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Liebe, was ist das?

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Da ich hier im "Beziehungsforum" schreibe und lese, fällt mir das auch nicht besonders schwer.

Man muss halt schon zwischen LIEBE und BEZIEHUNGEN unterscheiden können. Hier (im Forum) geht es größtenteils gar nicht um Liebe, sondern um Beziehungsprobleme.
 
So nach dem Motto: "Ich will das, und er will das nicht." Das hat nichts mit Liebe zu tun, sondern ist ganz simpel Kiki-Kram. Natürlich geht es ganz oft auch um wirklich wichtige Dinge - wie Selbsterkenntnis, wahre Liebe, die Gestaltung eines guten Lebens. Das stelle ich gar nicht in Abrede.

Wenn ich aber manchmal oder oft so mitbekomme: "Ich mag sein Verhalten nicht." oder "Ich verstehe mein eigenes Verhalten nicht.", dann kratze ich mir doch am Kopf.
 
Da ich hier im "Beziehungsforum" schreibe und lese, fällt mir das auch nicht besonders schwer.

Man muss halt schon zwischen LIEBE und BEZIEHUNGEN unterscheiden können. Hier (im Forum) geht es größtenteils gar nicht um Liebe, sondern um Beziehungsprobleme.

Dann solltest Du Dir vielleicht mal überlegen, dass Du zuviel im Internet liest und Dich zu wenig mit reelen Personen und der Realität umgibst.

Das hier ist nicht repräsentativ , da es ja dort vorwiegend um Beziehungsprobleme geht.
 
Na ja, ein bisschen war ich im Leben ja schon unterwegs, und meine Feststellung ist, dass sich "die Menschen in der Realität" und "die Menschen aus dem Internet" nicht so sonderlich stark unterscheiden.

(Hinweis: Habe mich mit ein paar Menschen aus Foren auch schon persönlich getroffen.)
 
Das hier ist nicht repräsentativ , da es ja dort vorwiegend um Beziehungsprobleme geht.

Aber stimmt schon, man muss das wohl auch differenziert sehen. Soll heißen, dass ich dir auch durchaus zustimme.

Es gibt bestimmte "Kreise", hier wie dort, die man nicht als repräsentativ sehen kann. Allerdings bin ich auch geneigt, es so zu sehen, dass alle Menschen "gleich" sind - also das seelische bzw. emotionale Grundgerüst und grundsätzliche Wertvorstellungen. Ich sehe es dann aber auch so, dass manche Situationen und Belastungen "nur" etwas extremer sind, also die Wahrnehmung und die Handlungsweise, sei es aufgrund der Lebensumstände, der gemachten Lebenserfahrungen oder der einem bekannten Menschen. Bei anderen Menschen wiederum geht alles einfach "nur" etwas gemäßigter zu, weil sie bestimmte Grenzen nicht überschreiten, bzw. niemals überschreiten mussten.

In der Summe würde ich sagen, dass Menschen zwar sehr unterschiedlich sind, aber vielleicht nicht so unterschiedlich, wie man manchmal denkt. Teils ergibt sich der Unterschied einfach "nur" aus dem Unterschied zwischen Extremheit und Mäßigkeit. Wirre Vorstellung, ich weiß, aber vielleicht eines Gedanken wert.
 
Ergänzung:

Um eine andere, also eine visuelle Struktur aufzuzeigen, kann man sich den Menschen auch einfach als horizontale Linie vorstellen:


Im "Grundzustand" sind alle diese Linien gleich und passend zueinander. Gleichfalls sind auf dieser Linie, die eigentlich unendlich weit nach links und rechts geht, alle Fähigkeiten/Möglichkeiten/Eigenschaften des Menschen abgebildet. An jedem Punkt, oder auch mehreren Punkten gleichzeitig, dieser Linie kann nun ein Ausschlag nach oben oder unten erfolgen, was repräsentiert, dass der Mensch irgendeine Form von "Aktivität" aufweist. Daraus ergeben sich bestimmte Muster, die jedem Menschen eigen sind, und je nach Person und Lebensumständen mehr oder weniger dynamisch.

Im Zweifel sieht das dann vielleicht so aus.
 
Diverse grundlegende Ansprüche und Erwartungen kann (und sollte) man durchaus haben, wenn es darum geht mit wem man sein Leben auf engste und vertraulichste Weise verbringt. Aber man kann sie an eine andere Person nicht unbedingt stellen - also, entweder die Person bringt sie von sich aus mit, oder bringt sie eben nicht mit und dann jemanden ändern bzw. anders haben zu wollen, kann ja langfristig nur in die Hose gehen.
 
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