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Liebe, was ist das?

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Zuerst sollte man sich wohl gegenüber sich selbst nicht verstecken, und dann auch nicht gegenüber anderen. Es mag aber bedeuten, in voller Stärke und Schönheit zu erstrahlen.

Es gibt ja meist einen Grund, warum man sich gegenüber sich selbst oder anderen versteckt. Diesen gilt es zu analysieren und ggf. auszumerzen.

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Es sagt sich immer so leicht, dass man sich lieben soll. Ein wenig Arbeit (an sich selbst) gehört wohl dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber immer nur geben ist auch blöd.

Jain, würde ich sagen. Klar, wenn man im Leben gar nichts bekommt, geht man höchstwahrscheinlich gnadenlos unter.

Den Unterschied zwischen Geben und Nehmen sehe ich einfach in der persönlichen Befähigung und der geistigen Struktur.

Sehr vereinfacht ausgedrückt. Wenn ich gewissermaßen aus dem Vollen schöpfe und gebe, kann mir keiner was. Wenn ich aber darauf angewiesen bin, nehmen zu müssen, versetzt mich das automatisch in eine Zwangssituation bzw. Abhängigkeitsverhältnis. Es macht einen schwach und korrumpierbar.

Überdies ist ein Geben ja auch immer mit einem Bekommen verbunden - mehr oder weniger. Wenn ich in einer wie auch immer gearteten Beziehung gebe, aber nach meinem Ermessen nicht verhältnismäßig viel oder zufriedenstellend bekomme, dann gilt es sich wohl zu überlegen, ob man nicht woanders bzw. anders gibt. Bei allen menschlichen Beziehungen bzw. Transaktionen besteht die Möglichkeit, dass man vielleicht nur "am Tropf gehalten wird", und sich dies auch niemals ändern wird.

Wenn man dann nicht selbst einschreitet, tut es mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit niemand.
 
Mir bitte nicht böse sein, wenn ich das so sage, aber ich denke, dass viele Menschen einer "romantischen Idiotie" anheim gefallen sind, und auch noch werden. Es wird dann nicht mehr gesund gestritten oder diskutiert darüber, was das Individuum in diesem Leben erreichen möchte, oder was man gemeinsam in diesem Leben erreichen möchte. Stattdessen "versumpft" alles, "weil Liebe ja grenzenlos ist".
 
Mir bitte nicht böse sein, wenn ich das so sage, aber ich denke, dass viele Menschen einer "romantischen Idiotie" anheim gefallen sind, und auch noch werden. Es wird dann nicht mehr gesund gestritten oder diskutiert darüber, was das Individuum in diesem Leben erreichen möchte, oder was man gemeinsam in diesem Leben erreichen möchte. Stattdessen "versumpft" alles, "weil Liebe ja grenzenlos ist".

Liebe kann tatsächlich sehr stark sein, man kann bis ans Lebensende freiwillig und gerne zusammen sein und trotzdem gelegentlich streiten.
 
Ich bin für viele hier sicher noch sehr jung mit meinen fast 24 Jahren, aber ich muss in meiner jetzigen Beziehung (die dann auch bald 5 Jahre schon geht) echt sagen, dass Liebe etwas Wunderbares ist. Nur ist dieser Oberbegriff etwas schwer für mich da ich auch meine Familie, meine Freunde und meine Haustiere liebe. Da ich ohnehin manchmal zum Kitsch neige ist dieses Gefühl für mich nur noch intensiver. Und natürlich kann ich nie mit Gewissheit sagen ob mein Freund der Mann fürs Leben ist. Doch er ist bisher der Einzige mit dem ich so viel Unangenehmes durchgestanden habe. Und auch wenn wir uns anfangs heftigst gestritten haben und sehr lange brauchten um uns zusammenzuraufen sind wir nun an den Punkt angekommen wo wir viel mehr bereit sind uns weiterzuentwickeln.

Miteinander, füreinander... aber nicht gegeneinander.

Wir schätzen unsere Hobbys, Freunde und unsere Familie. Und jedes noch so unangenehme Thema besprechen wir. Ich denke es ist schon möglich bis ans Lebensende zusammenzuleben und sich zu lieben. Jedoch ist der Balanceakt aus Nähe und Distanz nicht immer sehr einfach, aber ich denke er ist machbar. :herz:

Und auch wenn die letzten zwei Jahre furchtbar schwer für meinen Partner und mich waren haben wir das durchgestanden. Und genau deswegen weiß ich, dass ich in solchen Situationen nie alleine bin. Auch wenns mal Hart auf Hart kommt. Das ist keineswegs selbstverständlich, aber ich denke wenn die richtige Chemie mit reinfließt ist es deutlich leichter so eine stabile Beziehung zu führen.
 
Jeder Mensch darf sich immer wieder neu entscheiden, wenn er feststellt, dass er einen Fehler gemacht hat. Das ist gewissermaßen die Freiheit des Menschen und die Freiheit der Liebe.
 
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