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Liebe, was ist das?

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Nun ja, wenn du selbstlos bist, also ohne dein Selbst, was bist du dann noch?
Ein Mensch.
Das Selbst ist ja so etwas wie das Ego. Und das Ego will immer einen Nutzen für sich selbst. Selbstlos lieben daher unvorstellbar weil das Ego nichts davon hat. Die Person muss es schon "Wert" sein geliebt zu werden.
Und das ist dann keine Liebe mehr welche auch die Schwächen und Fehltaten des anderen toleriert.
 
A

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Re: Liebe, was ist das?
Hallo _Tsunami_,

schau mal hier:
Liebe, was ist das?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Die Tat der Selbstlosigkeit geschieht aus Liebe.
Selbstlosigkeit impliziert das nicht Vorhandensein von Selbst -

Liebe ist selbstlos , aber Selbstlosigkeit noch lange nicht Liebe.
 
Das finde ich eine gefährliche Denkweise. Wenn die Liebe eines anderen uns wachsen lassen soll und heilt dann vermag sie auch das Gegenteil, nämlich macht krank und zerstört, vor allem wenn sie einem entzogen wird.
Und dann muss man ja auch noch jemanden finden der einen liebt, vorher ist nichts mit Wachstum.
Diese Denkweise führt für mich in eine Sackgasse.
Es gibt so viele Menschen die unverschuldet in einem Umfeld leben oder aufgewachsen sind wo sie keiner liebte. Und jetzt?
Entweder sie lernen etwas entscheidendes, wohl das sie auf die Liebe anderer nicht angewiesen sind oder sie gehen unter und werden krank.
Ich denke es ist nicht nur das "Liebe bekommen" was Menschen stärkt sondern das "Liebe geben". Denn nur durch "Liebe geben" ist dieses Gefühl ja in uns.
Liebe zu bekommen ist mehr fürs Ego.

Sich zu verlieben das schönste Gefühl weil wir die Liebe in uns entstehen lassen.
Jetzt verstehe ich die Aussage "verliebe dich in alles Schöne um dich herum"

Puh, so viele Gedanken auf einmal.

Ich kürze meine Antwort einfach mal:

Warum sollte Liebe in irgendeiner Weise zerstörerisch sein?

Und ja, wenn man lieblos aufgewachsen ist, wird das alles mit der Liebe vermutlich ein bisschen schwieriger.
 
Wenn man es sich mal ganz neutral betrachtet:

Die mütterlichen und väterlichen Anteile in einem jeden Menschen, was soll das einem beibringen?
 
Du bist da doch der Experte, aber im Buddhismus z.B. gibt es kein "festes" Selbst?

Alles steht im Kontext zu einander.

Nun, ein Experte bin ich da wirklich nicht, aber ich denke, je mehr man sich in sein eigenes Ego verrennt, desto auswegloser wird es. Die Erwartungshaltungen bzw. Ansprüche werden dann so verdammt groß. Daran kann man nur zerbrechen.
 
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