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Liebe, was ist das?

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Ich glaube, was ich an Liebe nicht haben möchte, ist alles das, was ich nicht mag: Also insbesondere Oberflächlichkeit und stupide Vorteilsnahme.

~~~

Klar, ein bisschen Psychologie ist immer dabei, aber ich finde, man sollte sich ehrlich freuen und ehrlich bluten, eine Beziehung ehrlich beginnen und ehrlich beenden.
 
Nun ja, lieber Spoony, was soll ich schon großartig erzählen?

Ich war schon ein paar Male im Puff, weil es sich einfach so ergeben hatte. Ich glaube, da ist niemand so wirklich zu Schaden gekommen. Erinnere sogar eine Frau, die da in etwa sagte: "Das ist kein Sex mehr, das ist schon Liebe." Na ja, sie wird das besser als ich wissen.

Abseits dessen hatte ich eine etwa dreijährige Beziehung, welche aber gut für 8 oder 9 Leben war. Die Frau hat mir fast die Tür eingetreten und Bücher von mir weggeschmissen. Na ja, nicht so ganz das Wahre.

~~~

Meine besten Beziehungen gingen nur über wenige Minuten oder Stunden, und wenn ich hackedicht war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie soll ich das aber alles auch beurteilen? Ich habe und lebe ein sehr abgewracktes Leben. Bin für keine Frau gut genug. Das Schlimme ist dann vielleicht, dass mich einige Frauen trotz allem attraktiv finden. Und ich weiß nicht, wofür das gut sein soll.

Ich meine, ich wünsche allen Frauen und Männern ein gutes Leben, aber ich bin darin kein Faktor. Jemand am Anfang des Fadens meinte, dass ich ein Faktor wäre, aber das ist wohl nur bedingt gültig.
 
Und nein, um mich muss man sich niemals Sorgen machen. Abseits dessen, was ich gerade geschrieben habe, "hatte" ich die größten und besten Frauen dieser Welt. An einem Mangel diesbezüglich leide ich nicht wirklich, was aber nicht wirklich an mir liegt, sondern an Frauen, die mich so halbwegs interessant finden.
 
Bei Deiner Biographie wundert mich jetzt aber doch der von Dir geäußerte Anspruch, uns die Liebe "global" erklären zu können. Darum bat ich schon, Du erinnerst Dich? Deine Augenblicksmomente - noch dazu in einem Zustand eingeschränkter Wahrnehmungsfähigkeit - kannst Du ja wohl kaum damit meinen?

Viele Grüße
 
Glaubst du denn, dass eine Beziehung meine Sicht auf die Welt maßgeblich verändern bzw erweitern könnte?

Wenn man so will, dann ja. Wie ich schon sagte, ich bin in meinem Leben schon einer Menge großartiger Frauen begegnet.
 
Beispiel:

(Liebe und Beziehungen)

Vielleicht weil sie unser ganzes Leben in einer kürzeren Zeitspanne repräsentieren, die Geburt, das Aufwachsen, das "Hineinwachsen", die Hoffnung, die Zuversicht, die Überforderung, das Älterwerden, das Loslassen und auch das Sterben. Vielleich ist jede Liebe wie ein kleines Leben, das das große Rahmenleben vorantreibt, als würde man durch die Gänge eines Hauses streifen.

Vielleicht ist eine Beziehung dafür da, uns neu zu erschaffen im Angesicht unseres Gegenübers. "Das Ich entsteht aus dem Du", sagte einst ein Philosoph.

Und vielleicht lieben wir auch, um die Welt eines anderen zu erweitern. Um ihn zu erweitern, zu erhöhen und ihn gleichzeitig auch seiner eigenen Macht und Kraft bewusst zu machen.

Vielleicht müssen wir auch deswegen manchmal einander verlassen: Um dem anderen die Möglichkeit zu geben, aus Verzweiflung "neu" zu werden, sich neu zu erschaffen. Ihn zu einer Morphose zu zwingen.

Aber vielleicht ist das auch großer Unsinn, vielleicht ist alles nur biologischer Unfug (der aber relativ effizient arbeitet, wenn man sich die Welt mal so anschaut) oder vielleicht wollen wir auch alle einfach nicht alleine sein, nicht alleine stehen in diesem Leben.

Es gibt viele Gründe, und gar keine.

Alles Gute, in welchem Stadium ihr euch auch befindet.

yyyyyy

P.S.

Vielleicht ist die Frage "Wofür ist die Liebe gut?" auch grundsätzlich falsch. Vielleicht steht es nicht in unserer Befähigung und in unserer Befugnis, dies zu fragen. 1. Weil die Liebe eine übergeordnete Macht ist und 2. weil wir sowieso nicht ändern können, wenn sie uns "geschieht"...somit ist die Frage, ob sie "gut" (ein sehr dehnbarer Begriff) ist, nichtig...

Die Liebe wählt uns manchmal aus, und das sollten wir schätzen, schon den Umstand an sich. Und sollten unserem Herz Mut zusprechen, dieser Liebe mit offenem Gesicht zu begegnen und zu sagen: Hier bin ich!

Wahrscheinlich haben wir gar keine Wahl, was die Liebe mit uns macht. Das Thema "Beziehung" steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt, das anders behandelt werden muss.

Ob es "gut" oder "schlecht" ist, zu lieben, steht meiner Meinung nach außer Frage. Es ist wie ein Kind, das einem in kalter Winternacht vor die Tür gelegt wird. Es stellt sich dann nicht die Frage, ob es gut oder schlecht ist, dass da ein Kind vor der Tür liegt, sondern es stellt sich die Frage, wie man nun mit dieser Aufgabe umgehen sollte.

Denn das ist die Liebe: Eine Aufgabe, die uns jemand zutraut. Die Liebe ist eine Ehre und eine Anerkennung unseres Tuns, sie ist eine Herausforderung und eine Belohnung. Sie ist ein Gast, der freundlich bewirtet werden sollte.

Meine Liebe ist mein Schnee und mein Frost, meine Liebe ist meine Jacke und meine Schuhe. Die Liebe ist mein Schmerz und meine Erlösung. Die Liebe ist mein Gegenüber, und die Liebe ist in mir. Wenn ich der Liebe ins Gesicht schaue, dann schaue ich in mich.

Die Liebe wird uns anvertraut, wir werden uns selbst anvertraut mit der Botschaft: Sei gut zu dir.

~~~

Und ja, ich durfte ihren Psychatriebericht lesen, weil ich wohl einer der Menschen sei, der sie so halbwegs verstehen könne.
 
Weniger als die Frage, was Liebe eigentlich ist, interessiert mich persönlich, wie ich gute Beziehungen führen kann.
 
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