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Liebe, was ist das?

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Das kann doch nur jeder selbst beurteilen, wie viel Arbeit oder wie wenig Arbeit oder überhaupt Arbeit für denjenigen ist.

Grundsätzlich ist es aber in meinen Augen keine Arbeit , sondern Urlaub. Denn Arbeit ist der Beruf, kann ja auch ein Privatier, Geschäfte , die er ggf. macht und das Gefühl des Beziehungslebens klar trennen, muss aber ja keiner, darf ja jeder für sich selbst entscheiden.

Wenn ich mit Partnerin zusammengearbeitet habe , was auch schon vorkam, war das eher wie gut das wir zu zweit sind, so schaffen wir definitiv mehr.

Da blieb die Arbeit, bspw. Gartenarbeit , dieselbe. Aber das Zusammensein sollte sich für mich nicht so anfühlen, als würde ich arbeiten oder arbeiten müssen, das darf sich anfühlen wie Genuss und wenn es keiner ist, habe ich mir die falsche Partnerin gesucht, darf sich anfühlen wie Urlaub , Wellness oder was anderes tolles ,was im Grunde nichts mit Arbeit zu tun hat.

Fühlt sich das Zusammenleben bei Euch wirklich so an wie Arbeit ? Wenn man 8 Stunden rum hat will man erst mal Feierabend das kann ich mir gar nicht vorstellen.
Das wäre für mich eine Belastung, wenn sich das so anfühlen würde, selbst in der Kennlernphase, wenn man sich kennenlernt freut man sich doch, wenn einem die andere Person sympathisch ist die wieder zu sehen und wenn man in der Kennlernphase schon mit der Person Sex hat, so ist es doch so, wenn der toll ist, das man mehr möchte .....aber das man mehr Arbeit will und wohlmöglich noch freiwillig um des tollen Gefühls, noch mehr Arbeit will, das ist doch Blödsinn.

Also ich denke auch nicht das eine gute Partnerschaft viel Arbeit bedeutet.
Ich denke aber auch nicht das eine gute Partnerschaft überhaupt irgend eine Arbeit braucht.

Sind da nicht Dinge wie Wahrheit, Bereitschaft, Vertrauen, Sicherheit, Frieden, Offenheit , Zusammenhalt, Respekt, Akzeptanz, Wertschätzung, Hoffnung, Glaube und Liebe die Dinge die viel wichtiger sind ???
Na und wenn die sich anfühlen , wie " Arbeit " und nicht wie Integrität, dann macht man doch grundlegend was falsch , zumindest wenn man mich fragt...
 
A

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Re: Liebe, was ist das?
Hallo _Tsunami_,

schau mal hier:
Liebe, was ist das?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Wenn nun jemand sagt, dass es sein ganz persönlicher Verdienst war, dass er einen so tollen Partner hat, so viel Liebe und Geld hat, er so unglaublich erfolgreich in diesem Leben ist, das würde ich ein bisschen anzweifeln. In holistischer oder globaler Betrachtung der Umstände, hat dieser Mensch vielleicht nur ein bisschen Glück.
Jemanden zu treffen ist Glück. Die Beziehung zu erhalten ist beiderseitiges Verständnis und Liebe.
 
Du meinst Hassliebe ?

Ist das nicht eher sowas wie Wankelmut oder ein völlig verqueres Anspruchsverhalten ???

Sie hasst mich dafür , das ich die Zahnpastatube nicht aufrolle und liebt mich dafür das ich mir die Zähne putze ???

Oder sie hasst es , wenn ich den Müll nicht runterbringe und liebt mich dafür was ich gekocht habe ....???

Für mich keine Liebe. Die Beziehungsvariante ist eher ein desaströses Wirrwarr völlig irrationaler Dummheiten, gut ist jetzt vielleicht dann doch besser wenn es sich nicht anfühlt wie Hassliebe , sondern wie Arbeit .

Am besten ist es doch wenn zwei Menschen sich lieben und die von mir genannten Dinge zum Tragen kommen, so entsteht eine dauerhafte und sinnvolle Lebenspartnerschaft.
 
Loibere Risen


Loibere risen von den boimen hin zu tal, Die Blätter wehen von den Bäumen in das Tal,
des stan blot ir este. Öd’ ist’s in den Zweigen.
Blomen sich wisen daz se sint verturben al, Blumen vergehen, Kränze sind verwelket all’,
schoone was ir gleste. Die geschmückt den Reigen
Sus twinget de rife Es starrt der Bäume
maniger hande wurzel sal, Wurzel von Reif und eis’gem Frost:
des bin ich gar sere betrübet. Ernst wird mir im Sinn

Nu ich zu grife sinte der winder ist so kal Kommt, holde Träume, bringt dem Winter linden Trost!
des wirt newe froide geübet. Neue Freude werde geübet!

Helfet mir schallen hundert tusend vroiden mer, Lasst uns begrüßen tausend Freuden hier zur Stund’,
wen der maien blüte kan bringen. Mehr als Mai kann bringen!
Rosen de vallen an mint vrouwen roter ler, Rosen ersprießen auf der Frauen rotem Mund,
davon wil ich singen. Die lasst uns besingen!
Twingt mich de kulde, Mag Winter toben -
al ir wurzel smackes ger Ist doch um ihr Angesicht
de sint an ir libe geströwet. Aller Reize Duft gestreuet.
Wurbe ich ir hulde, son bedracht ich vroiden mer Sie sei erhoben! Höh’re Wonne kenn ich nicht,
sus de minnigliche mich vröwet. Wenn die Minnigliche mich erfreuet.
 
Loibere Risen


Loibere risen von den boimen hin zu tal, Die Blätter wehen von den Bäumen in das Tal,
des stan blot ir este. Öd’ ist’s in den Zweigen.
Blomen sich wisen daz se sint verturben al, Blumen vergehen, Kränze sind verwelket all’,
schoone was ir gleste. Die geschmückt den Reigen
Sus twinget de rife Es starrt der Bäume
maniger hande wurzel sal, Wurzel von Reif und eis’gem Frost:
des bin ich gar sere betrübet. Ernst wird mir im Sinn

Nu ich zu grife sinte der winder ist so kal Kommt, holde Träume, bringt dem Winter linden Trost!
des wirt newe froide geübet. Neue Freude werde geübet!

Helfet mir schallen hundert tusend vroiden mer, Lasst uns begrüßen tausend Freuden hier zur Stund’,
wen der maien blüte kan bringen. Mehr als Mai kann bringen!
Rosen de vallen an mint vrouwen roter ler, Rosen ersprießen auf der Frauen rotem Mund,
davon wil ich singen. Die lasst uns besingen!
Twingt mich de kulde, Mag Winter toben -
al ir wurzel smackes ger Ist doch um ihr Angesicht
de sint an ir libe geströwet. Aller Reize Duft gestreuet.
Wurbe ich ir hulde, son bedracht ich vroiden mer Sie sei erhoben! Höh’re Wonne kenn ich nicht,
sus de minnigliche mich vröwet. Wenn die Minnigliche mich erfreuet.
Sehr schön!😍💐
Ich finde das Wort "Arbeit", um eine Beziehung zu erhalten, auch nicht wirklich passend.
Gerade wenn wir hier schon bei mittelalterlicher Dichtung sind:
Im alt-und mittelhochdeutschen bedeutet Arbeit eher soviel wie Mühsal, Leid oder Plage, etwa so wie hier aus einer Zeile von Wolfram von Eschenbachs Parzival:
...der kumberhafte werde man
wol mit schame nit ringen kan
daz ist ein unsuez arebeit...

Der kummervolle werte Mann
der vor Scham nicht betteln kann
das ist ein unschönes Leid....

Arbeit steht nicht nunmal nicht für Schönes, das man gemeinsam genießen kann, aber manchmal ist sie halt notwendig.
Mit "Beziehung braucht Arbeit" ist wohl vor allem gemeint, daß man nicht glauben sollte, daß die Beziehung einfach so von selbst weiterläuft.
Aber "Arbeit" ist da wohl das falsche Wort dafür, um eine liebevolle Partnerschaft zu erhalten.
Da braucht es eher gegenseitiges liebevolles Verhalten und Verständnis, und da ist Arbeit m.E. das verkehrte Wort dafür.
 
...........
Wahrheit, Bereitschaft, Vertrauen, Sicherheit, Frieden, Offenheit , Zusammenhalt, Respekt, Akzeptanz, Wertschätzung, Hoffnung, Glaube und Liebe die Dinge die viel wichtiger sind ???
Na und wenn die sich anfühlen , wie " Arbeit " und nicht wie Integrität, dann macht man doch grundlegend was falsch , zumindest wenn man mich fragt...

meiner Meinung entstehen da auch keine Schattierungen und wenn es dann unter den oben genannten Parametern zu Missverständnissen kommt , dann ist man aufgrund der Einhaltung und der Integrität gegenüber dieser Parameter dazu verpflichtet diese auszuräumen.
Schließlich möchte man ja wissen mit wem man da das Leben verbringt, wenn man annährend eine ernste Partnerschaft führt.....
 
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