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Liebe, was ist das?

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Manchmal muss man aber auch Dinge tun die helfen aber kein gutes Gefühl hinterlassen. Man weiß zwar es ist richtig und fühlt sich dennoch schlecht.
Helfen wäre oftmals leichter und man würde dem schlechten Gefühl entgehen.
Weiß nicht. " Helfen wäre oft leichter"?

Klingt für mich nach einer Selbstrechtfertigung für etwas, an dem du selbst Zweifel hat. Lieber gnadenlos offen als liebevoll handeln? Wer kann schon sicher sagen, was jemandem hilft? Sind wir alle Psychologen? Kennen wir den anderen wirklich so genau?

Ich denke nicht, dass man Dinge aus welchen Gründen auch immer "tun muss". Wenn man sich aber für eine Handlung entscheidet, sollte man aber davon überzeugt sein, dass es richtig ist. Dass man das richtige tut oder sagt.

Warum sollte man dann ein schlechtes Gefühl dabei haben?
 
Egal was Leute tun.....sie tun es für sich selber
..Damit ich ein gutes Gefühl habe..
Ich verstehe,wie du das meinst.
Aber warum gibt es dir ein gutes Gefühl?
Es könnte dir doch auch egal oder kein besonderes Gefühl auslösen.
Wenn uns unsere Mitmenschen oder Tiere nicht egal sind und wir helfen,egal ob mit Geld oder Arbeit verbunden hat das doch auch etwas mit Liebe zu tun.
Oder mit Selbstlosogkeit.
Wenn man sich kümmert,ist es das Gegenteil der Gleichgültigkeit.
Dieses gute Gefühl,was es bei dir auslöst,wäre nicht da ,wenn dir die Menschen oder Tiere egal wären.
 
Weiß nicht. " Helfen wäre oft leichter"?

Klingt für mich nach einer Selbstrechtfertigung für etwas, an dem du selbst Zweifel hat. Lieber gnadenlos offen als liebevoll handeln? Wer kann schon sicher sagen, was jemandem hilft? Sind wir alle Psychologen? Kennen wir den anderen wirklich so genau?

Ich denke nicht, dass man Dinge aus welchen Gründen auch immer "tun muss". Wenn man sich aber für eine Handlung entscheidet, sollte man aber davon überzeugt sein, dass es richtig ist. Dass man das richtige tut oder sagt.

Warum sollte man dann ein schlechtes Gefühl dabei haben?
Zwei Beispiele. Ich hätte mal einem Ex Geld für Sprit geben sollen. 10€. Er bettelte sogar bei meiner Vermieterin.
Doch ich fand es nicht OK das er ungefragt bei mir Zuhause aufkreuzte, mit seinem Wohnmobil ohne Führerschein und dann nicht mal genug Geld für Sprit hat. Ich ließ ihn zwei Tage am Straßenrand in der Pampa stehen. Das war sicher kaltherzig. Es ging nur um 10 €.
Die hatte er dann doch noch selbst auf dem Konto, das hatte er nach 2 Tagen festgestellt. Ich war dann jedenfalls der schlechteste und egoistische Mensch in seinen Augen weil ich ihm nicht geholfen hatte.
Damit war die Trennung beidseitig akzeptiert. Trotzdem ich fühlte mich echt schlecht deswegen, auch heute noch.

Anderer Fall, wieder ein Ex. Er bat mich vor Gericht als Zeuge eine kleine Falschaussage zu machen. Ich wollte nicht, aber er hatte mich schon als Zeuge angegeben. Bei Gericht sagte ich dann ich wüßte es nicht mehr, hätte nicht drauf geachtet. Die Aussage war wertlos. Mein Ex hatte gekocht und dadurch ein paar Tausend € zu zahlen. Meine Aussage hätte das verhindert. Ja vor Gericht zu lügen ist Mist, für etwas benutzt zu werden ebenso. Die Gegenseite war aber auch nicht fair und zu zweit. Ich ließ ihn ins Verderben rennen. Das war auch ein mieses Gefühl.

Ich sag mal so, es gibt Menschen die nutzen das aus, dass andere Menschen gut und hilfsbereit sind. Bei solchen muss man dann gegen seine Werte handeln und hat am Ende ein schlechtes Gewissen. Das muss man sogar ziemlich oft mit solchen Menschen. Auf Dauer macht das einen sicher sehr hart und lieblos.
 
@Savay

Danke. Jetzt verstehe ich, was du meinst.
Aber ich denke, wir haben unterschiedlich Definitionen, was genau "helfen" heißt.

Für jemanden zu lügen oder ihm dabei zu helfen ohne Führerschein zu fahren, ist sicher nicht das, was Hilfe eigentlich bedeutet. Es wäre wohl eher ein Gefallen oder auch schlicht Konfliktvermeidung, weil man weitere Auseinandersetzungen mit der Person vermeiden möchte.

Aber damit hat man doch schon für sich entschieden, dass es eigentlich keine Hilfe wärei, so zu handeln. Warum dann schlechte Gefühle deswegen?
 
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