#1 klingt für mich mehr nach einer Stellenanzeige. Ist nicht böse gemeint,
@conscious nature , dass soll nur umschreiben, wie das alles bei mir ankommt.
Viel Spielraum sehe ich dabei nicht. Alles muss geregelt, geplant und "normgerecht" sein. Ich fürchte dagegen spricht das Leben.
Ich verstehe Deinen Wunsch nach Parallelen nur zu gut, aber das ist etwas überzogen. Denn selbst wenn alles passt, heißt das noch lange nichts. Darin liegt das Problem. Niemand kann in die Zukunft schauen. Alles kann sich von einem Moment zum Nächsten ändern. Alles!
Das ich als Mann der Macher sein soll, nur weil ich ein Mann bin, sehe ich nicht ein. Zumal bei mir die Gleichberechtigung ganz oben steht.
Wenn ich etwas nicht so gut machen, bin ich raus. So klingt das bei Dir.
- (...) Das etwas mehr Initiative ist genau das, was ich mit der führenden männlichen Energie meinte
- der mein Wohlbefinden und meine Sicherheit als sein Bedürfnis und seine Verantwortung sieht
Was ist denn mit mir als Mann und meinem Wohlbefinden und meiner Sicherheit? Was auch immer das sein soll. Bin ich dafür alleine zuständig? Muss ich mich ggf. prügeln, damit Du Dich sicher fühlst? Da stellt sich doch sofort die Frage; was bekommt man dafür? Wobei ich nie genau weiß, was mit Wohlbefinden gemeint sein wird. Das kann doch alles sein.
Mir geht es auch um das Wir. Aber ich bin gegen Einseitigkeiten und Geschlechtsabhängigkeiten.
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Ich zum Beispiel nehme das Geschlecht ganz raus. Damit geht alles von Mensch zu Mensch. Das ist doch genau
das, worum es Dir auch geht, oder etwa nicht? Inklusive der ganz persönlichen Grenzen die jeder Mensch hat.
Das läuft bei mir unter Respekt, Toleranz und Achtsamkeit.
Treue und Fürsorge sind mir natürlich auch wichtig, aber bitte nicht so, dass es einseitig wird!
Und noch anderes mehr.
Ich finde, Du zerdenkst viel in Regeln, Plänen, Normen, Erwartungen und Rollenbildern. Warum? Als Schutzschild, wegen Deiner schlechten Erfahrungen die Du gemacht hast?
Das verstehe ich gut, aber was ist mit der Augenhöhe und dem Augenmaß, wo es doch um den Lieblings-Mensch geht? Ohne das bleibt doch alles schief. Egal wie viel Mühe man sich (als Man/oder Frau) gibt.
Verantwortung teilen, nicht verteilen.
Vertrauen statt Vorsicht. Alleine das ist doch schon schwer genug. Finde ich.