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Lernfaul. Weiss nicht mehr weiter

2mal2

Mitglied
Hallo,
ich brauche dringend Rat oder Hilfe, weil ich mir einfach nicht mehr selbst weiter helfen kann mit meinem Studium.
Es ist nicht so, dass der Lernstoff zu schwer ist, sondern dass mir an dauerhaften Motivation mangelt.
Ich kann mich einfach nicht zusammenreisen und mal intensiv lernen. Ich hänge schon in vielen Dingen im Studium hinterher.
Kann man sich beim Psychologen deswegen eine Therapie anfangen? Wie soll ich sowas dann erklären und gibt es da spezielle Psychologen?
Der Psychologe an der Uni konnte mir da kaum weiter helfen bzw. die Termine waren wegen der holen Anfrage nur alle paar Monate, also viel zu wenig.
Brauche hier wirklich konstruktive Hilfe sonst wird das nichts mit den Studium.
 
ich war zwar nicht auf der uni, aber vielleicht gehen meine tipps ja auch...

setze dich gemütlich hin zum lernen. mache dir was nettes dazu einen tee oder was süßes.ändere vielleicht deine lernmethoden.
ich lege mir immer karteikarten an und bringe alles darauf, hlft gut zum auswendiglernen.
oder selbstgestellte fragen vielleicht für die dinge, die man nicht auswendig lernen kann.
alleine schon die karteikarten kaufen und dann beschreiben macht mir riesigen spass. vielleicht holst dir dafür noch einen schönen stift.denke manchmal tun es auch die kleinigkeiten einen zu motivieren.
oder vielleicht mal mit jemand anderes zusammen lernen.
lerne nicht am letzten drücke das erzeugt druck und da kann es schnell zur stagnation kommen.
halte dir immer das ziel vor augen, was du nach dem studium mal werden willst oder bist.
es ist deine große chance.
was würde ich geben um studieren zu dürfen/ können.
nutze die chance.
irgendwann geht auch die zeit vorbei.
am besten ist wohl wenn jemand fragst der auch studiert wie der lernt. jemand der nicht sowas duchmacht gibt am ende noch falsche vorschläge.
 
Hallo,
ich brauche dringend Rat oder Hilfe, weil ich mir einfach nicht mehr selbst weiter helfen kann mit meinem Studium.
Es ist nicht so, dass der Lernstoff zu schwer ist, sondern dass mir an dauerhaften Motivation mangelt.
Ich kann mich einfach nicht zusammenreisen und mal intensiv lernen. Ich hänge schon in vielen Dingen im Studium hinterher.
Kann man sich beim Psychologen deswegen eine Therapie anfangen? Wie soll ich sowas dann erklären und gibt es da spezielle Psychologen?
Der Psychologe an der Uni konnte mir da kaum weiter helfen bzw. die Termine waren wegen der holen Anfrage nur alle paar Monate, also viel zu wenig.
Brauche hier wirklich konstruktive Hilfe sonst wird das nichts mit den Studium.

Ist ja nun nicht so, dass Du mit eigener Diagnose zum Fachmann oder zur Fachfrau musst, um eine Therapie zu machen. 😉


LG
Landkaffee
 
ich war zwar nicht auf der uni, aber vielleicht gehen meine tipps ja auch...

setze dich gemütlich hin zum lernen. mache dir was nettes dazu einen tee oder was süßes.ändere vielleicht deine lernmethoden.
ich lege mir immer karteikarten an und bringe alles darauf, hlft gut zum auswendiglernen.
oder selbstgestellte fragen vielleicht für die dinge, die man nicht auswendig lernen kann.
alleine schon die karteikarten kaufen und dann beschreiben macht mir riesigen spass. vielleicht holst dir dafür noch einen schönen stift.denke manchmal tun es auch die kleinigkeiten einen zu motivieren.
oder vielleicht mal mit jemand anderes zusammen lernen.
lerne nicht am letzten drücke das erzeugt druck und da kann es schnell zur stagnation kommen.
halte dir immer das ziel vor augen, was du nach dem studium mal werden willst oder bist.
es ist deine große chance.
was würde ich geben um studieren zu dürfen/ können.
nutze die chance.
irgendwann geht auch die zeit vorbei.
am besten ist wohl wenn jemand fragst der auch studiert wie der lernt. jemand der nicht sowas duchmacht gibt am ende noch falsche vorschläge.

Jara, ich finde Deine Tipps schon einmal echt gut! :blume:


Du, 2mal2,
weisst Du wie man wissenschafltlich arbeitet, wie man effektiv lernt?
Klappt das, motiviert man sich aus dem Erfolg heraus ggf. auch immer wieder selber.

Oder liegt bei Dir ein anderes oder liegen andere Probleme bzw. Aufgaben vor?

Wie motivierst Du Dich oder wer oder was motiviert Dich denn sonst im Alltag bei anderen Tätgkeiten?
Hast Du eine gute Struktur im Alltag?

Eine allgemene Antriebsschäche könnte u.a. ein Hinweis auf Depression sein. aber ich warne vor Selbstdiagnosen mithilfe des Internets!

Bist Du körperlich fit und leistungsfähig?


Alles nur Ansätze.... .


LG
Landkaffee
 
an jara:
Auch wenn es nicht die Lösung des Problems ist danke ich dir mal trotzdem für die vielen kleinen Tipps. Manche gebrauche ich schon und vielleicht werde ich mal den ein oder anderen Tipp umsetzen.

an Landkaffe:
Ob es nur unbedingt einer Therapie bedarf weiss ich natürlich nicht. Aber ich sehe die Resultate und bekomme es auch von meinem Umfeld bestätigt. Die Therapie ist vielleicht als solche die falsche Wegform. Aber ich brauche da definitiv unterstützende Hilfe in welcher auch immer.

Was für Unterstützungsformen gibt es da?
Ich war beim Unipsychologen und das hat wirklich geholfen sich damit auseinander zusetzen. Nicht das es ein wirklich schlimmes Problem gebe, aber einen '' Coach" der mir sagt schau mal du musst das so und so machen brauche ich da wirklich. Das Problem ist die Termine sind da zu rar, nur alle 2 Monate. und ich Brauche da jemanden an dem ich mich am Anfang min. 1 die Woche melden und auseinander setzen kann.
Ich habe leider nicht so ein Umfeld.
Wo könnte ich da dauerhaft Hilfe bekommen?

Wie wissenschaftliches Arbeiten geht weiss ich nur grob.

Nein andere Probleme oder Sorgen außerhalb der Uni habe ich nicht, bin sonst ein fröhlicher Mensch.

Bezüglich des Lernens motiviere ich mich mit Süßen oder Radio hören. Aber Süßes hat wegen der Gewichtszunahme und Karies auf dauer sicher seine Grenzen. Und vor allem ist es sicher nicht effektiv. Ich bin aber trotzdem froh das ist etwas mache, weil es besser ist als nix zu machen.


Der Unipsychologe meine das nur leichte Anzeichen einer Depression vorhanden sind und man sich da keine sorgen machen muss.

Körperlich bin ich topfit.

LG
 
Mir geht es genauso.
Ich schiebe auch schon einige Klausuren und Berichte vor mir her...es ist nicht so dass es nicht schaffbar wäre, aber ich kann mich nicht aufraffen, anzufangen...die Motivation fehlt einfach, obwohl die Klausuren näher rücken...
 
Ich habe die 2 mal 2 std. zu einem festen Zeitpunkt versucht umzusetzen und es hat nicht ganz geklappt. Ich werde mal versuchen 1 Std. zu einem bestimmten Zeitpunkt zu lernen umzusetzen.
Mein Problem ist gar nicht, dass ich nicht über 2 Std. am Tag lernen oder etwas erarbeiten kann sondern eher, dass ich nicht zu einem festgelegten Zeitpunkt anfangen kann und den Zeitpunkt immer wieder hinauszögere.
Kennt jemand das Problem oder kann mir da wer einen Rat geben?
 
Ich habe die 2 mal 2 std. zu einem festen Zeitpunkt versucht umzusetzen und es hat nicht ganz geklappt. Ich werde mal versuchen 1 Std. zu einem bestimmten Zeitpunkt zu lernen umzusetzen.
Mein Problem ist gar nicht, dass ich nicht über 2 Std. am Tag lernen oder etwas erarbeiten kann sondern eher, dass ich nicht zu einem festgelegten Zeitpunkt anfangen kann und den Zeitpunkt immer wieder hinauszögere.
Kennt jemand das Problem oder kann mir da wer einen Rat geben?

Wecker stellen! 😉 (leckeren Kaffee daneben) und erst mit dem Lernen aufhören, wenn der zweite Wecker klingelt. Erst danach gibt es eine Selbstbelohnung.


LG
Landkaffee
 
Ich war auch so ein Aufschieber und habe mich damit sogar beinahe um meinen Abschluss gebracht.

Dabei lags bei mir auch nie an den Lerninhalten. Verstanden hab ich meist alles, ich war nur nicht in der Lage, es mir vernünftig und vor allem rechtzeitig zu erarbeiten. Ich war eigentlich nicht einmal faul, in meinen Werksstudentenjobs hab ich nie auch nur einen einzigen Tag gefehlt oder meine Arbeit nicht pünktlich und sorgfältig erledigt, sondern bin vielmehr völlig unstrukturiert und orientierungslos gewesen. Das betraf seltsamerweise nur das Studium.

Und ich war, wie ich mittlerweile weiß, nicht die Einzige an meiner Uni, der es so ging. In einem extra eingerichteten Seminar für Leute, die ihre Studienorganisation nicht gebacken kriegen (Informier Dich mal, ob es an Deiner Uni auch sowas gibt und falls ja - geh hin!!!) hab ich eine ganze Menge Leute getroffen, die dieselben Probleme hatten. Manchmal hilft es ja schon, wenn man weiß, dass man damit nicht allein ist. Das hat bei mir enorm den emotionalen Druck raus genommen. Denn seien wir mal ehrlich: Gut geht es einem in einer derartigen Situation nicht. Ich habe noch keinen kennen gelernt, dem diese Situation nicht mehr zugesetzt hat, als den Stoff endlich zu pauken. Mit Faulheit hat das im Grunde wenig zu tun, weil man ja nicht Wichtiges vernachlässigt um sich zu amüsieren, sondern man macht nichts und sitzt stattdessen daheim, ist frustriert, blockiert, ziellos, unfähig und vor allem unglücklich.

Was mir letzendlich wirklich geholfen hat, war Struktur. So schwer das auch erstmal scheint, man muss nach langer unproduktiver Zeit erst einmal wieder lernen, Projekte anzugehen. Dabei ist besonders wichtig, dass man sich nicht übernimmt, sonst ist unter Umständen auch eine wochenlang mühsam aufgebaute Routine im Nu wieder im Eimer, weil man das auferlegte Pensum nicht schafft.

Also: Zunächst wenig aber gezielt und vor allem regelmäßig. Jeden Tag. Fang mit zweimal täglich einer viertel Stunde an. Am Besten gleich morgens. Aufstehen, duschen, frühstücken, anfangen. Bevor einen was anderes ablenkt.
Hast Du Dein Pensum geschafft, kannst Du was anderes machen, ohne ein schlechtes Gewissen dabei zu empfinden. Ein wirklich befreiendes Gefühl! Nach dem Mittag gehts weiter. Wieder ne viertel Stunde und dann bist Du für den Tag auch schon fertig. Nach einer Woche Pensum auf eine halbe Stunde erhöhen. Irgendwann läuft es dann, wie von allein und man kann mehrere Stunden konzentriert arbeiten.

Das mag Dir erstmal wenig vorkommen, aber man hat was gemacht. Das ist viel besser, als sich viel vornehmen, den ganzen Tag davor grübeln, dann nebenher im Internet zu surfen und Abends gefrustet festzustellen, dass man gar nichts geschafft hat.

Wenn die Semesterferien vorbei sind, muss man dann etwas flexibler sein, freie Zeitfenster nutzen oder eben gleich nachmittags sein Pensum ansetzen. Man darf nur nie aufhören, bis das Ziel erreicht ist! Wenn es mal schwer fällt, immer dran denken, dass der Berg jeden Tag kleiner wird. Das motiviert nach einer Weile wirklich, selbst wenn der Berg erst einmal nicht wirklich überschaubar erscheint. An den Gesamtberg darf man dann gar nicht denken, sondern nur an das klar umrissene Tagesziel, das ist ganz wichtig.

Maximal einen Belohnungstag in der Woche sollte man sich aber zugestehen, den man dann aber auch nutzen sollte um den Kopf frei zu kriegen.
 

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