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Lerntipps

  • Starter*in Starter*in kristallika
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K

kristallika

Gast
ich wollte mal fragen,wie ihr am besten und schnellsten lernt.Ich würde mich über eure Antworten freuen🙂
 

Hallo kristallika,

schau mal hier: Lerntipps. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Eindeutig Karteikarten (also größere) und/oder Zettel. Also das Wichtigste zusammenfassen und aufschreiben, ich lerns meist auch auswendig. Dadurch muss man sich intensiv damit befassen und die wichtigsten Dinge extrahieren.
Bei Vokabeln kann ich mit den Karten nur, wenn ich viele Vokabeln für nen Test lernen muss, ansonsten lern ich die aus dem Buch.
Und in Mathe o.Ä. hilft wohl nur: Viele Aufgaben bis zum Umfallen rechnen, Beweise noch Mal durcharbeiten,...

LG und viel Erfolg
 
Der Trick beim lernen ist, dass man davon ausgeht, dass man sich alles im Gedächtnis ablegt, aber der Karteikasten mit den Angaben wo was zu finden ist, ist zu klein.

Ist wie bei einer Bibliothek, wo zwar 10Mio Bücher rumstehen, aber du übers Verzeichnis, über die Karteikarten nur 1Mio finden kannst.
Und immer wenn ein Buch hineingestellt wird, wird entschieden, ob es wichtig genug ist eine Karteikarte anzulegen. Und genau da kannst du einfluss nehmen.

Jetzt gibt es für mich mehrere Arten von Verzeichnissen, ich hab z.B. einen Karteikartenschrank der über Wortverknüpfungen funktioniert. Wenn ich nicht weiß wie der große Oberschenkelmuskel heißt, hilft mir, dass ich immer wenn ich "Femur" lernte, noch über die Ähnlichkeit mit "Lemur" schmunzelte und mir vorstellte einen Affen im Bein zu haben.

Und hier gehts weiter, die nächsten Karteikartenschränken sind meine verschiedenen visuellen Speicher. Für manches Wissen hab ich mir kurze Komikfilme ausgedacht, die möglichst skuril sein müssen. Z.B. um mir die Gelenkarten zu merken, hab ich einen Film wo ein Ei(-gelenk) auf einem Fahrrad fährt (Sattelgelenk), dessen Räder sich drehen(Drehgelenk), und dann kommt eine Kugel angerollt (Kugelgelenk) und schubst das Ei mitsamt Fahrrad um, und das klappt unter der Kugel weg wie ein Scharnier(gelenk)

Dann hab ich einen Karteischrank wo ich mir manche Hefterseiten ansehen kann. Also spezielle mit Skizzen, Übersichtszeichnungen, oder so. Da bekomm ich die Dinge hinein, indem ich mich etwas intensiver mit der Sache beschäftige. Also entweder nochmal mit Bleistift die Aufzeichnungen auskommentiere, oder mit Farbe strukturieren (was ich nie im Unterricht sondern erst beim lernen mache), oder nochmal in Schönschrift die Seite repliziere.

Da komm ich schon in den nächsten Karteischrank, der nicht mehr richtig was mit visuell zu tun hat. Wenn ich mir eine Definition im Hefter durchlese und die paar Minuten später aus dem Kurzzeitgedächtnis aufschreibe, kann ichs später oft genauso schreiben. Muss eine Art von Handlungs-Verzeichnis sein.

Du musst halt rausfinden in welchen Bereichen du dir am besten Verzeichnisse anlegst. Wenn du eher auditiv veranlagt bist, muss man wahrscheinlich über Wortklang, sich die Sachen vorssprechen, u.ä. agieren.
Und man kann sich halt mit etwas Geschick zusätzliche Karteikästen erschließen und somit von den 10Mio Büchern mit Glück 3Mio abrufen. 😉
Das Thema wird im übrigen in "Hannibal" von Thomas Harris erörtert, und Lecter löst das mit einem riesigen Gedächtnispalast wo er alles thematisch geordnet in Säälen ablegt.

Für visuellle Menschen ist diese Gedächtnismethode sich Räume, oder z.B. den Weg zur Strassenbahn vorzustellen, und dann einzelnes Wissen da abzulegen, optimal. Bsp: ich hab mir ein eher kompliziertes Diagramm im Ing.Studium (FeC-Diagramm), an eine bestimmte Stelle an die Wohnzimmerwand gehängt (in Realität und Gedanken), und dann konnte ich mich während der Prüfung in Gedanken vor die Wand stellen und mir das Diagramm anschauen, und das geht jetzt Jahre später immer noch.
Oder man legt sich die Knochen der Hand an die Bahnhaltestelle ab(in Gedanken), markiert sie in Gedanken mit großen Zetteln die den lateinischen Namen zeigen, lässt in der Vorstellung ein paar Fahrgäste beim Aussteigen drüber stolpern.

Also Lerntyp herausfinden, markieren von Wissen mit verschiedenen Markern üben (mit 2 unterschiedlichen Markern markiertes Wissen sitzt natürlich noch fester).

Dann beim Lernen muss man Lernhygiene beachten. Ich lerne immer so lange wie ich die Konzentration bei >95% halten kann. Geht so 15-20min, danach wird eine Pause gemacht, und diese bewusst mit Körperbetätigung verbracht (ich hab z.B. nebenbei einen Tisch "restauriert", jonglieren, Kraftsport, etc.), also so 15-30min Pause und dann wieder lernen. Zwischendurch auch mal ne längere Pause und nen Spaziergang machen. Mit der Methode hab ich im Studium von Morgens bis Abends durchlernen können.

Dann vllt. noch der Tipp mit jonglieren ausführlich: es fördert die Kommunikation der beiden Gehirnhälften, und hat da nachweislich Effekte auf den Lernerfolg. Vermutlich weil die Marker besser miteinander verknüpft werden. Also vorm Lernen mal paar Minuten jonglieren.

Karteikarten (in Realität 😉 ) sind gut, kann man immer mal zwischendurch im Alltag einen Blick drauf werfen (das Ziel muss immer sein, dass man Lernen nur konzentriert und motiviert macht und wenn es nur 1-2min zwischendurch ist. Sich nie zwingen!)

Vokabeln in Sprachen lerne ich indem ich die Wohnung mit Zetteln spicke die den Namen der Sache ansagen wo sie hängen, bzw. man kann auch Adjektive und Verben an passender Stelle aufhängen.

Gruß, Max
 
bei mir klappt es ganz gut indem ich z.b bilder damit in verbindung bringe,oder auch eindrücke.oder mir anschaue was ich damit praktisch tuen kann.also lernen danach anwenden und das ganze nicht im theoretischen halten,damit dein gehirn auch weiß das es das wissen benötigt und so unter wichtig abspeichert.
 
Ich lese es mir durch und merke es mir einfach.
Formeln etc., die ich selten verwende, schlage ich nach.
Durch Hochbegabung hab ich in der Schule nie lernen müssen, gut die Geschichtsdaten fürs Abi war etwas problematisch. Im Studium hatte ich keine andere Wahl, irgendwie musste ich lernen lernen (durchlesen ging nicht so richtig, ermüdet mich, ist mir zu uneffektiv). Ich hab es nur als Belastung erlebt, es gehasst, dadurch dass es mit solchen Methoden einfacher wird, macht es mir mittlerweile richtig Spaß.

Das Schreiben der Karteikarten, also das Zusammenfassen von Wissen (am besten) in eigenen Worten, ist auch noch so ein Verzeichnis (das gleiche wie das von mir mit der Definition).

Gruß, Max - lernen sollte man schon in der Grundschule im Unterricht lernen
 
Ich habe zuhause einen Ordner, in dem sich Zusammenfassungen meiner Arbeitsblätter befinden. Die hab ich selbst am PC oder auch per Hand zusammengestellt, durch das Lesen, abstrahieren, schreiben und zusammenfassen setzt es sich noch einmal im Gedächtnis fest. Ansonsten habe ich ebenfalls Karteikarten, mit denen ich mich ab und zu ausfragen lasse, was bei mir aber nicht sooo viel bewirkt, das kann ich dann für die Schulaufgabe und habe es danach sofort wieder vergessen.

Bei mir ist es immer wichtig, dass die Einträge bzw. auch die Zusammenfassungen übersichtlich und farbig sind. Ich kann mich dann in der Schulaufgabe an die Farben erinnern. Am wichtigsten ist es für mich jedoch immer, das alles zu verstehen und mir vorstellen zu können. In Chemie z.B. habe ich große Schwierigkeiten, weil ich mir die ganzen Dinge mit Molekülen und Atomen etc. nicht vorstellen kann. Beim Lernen habe ich meistens meinen PC an um wichtige Dinge nachschauen zu können (wikipedia, Schul-Seiten, etc). Bei Dingen, die in einer bestimmten Reihenfolge wiedergegeben werden müssen, hilft es mir ebenfalls, eine Geschichte dazu zu erfinden oder die Zusammenhänge nicht als Stichpunkte auswendig zu lernen, sondern als ganze Sätze zu formulieren. Wir sollten z.B. den Verlauf der Malaria beschreiben, was mir ziemlich schwergefallen ist, deswegen habe ich nicht die Stichpunkte/Schlagwörter auswendig gelernt, sondern die ganze Geschichte in vollständige Sätze umformuliert, immer wieder durchgelesen, nach 2-3 Stichpunkten/Sätzen nochmals wiederholt und wieder 1 oder 2 Sätze dazugenommen.
Wenn es darum geht, Stichpunkte auswendig zu lernen, habe ich mir die Anfangsbuchstaben gemerkt und sie so betont, dass es sich "gut" anhört. Es ist ja z.B. so, dass sich Telefonnummern auch jeder anders merkt, manche merken sich einzelne Ziffern (so wie ich) und andere z.B. zweistellige Zahlen, die Betonung ist eine andere, jeder merkt es sich anders.

Bei Dingen die stur auswendig gelernt werden müssen (unsere Chemie-Lehrerin will nur ihre eigenen Worte hören) hängen in meinem Zimmer dann überall Zettelchen mit den entsprechenden Sätzen. Am wirkungsvollsten ist es bei mir allerdings, wenn ich die Sätze einige Male hintereinander aufschreibe, habe so schon ganze Seiten auswendig gelernt. Das verschwindet dann aber auch relativ schnell wieder 😉
Am besten lerne ich einfach, wenn ich versuche die Sachen auch wirklich zu verstehen. Das Internet war mir schon oft eine große Hilfe, ansonsten natürlich auch diverse Bücher, die hier daheim rumliegen. Wenn man sich die Sachen in Bio, Chemie, Physik, Erdkunde, ... bildlich vorstellen kann und weiß warum wie was zustande kommt, fällt es einfach leichter, die Dinge zu beschreiben und richtig aufs Papier zu bekommen. Habe allerdings auch schon viel Zeit damit verschleudert, weil ich dann doch ein Stückchen zu neugierig war 😉

In Mathe rechnet man einfach Aufgaben bis zum Umfallen, ich fange aber meistens beim älteren Stoff an um überhaupt wieder reinzukommen. Mathe ist eine reine Konzentrationssache, da läuft bei mir weder Musik noch ist der PC oder Fernseher an. Einfach nicht stören oder unterbrechen lassen, wenn man merkt, dass man einen Fehler gemacht hat, nochmal von vorne anfangen, bis man sich ganz sicher ist, keinen Leichtsinnsfehler gemacht zu haben (nicht gleich in der Lösung nachschauen, wenn man welche hat 😉 ). Zu Mathe gibts im Netz auch ganz gute Seiten, die ich dank meiner "tollen" Mathelehrerin auch schon des öfteren gebraucht habe 😉

Viel Erfolg beim Lernen wünsche ich dir!
 
Ich hab früher nur über das Schreiben gelernt, alles Wichtige rausgeschrieben, mit Textmarkern unterstrichen. Vokabeln hab ich auch immer wieder geschrieben....ebenso Formeln, Definitionen und so...
 
da gibt es einen ganz einfachen trick: üben
zum Beispiel hatte ich 4 Jahre Latein. Das war recht ineffektiv, da ich kaum mehr als 30 Wörter richtig im Kopf behalten konnte, auch wenn ich oft Vokabeln lernte. Im letzten Jahr war ich bei einer Lehrerin, die uns statt Vokabeln lernen, das Wörterbuch hat benutzen lassen - bei Hausaufgaben und Arbeiten. Am Ende des Jahres hatte sich mein Wortschatz verdreifacht, mindestens.

Es kommt drauf an, ob du dich dafür interessieren kannst oder nicht. Das ist auch ein wichtiger Faktor. Was mich net interesssiert, behalte ich auch nie. 😉
 

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