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Liebe, was ist das?

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Natürlich braucht man länger um einen Menschen besser und intensiver kennen zu lernen.

Für die grobe Einschätzung eines Menschen brauche ich auch nur ca. 2 Minuten...
Das soll nicht überheblich klingen...aber oft lag ich für mich mit meiner ersten Einschätzung richtig...wenn ich den Menschen dann länger kennen lernte..
 
Das trifft den Punkt. Ich meinte ja auch nur die grundsätzliche Einstellung/Verhaltensweise, ob jemand liebevoll ist oder nicht. Ich meinte nicht, dass man an Augen, Mimik, Gestik, Sprache und grundsätzlicher Verhaltensweise den Lebenslauf oder so ablesen kann.
 
Ich sage mal so: Man kann ziemlich schnell und gut erkennen, ob man einen freundlichen und liebevollen Menschen vor sich hat, auch wenn man nicht alle Details aus dem Leben der anderen Person kennt.

Daher KÖNNTE auch "Liebe auf den ersten Blick" eine gewisse Berechtigung haben.
 
Wir kategorisieren Menschen sogar schon innerhalb einer Minute, wenn auch unbewusst. Das Gehirn macht es sich hier einfach und asoziiert bekannte Information mit der neuen Information. Vor"urteile". Aber würde man dies nicht tun bzw. nicht können, gilt man im autistischen Spektrum, denn Autisten haben diesen Kategoriefilter nicht. Sie müssen jeden Menschen immer wieder neu einordnen. Dass das unheimlich anstrengend ist für das Gehirn merkt man dann auch wenn diese schnell überfordert sind und sich sozial stark zurückziehen. Das "normale" Gehirn hat diesen Filter. Das ist Energieeffizienz und wichtig um schnelle Einschätzungen zu machen um somit auch schnell handeln zu können, wenn es sich bedarf. "Früher" also als wir noch einen primitiveren Umgang hatten war dies notwendig um Feind von Freund zu unterscheiden. Wir machen innerhalb einer Minute Einschätzungen über Bildungsgrad (bzw. Intelligenz), Lebensstil (Gesundheit, Sport, allgemeines Körperbefinden, Kleidung) und seine eigene Selbstwahrnehmung (Körperhaltung, Mimik, Gestik). Das muss aber nicht negativ ausfallen. Was dem einen positiv auffällt, fällt dem anderen negativ auf. Einfach weil sie einen anderen Informationsfundus innerhalb ihres Gehirns haben.

Aber diese Vorurteile, soweit psychisch in einem "normalen" Spektrum, haben wir alle und fällen diese innerhalb weniger Sekunden oder einer Minute. Auf dieses Vorurteil haben wir natürlich nicht immer ganz Zugriff, vorallem wenn dieses Vorurteil für uns nicht weiter relevant ist oder keine Handlung impliziert. Dann tritt das Vorurteil in den Hintergrund. So kann es auch vorkommen, dass wir dieses Vorurteil in einem sexuellen bzw. partnerschaftsorientiertem Bereich fällen und sowas wie "Liebe auf den ersten Blick" entsteht. Ich würde es aber eher auf "Anziehung auf den ersten Blick" bezeichnen. Wir asoziieren mit der Erscheinung und dem Bild dieser Person eine Vorstellung bzw. eine Information die wir uns als Partner vorstellen oder wünschen. Und zäck wir sind erregt. Bzw. der Puls steigt an, die Pupillen weiten sich, es bildet sich mehr Schweiß, etc. Wir sind von dieser Person angezogen.
 
Im vorgenannten Kontext lässt sich das "Bild einer Minute" sicherlich erweitern und korrigieren.

Um so erstaunlicher finde ich es manchmal, dass so manche Menschen sich scheinbar nach Wochen, Monaten und Jahren nicht wirklich zu kennen scheinen, nicht wissen zu scheinen, ob sie zueinander passen, sich lieben, etc.

Wie lässt sich das erklären?
 
Ist's vielleicht so eine Art Verdrängungsverhalten?

Manche Menschen möchten lieber an Passung und Liebe glauben, obwohl es nicht so ist, weil sie sich sonst einen Fehler eingestehen müssten?
 
Ich möchte nicht das Beziehungsverhalten andere Menschen ( be) urteilen wollen.

Beziehung und Liebe sind etwas sehr individuelles, privates, komplexes, persönliches, unbewusstes und auch für fast jeden irgendwie etwas verrücktes.
Ob andere Beziehungen gut laufen oder nicht und welche Gründe dafür entscheidend sind...geht mich nichts an.

Jeder Mensch trifft diesbezüglich seine eigenen Entscheidungen und irgendwelche Krisen gibt es immer in Beziehungen.
Beziehungen müssen nicht perfekt sein.
Um eine Beziehung bestehen zu lassen braucht man oft eine wohlwollende rosarote Brille, Vertrauen
und Optimismus.

Jede Beziehung ist eine eigene Insel für sich ( mit eigenen Gesetzen).

Aussenstehende können fremde Beziehungen oft nicht so gut beurteilen.

In der Theorie sind Liebe und Beziehung etwas ganz anderes als in der Praxis.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich braucht man länger um einen Menschen besser und intensiver kennen zu lernen. Für die grobe Einschätzung eines Menschen brauche ich auch nur ca. 2 Minuten... Das soll nicht überheblich klingen...aber oft lag ich für mich mit meiner ersten Einschätzung richtig...wenn ich den Menschen dann länger kennen lernte..
Mitunter genügt ein Blick um zu entscheiden, ob es der Mühe lohnt - oder eben icht.
 
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