ich will dir ja in diesem Beitrag auch Mut zusprechen, aber das Berufsleben an sich ist kein Kindergeburtstag. Ich selber habe 10 Jahre gebraucht einen Festen Job zu bekommen. Ich bin von Leihfirma über Befristete Verträge gekommen um am ende doch wieder nix zu bekommen, weil es nunmal verflucht schwer geworden ist einen guten Job zu bekommen, aber in meinem Fall hat es sich gelohnt. Ich habe so oft auf dem Boden gelegen und bin wieder aufgestanden und habe weiter gemacht und jetzt habe ich einen Super Job und alles passt für mich. Lag aber daran das ich generell zur Arbeit eine gesunde Einstellung hatte.

In deinem Alter hast du noch alle möglichkeiten und solltest das ganze nicht leichtfertig hinwerfen. Glaub mir ich war auch oft mal unten und dachte mir wofür den mist. Daheim abhängen ist doch schön und dann nach 3 Wochen Urlaub fing bei mir schon an langeweile den Alltag zu bestimmen. Das ist im ersten moment immer so toll zu hören, aber nach einer gewissen Zeit füllt das einen nicht mehr aus. Die Arbeit gehört einfach zum Leben dazu. Ohne Moos nix los sagt man!

Schöne Grüsse
 
Habe ich doch schon geschrieben: Ich lese gerne, mache Sport, zeichne. Das steht hier sicher! Außerdem gehe ich gerne raus zum Spazieren, koche gerne, zocke gern oder puzzle. Aber keines meiner Hobbys, wenn es denn überhaupt dazu taugen würde (was es nicht macht), will ich für einen Job verschandeln.
Die Frage ist weniger, wie sich ein Hobby zum Job machen lässt, sondern welche Charakterattribute es verrät, die sich auch anders einsetzen lassen.
Vielleicht wurde auch schon darauf eingegangen, ich habe nach Seite 10 nur noch stichprobenartig mitgelesen.

Die wenigsten Menschen haben eine Chance, ihr Hobby 1 : 1 im Beruf einzubringen.
Beim Puzzlen braucht man Geduld; und die lässt sich vielleicht auch auf der Arbeit einsetzen. Zeichnen und oft auch Kochen geht oft mit Kreativität einher. Kreativität ist alleine dann schon gefragt, wenn man Abläufe optimieren will. Eine ganz typische Frage ist ja im Berufsleben: Kann man das nicht anders (i.e. schneller, einfacher, weniger fehleranfällig oder günstiger) machen?
Nur zwei kleine Beispiele 😉
 
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