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Liebe, was ist das?

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Für weitere Antworten geschlossen.
Ich spreche spezifisch für den Fortbestand der menschlichen Spezies. Dass andere Arten ohne Liebe fortbestehen können, bedeutet nicht, dass die Menschheit es auch könnte.
Da bin ich absolut anderer Meinung, es gibt genügend geschichtlich belegte „Zuchtprogramme“, die ganz bestimmt nichts mit Liebe zu tun hatten. Das Thema möchte ich aber nicht vertiefen.

Was unterscheidet uns den von Tieren?
Mal davon abgesehen, dass wir uns für vernunftbegabt und intelligent halten.
 
A

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Re: Liebe, was ist das?
Hallo _Tsunami_,

schau mal hier:
Liebe, was ist das?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Es gibt Tiere, die ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten haben.
Wie schon erwähnt, der Schutz der Kinder ist aus meiner Sicht weit mehr als Liebe.
 
Logik eben. Manche haben sie, andere kennen sie vom hörensagen.
Mag sein, es gibt auch höfliche Menschen und solche, die nicht wissen, was das ist.

Ferner, wären wir wirklich so logikbegabt, wurden wir uns nicht gegen die Natur stemmen.
Ignoranz und Überheblichkeit hat uns dahin gebracht, wo wir heute stehen, ganz bestimmt keine Liebe.

Wie schon geschrieben, die Definition von Liebe ist eine individuelle Angelegenheit.
Ich lasse jedem seine Sicht der Dinge, halte aber meine Gedanken auch nicht zurück.
 
Wenn man einen Menschen liebt gibt man ihm eine grosse Macht über die eigene Gefühlswelt ...von daher ist es auch eine starke Abhängigkeit von dieser Person.
 
Ich hatte noch nie das Gefühl jemandem die Macht über meine Gefühlswelt zu geben, denn ich wollte auch noch nie die Macht über die Gefühlswelt eines anderen Menschen haben.

Die Machtbesessenheit hat nichts mit Liebe zu tun, sondern mit Machtverteilung.

Wenn jemand mich liebt dann kann er das ja gerne bekunden, aber durch die Tatsache das er das tut erhält er keinerlei Macht über meine Gefühlswelt, es kann mir hinlänglich egal sein , dass der Mensch das tut, somit findet keine Machtverhältnisverschiebung statt.

Erst wenn ich den Menschen liebe und aufgrund der Liebe die ich zu dem Menschen empfinde, beginne ich mich auszurichten, wo wir wieder bei der Definition sind , also von Liebe , denn wenn ich mich als Mensch nach Liebe ausrichte, muss ich Liebe zuerst definieren.

Wenn dann die Liebe von dem anderen anders definiert wird , das erst später rauskommt , obwohl er meiner Definition zustimmt - belügt er mich.

Somit findet bei mir eine Enttäuschung statt, denn das Vorgeheuchelte stimmte nicht, erzeugte aber bei mir eine Erwartungshaltung , der nicht entsprochen wird.

Wenn ich den Lügen, dem Geheuchelten Glauben schenke ist das relativ naiv in meinen Augen , es würde bedeuten jedem blindlings zu vertrauen, der mir sagt, ich liebe Dich.

Da halte ich es lieber mit der Überprüfung - wie definiert der andere Liebe - wie steht er zu seinen Worten - wie geht er mit meiner Erwartungshaltung um , wie ich mit seiner ....sind meine Worte ehrlich , wahrhaftig , und wirklich offen, wird seine Hauchelnummer sich schnell absetzen, weil die Worte leer sind und die Zeit genau das zeigt.

Stimmt aber die Definition von Liebe überein oder ist in vielen Teilen ähnlich , so ist es oft der Fall , das zwei Menschen sich lieben und sich nicht enttäuscht fühlen müssen, weil sie die Möglichkeit haben eine Liebe nicht absolut aber subjektiv gemeinsam leben zu können.

Wenn dann der Gedanke des Gemeinsamen WIR dem des eigenen ICHS vorangestellt wird , weil das gelebte Beziehungsmodell so ist, dann ist oft das Vertrauen gewachsen, das die Gefühlswelt des anderen mit einbezieht , wenn ich dann mein Gefühl in die Hand des anderen gebe, bekommt er doch erst diese Macht über meine Gefühlswelt.

Da aber bei vielen Beziehungen und Zusammenhalte, eher desaströs
als liebevoll sind , denn für das Zusammenleben ist das Verhalten ungeeignet, sie lügen, betrügen. blähen sich auf - im Grunde haben sie ihrer Natürlichkeit entsagt, sich nicht der Liebe zugewendet , sondern dem Hass, sie freuen sich mit der Lüge, aber nicht mit der Wahrheit, ganz anders als die Liebe, wäre es gut , wenn sie zurückfänden, zu sich selbst. Ihre Ausrichtung änderten und korrekte Menschen würden.

Das entscheidet allerdings jeder Mensch selbst auf wessen Seite er sich stellt.

Liebe ist uneigennützig nicht machtbesessen.

Viele lieben Macht, Geltung, Erfolg , Status.......da sollte man sich vorher die Frage stellen , ob man solchen Menschen dann auch Macht gibt - über die Gefühlswelt - schließlich liegt es nahe das sie nicht damit gut umgehen, denn sie lieben ja nicht die Gefühlswelt des Gegenübers , sondern andere Dinge .
 
Liebe ist, wenn man sich das Beste für jemanden wünscht, völlig egal was das für einen selbst für Konsequenzen hat. Auch wenn das lebenslanger Verzicht, oder lebenslange Sehnsucht, bedeutet.
Liebe ist, wenn man das Wohl des anderen über sein eigenes stellt.
Liebe ist, wann man für den anderen und durch den anderen, zu einem besseren Menschen geworden ist. Auch wenn der andere das niemals erfahren wird.

Lange dachte ich, dass ich niemals verstehen werde, was Liebe ist.
 
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