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Liebe, was ist das?

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Jeder Mensch darf sich immer wieder neu entscheiden, wenn er feststellt, dass er einen Fehler gemacht hat. Das ist gewissermaßen die Freiheit des Menschen und die Freiheit der Liebe.

Das stimmt. Kein Mensch ist fehlerfrei. Und ich hatte selber genug Fehler in meiner jetzigen Beziehung gebaut. Ich glaube es kommt immer darauf an wie groß die Schmerzensgrenze ist. Für mein Partner und ich mich ist es eine Wohltat, dass wir nach den zwei anstrengenden Jahren jetzt endlich mal einen Lichtblick haben. Das war nämlich auch nicht immer alles so einfach. 🙂

Leider sehen die meisten Menschen die Paare nur von außen. Klar, manche wirken sehr verliebt und vlt. ist manches auch gestellt, aber ich kann das mittlerweile auch etwas nachvollziehen da man halt auch nicht jedes Problem nach außen durchblicken lassen möchte. Ich denke jeder hat so seine Päckchen zu tragen. Es ist nur die Frage wie man damit umgeht (und das bezieht sich auf das Leben -> nicht nur auf die Beziehung).
 
Ja, in gewisser Weise ist Liebe ein Spiegelbild dessen, wie man sein Leben lebt.

Wie könnte es denn jemals etwas anderes sein?

~~~

Oder anders ausgedrückt:

Liebe, die in einem selbst nicht existiert, existiert nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar, eigentlich kennt ihr meine Einstellung bereits, aber vielleicht kann ich es noch etwas verdeutlichen. Eigentlich ein privater Beitrag, aber ich schätze, dass es mir alle direkt oder indirekt Beteiligten verzeihen können/werden.

Also:

Mit Religionen, Glauben, den verschiedenen Interpretationen, ist das so eine Sache. Habe nichts dagegen, wenn es einem dabei hilft, "glücklich zu leben", "gerecht zu sein", oder wenn es einem Trost spendet, bzw. hilft, schwierige Lebenssituationen zu bewältigen, durchzustehen oder zu ertragen.

Was nun Nordrheiner betrifft (nenne ihn einfach mal bei seinem Nick), so ist das eine ganz eigene Hausnummer. Er ist studiert, intelligent, wortgewandt und "spammt" das ganze Forum mit seinen Missionierungsversuchen voll, auch und insbesondere dadurch, dass er anderen unterschwellig Schuldgefühle einredet, wenn sie nicht an "den einzig wahren Gott" glauben. Weiß gar nicht so recht, ob er das noch merkt, aber mir geht bei sowas - zumindest manchmal - die Hutschnur hoch.

In Sachen Liebe wiederum versucht Nordrheiner den Leuten immer wieder zu sagen, dass Gefühle unsinnig sind und zu unsinnigen Entscheidungen/Verhalten führen. Dem will ich nicht gänzlich widersprechen, aber sehe Gefühle an sich und im Allgemeinen eher als den wichtigsten Aspekt überhaupt, um Selbstverständnis und Verständnis für andere zu erlangen.

Was nun mich persönlich betrifft, so bin ich der Liebe nicht zwingend überdrüssig, aber sehe es oft als ein belastendes "Kuddelmuddel", welches man sich auch sparen kann. Für wichtiger und interessanter halte ich die Liebe an sich, in einem holistischen Sinne, weniger in einem partnerschaftlichen Sinne. Ich halte es für wichtig und sinnvoll, seinen eigenen Weg zu finden und zu gehen, gewissermaßen "die Richtigkeit des Lebens", und wenn es mit einem anderen Menschen mal "richtig gut" für eine Partnerschaft passt, dann ist das so. Wenn nicht, dann eben nicht. No hard feelings, sozusagen.
 
Manchmal ist auch ganz simpel der Besitzanspruch ein Problem.

Ist es eine Schwäche, einen Menschen nicht besitzen zu wollen?

Manchmal begegnet man einem Menschen vielleicht nur für 20 Minuten oder für zwei Tage, einem Menschen, der das eigene Leben bereichert. Das ist doch toll, dass es sowas gibt.

You are beautiful.

~~~

Vielleicht bedeutet Liebe auch einfach nur, einen anderen Menschen zu bereichern, ihn glücklich zu machen. Und vielleicht sollte man diese Fähigkeit schon lange lernen, bevor man einen Partner hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke, dass in der wahren Liebe alles möglich ist. Man sollte aber auch wirklich danach schauen, dass man daran wächst, gewissermaßen zu einem "Goldmenschen" wird, und nicht daran zugrunde geht.
 
Manchmal frage ich mich ja schon, ob es überhaupt noch funktionierende Beziehungen gibt. Sind wir alle beziehungsunfähig geworden? Den vielen Single-Haushalten zufolge wohl schon. Traurig ist das, irgendwie...
Aber ich sehe auch gesellschaftliche Apsekte dahinter. Hmm, schwieriges Thema. Ich bin ein Nerd. 😀
 
Joa, wir sind wohl alle ein bisschen Nerd oder Herd. Das lässt sich wohl nicht gänzlich vermeiden. Auf der einen Seite möchten viele nicht Teil der konformgehenden und oft trägen Masse sein, sondern eher einzigartig, gar herausragend. Alleine möchte man aber auch nicht sein. Eine "normale Beziehung" genügt vielen aber auch nicht, es soll schon Liebe sein, wobei viele noch nicht mal vernünftig definieren können, was Liebe überhaupt ist.

Ich sprach in Sachen Liebe nicht ganz unabsichtlich von der Fähigkeit, andere Menschen/Partner zu bereichern, denn im Gegensatz dazu stehen auch eine Menge Menschen, die ihre Mitmenschen/Partner einfach nur "runterziehen".

Das Vorgenannte ist insofern kein unwichtiger Aspekt in Bezug darauf, wie man Liebe versteht und lebt.
 
You are beautiful

Vom Gefühl hängt so vieles ab - kurzfristig und sowieso langfristig. Natürlich kann man sagen, dass das Gefühl maßlos überschätzt wird. Wenn man Liebe aber nicht am Gefühl festmachen kann, woran dann?
 
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