Ich denke, die hier immer wieder angeführte Definition von „Hässlichkeit“ hat vor allem mit dem eigenen Selbstbild zu tun.
Es ist schon mehrfach von unterschiedlichen Menschen geschrieben worden, aber ich versuche einfach noch einmal, es rüberzubringen: Das eigentliche Problem ist nicht das eigene, vermeintlich unattraktive Aussehen, wie immer das auch sein mag, das Problem ist die Einstellung zur Bedeutung des „Aussehens“' allgemein und zu Partnerschaften im besonderen.
Für wäre nie ein Typ in Betracht gekommen, der mich nur haben möchte, weil ich gut aussehe. Und wenn ich mich auf einen Menschen einlasse, dann eben nicht auf jemanden, der mich verlässt, wenn ich z.B. einen Unfall habe oder krank werde oder einfach älter.
Und so ist für mich umgekehrt auch die körperliche Attraktivität eines Mannes sekundär. Es kommt in erster Linie auf die Ausstrahlung an und dazu zählt, was unter der Oberfläche ist: ein wacher Geist, der Interesse an der Welt und den Menschen hat. Liebenswert ist für mich ein Mensch, mit dem ich lachen kann, der etwas verrückt ist und auch Macken hat und eine eigene Sicht auf das Leben. Der meinen Horizont erweitert. Der nicht automatisch mit dem Strom schwimmt. Ein Mensch, der sich selbst und andere Menschen fair und liebevoll behandelt.