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Liebe, was ist das?

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Zum zweiten Punkt:

Natürlich ist Liebe kein Gefecht, bzw. sollte keines sein. Wie man aber ganz offensichtlich, auch hier im Forum, sieht, kann die Realität wohl auch ganz anders sein. Wenn die Leute hier schreiben, dann geht es wohl durchaus um Gefechte, welche sie in ihrer jeweiligen Beziehung ausführen.
 
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Zum zweiten Punkt:

Natürlich ist Liebe kein Gefecht, bzw. sollte keines sein. Wie man aber ganz offensichtlich, auch hier im Form, sieht, kann die Realität wohl auch ganz anders sein. Wenn die Leute hier schreiben, dann geht es wohl durchaus um Gefechte, welche sie in ihrer jeweiligen Beziehung ausführen.

Liebe ist genauso wenig greifbar wie sie offenbar wird. Sie ist ein persönliches Gefühl, welches nur die Person selbst erlebt. Niemand sonst kann es sehen, hören oder sonstwie wahrnehmen. Wenn wir also Liebe zulassen wollen, die Liebe eines anderen Menschen, dann bleibt uns nichts anderes übrig als auf die Aufrichtigkeit der liebenden Person zu vertrauen. Dieses Vertrauen kann belohnt oder enttäuscht werden.

Liebe impliziert bei Liebenden vor allem die Sehnsucht nach räumlicher/körperlicher Nähe zum "Objekt der Begierde". Sie impliziert beim "Objekt der Begierde" andererseits die Erwartung auf ein entsprechendes/erwünschtes Verhalten der Liebenden. Diese Sehnsüchte und Erwartungen werden entweder erfüllt oder eben enttäuscht. Schnell heißt es nach einer (vermeintlichen) Enttäuschung dann: "Du liebst mich nicht." - mit welchem Recht? Nur weil sich das Gegenüber nicht wunsch-/erwartungsgemäß verhält? Das muß noch kein Ausdruck der vorhandenen oder nicht vorhandenen Gefühle dieser Person sein.

Wenn Leute hier über Gefechte schreiben, dann schreiben sie von etwas anderem als der Liebe. Worum es jeweils geht (Rangordnung, Geltungs- oder Machtbedürfnis usw.), erschließt sich aus dem Kontext. Auch in Beziehungen gibt es einen "Anführer" und "nachgeordnete Mitglieder". Die Mär von einer gleichberechtigten Beziehung "auf Augenhöhe" bleibt ein Wunschtraum. Dort setzen auch die meisten "Gefechte" an, weil man dem Ideal so unerreichbar fern bleibt. Dabei ist die Schwierigkeit sogar noch komplizierter, weil es keine starre, festgelegte Hierarchie geben muß.

Je nach Thema kann die Führungsperson eine andere sein. Beispiel: die Frau = Herrin über Töpfe und Pfannen; der Mann = Herr über Werkzeuge und Maschinen. Im jeweils anderen Bereich ordnet sich der "unterlegene Part" unter. Das heißt nicht, daß der Mann die Küche nicht betreten darf - oder die Frau nicht den Werkzeugschuppen. Je nach Erfordernis kann Hilfe wünschenswert sein. Man soll sich gegenseitig helfen, doch jeder soll auch das tun, was er am besten kann. So teilt man sich den Alltag am besten - und erreicht am meisten - glaube ich. Wichtig ist, das jeder sich nach Kräften einbringt - und nicht ein Part den anderen nur umsorgt und bedient.

Früher gab es den Begriff "Familienvorstand". Das sagt schon aus, daß auch in familiären Strukturen Hierarchien existierten - und das tun sie auch heute noch, selbst wenn es dazu ablehnende bzw. widersprechende Meinungen und Aussagen gibt. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau endet spätestens hinter der geschlossenen Wohnungstür. Das soll nicht heißen, daß man nicht respektvoll miteinander umgehen soll. Wer welche Rechte - im privaten Bereich - für sich reklamiert, muß eben "ausgefochten"/abgesprochen werden.

Nun wäre noch zu klären, was das oft hart umkämpfte Ideal einer Beziehung kennzeichnet: wenn jeder machen kann, was er will?; sich selbst verwirklicht? In meinen Augen wäre das nicht mehr als eine Wohngemeinschaft von Egoisten. Was also - und ich halte das für die bessere Fragestellung - ist die ideale Beziehung?

Viele Grüße
 
...Ich denke, dass manche Menschen gut geeignet dafür sind, in Partnerbeziehungen zu leben, andere nicht so sehr...
Es ist meiner Meinung nach nicht die Frage einer "Eignung" sondern eher die Frage nach Kompetenz - und die kann man erlernen.
Es müsste schon irgendwie was Harmonisches und Bedeutsames/Bereicherndes sein - für beide Seiten natürlich -,
Wer wünscht sich das nicht?
und nicht so eine Geschichte ständiger Missverständnisse, Unzufriedenheiten, "an der Beziehung arbeiten", nutzlose Kompromisse eingehen und dergleichen,
Bedenke: Du hast es bei dem Gegenüber - auch in Paarbeziehungen - mit einem kompletten, selbständigen und Dir immer unvollständig bekannt bleibenden Menschen zu tun. Da lassen sich Bemühungen gar nicht vermeiden. Das Antivalent wäre ein Sklave.
was ja doch nur zeigt, dass man gar nicht zusammenpasst...
...weil man sich nicht bemüht?...
Und wenn sich doch mal dieser glückliche Zufall einer guten Passung ergeben sollte, ..., dann ist das eben so. Es müsste halt gegenüber meinem Alleinsein einen deutlichen Vorteil aufweisen...
Hier tappst Du selbst in die Falle: Vorteilsdenken! Das hat nichts mit Liebe zu tun. Eine Liebesbeziehung führt man aus emotionaler Verbundenheit und nciht aus Gewinnstreben - welcher Art auch immer.
Es ist nicht überzeugend, warum jemand per se eine Beziehung anstreben ... sollte...
Die Antwort darauf gibt Dir die Natur. Doch will ich hier nicht wieder beim "Urschleim" anfangen.
... Am Ende des Tages werden wir wohl alle glücklich - ob mit oder ohne Partner...
Nun relativierst Du alles, was Du zuvor hinterfragt hast. Dabei sehe ich den Fehler Glück und Liebe zu verbinden bzw. zu verwechseln. Liebe fühlt man, Glück fühlt man. Man kann glücklich sein, weil man liebt und diese Liebe auf "Gegenliebe" und Verständnis trifft. Man kann aber in Abwesenheit der Liebe nicht weniger glücklich sein z. B. wegen einer Genesung. Und man kann genauso lieben ohne glücklich zu sein, wenn man z. B. auf Unverständnis trifft oder die geliebte Person unerreichbar bleibt. Die Spielarten des Lebens sind so vielfältig, Liebe fühlt man unabhängig davon. Viele Grüße
 
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Liebe ist wen du dich geborgen fühlst und nicht nach der ersten nr sofort abhauen willst weil du danach keine Lust auf ihn hast das ist liebe liebe ist wen du dir eine Zukunft vorstellen kannst manchmal ist die Welt leider so grausam und man verliebt sich in den falschen man hat Dan aber im Leben dazu gelernt
 
Hier tappst Du selbst in die Falle: Vorteilsdenken! Das hat nichts mit Liebe zu tun. Eine Liebesbeziehung führt man aus emotionaler Verbundenheit und nciht aus Gewinnstreben - welcher Art auch immer.

Aber für die meisten Menschen ist eine Liebesbeziehung, verglichen mit dem Alleinsein, doch ganz selbstverständlich ein Gewinn für das Dasein. Weil vielfältige Sehnsüchte und Wünsche dadurch erfüllt werden (kurz: ein sehr enges, zweisames Leben mit all seinen Facetten). Deshalb wird sich ja so selbstverständlich darauf eingelassen, emotionale Verbundenheit im romantischen Sinne zu einer anderen Person angestrebt und zugelassen ("emotionale Verbundenheit" könnte es ansonsten auch in einer reinen Freundschaft geben) und so weiter. Sprich, die Frage nach Vorteilen etc. kommt bei ihnen gar nicht erst auf - die sind potentiell einfach da und mit dem Verlieben, der Liebe, läuft es daher von ganz allein.

Wenn man jedoch so eingestellt ist, wie Tsunami es beschrieb, fragt man sich freilich - ich frage mich das auch: was wäre denn schöner und besser und "vorteilhafter" an meinem aktuellen Leben, wenn ich nicht mehr partnerlos bin, sondern mich der romantischen Liebe öffnen und eine Liebesbeziehung eingehen würde, und wie würde es mir aktuell mit all deren besagten Facetten gehen? Wirklich gut / sogar besser? Ja? OK, Augen immer schön aufhalten und das Herz übernimmt dann schon den Rest, irgendwann. Nein? Dann überwiegen für mich eben die "Vorteile" des Alleinseins und Liebesbeziehungen interessieren mich nicht.
 
Nur kurz erstmal:

Es sieht für mich ganz so aus, dass die Einstellung zu Beziehungen und zur Liebe nicht zuletzt auch eine "Glaubensfrage" ist, mit allerlei "Missionierungsversuchen" - wobei ich gar nicht die aus meiner Sicht recht geschmeidige Art der Teilnehmer in diesem Faden meine, sondern das, was viele Menschen in ihren Beziehungen unter der Flagge "Liebesbeziehung" laufen lassen.

Mich bitte nicht falsch verstehen. Ich bin total für gesunde und gut funktionierende Liebesbeziehungen, aber nicht dafür, dass man sich selbst oder anderen etwas vormacht, was jeglicher Grundlage entbehrt.
 
Natürlich kann man sich immer fragen: Ist es besser, zu lieben, oder geliebt zu werden?

Aber alleine hier werden wir schon zu einem Produkt unserer eigenen Idiotie.
 
Man könnte nun sagen: "Ich liebe einfach."

Ganz so einfach ist das nicht. Und hier können wir nicht ganz unbeachtet lassen, inwiefern du ein liebevoller/liebenswürdiger Mensch du bist.

Ich weiß, dass das viele Menschen so meinen bzw. so von sich denken, aber in aller Regel musst du mindestens 80 % aussortieren.
 
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