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Lernblockade und Lernwille/ Übermotiviert

Santino

Namhaftes Mitglied
Letztens hilft da nur Disziplin. Sich ransetzen, machen. Was anderes geht nicht.

Feste Zeiten dafür einplanen, auch feste Pausen, wie an einem Arbeitstag. Aber überforder dich nicht: kein Mensch kann sich täglich 6 Stunden am Stück ohne Ablenkung konzentrieren. Auch meine Gedanken schweifen da bspw. immer wieder ab bei stundenlanger Konzentration - das brauche ich auch, um durch diese Denkpausen das Gedachte einzuordnen. Ich würde daher höchstens zwei Stunden für ein Thema einplanen, dann eine Stunde Pause machen und mir realistische Ziele setzen, die auch zu schaffen sind (noch frustrierender ist es ja, wenn man das, was man sich vornimmt, nicht schafft). Insgesamt würde ich nicht länger als 6 Stunden pro Tag aktiv lernen.

Vielleicht reicht deine Konzentrationsfähigkeit auch einfach nicht dafür, dich über einen längeren Zeitraum hinweg so oft am Tag zu konzentrieren. Ich glaube jedoch, dass man das steigern kann. Vielleicht solltest du mit dem kontinuierlichen Lernen daher erst einmal klein anfangen: einen Monat lang eine Stunde am Tag lernen, dann im nächsten Monat zwei, dann im Monat darauf drei Stunden pro Tag, und so weiter. Das wäre nun aber ein Projekt, das du nicht mehr kurz vor knapp am Semesterende realisieren kannst, ggf. aber dann für das nächste Semester.

Liebe Grüsse
Santino
 

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MapleAru

Mitglied
Letztens hilft da nur Disziplin. Sich ransetzen, machen. Was anderes geht nicht.
Vielleicht reicht deine Konzentrationsfähigkeit auch einfach nicht dafür, dich über einen längeren Zeitraum hinweg so oft am Tag zu konzentrieren. Ich glaube jedoch, dass man das steigern kann. Vielleicht solltest du mit dem kontinuierlichen Lernen daher erst einmal klein anfangen: einen Monat lang eine Stunde am Tag lernen, dann im nächsten Monat zwei, dann im Monat darauf drei Stunden pro Tag, und so weiter. Das wäre nun aber ein Projekt, das du nicht mehr kurz vor knapp am Semesterende realisieren kannst, ggf. aber dann für das nächste Semester.

Liebe Grüsse
Santino
Danke für deine Antwort. Ich bin ja kein krankhafter Drückeberger und habe noch nie Probleme gehabt, zu spät mit Lernen angefangen zu haben. Es demotiviert ein wenig, dass du selbst 6 Stunden als genug pro Tag ansiehst. Da weiß ich aber auch, dass deutlich mehr unvernünftig wäre. Trotzdem bin ich neidisch auf jene, die diszipliniert bis zu 12 Stunden mit kurzen Pausen lernen können. Naja, das sollte aber auch kein Ideal sein!
Ich habe meine Lernstrategie jetzt bereits ein wenig geändert, da sind ein paar Stunden sehr machbar. Vielleicht liegt es an meinem Anspruch alles direkt sofort hinzubekommen, was an meinen schweifenden Gedanken oder Ablenkungen hin und wieder verhindert wird. Immerhin gibt es aber auch Kollegen, die deutlich schlechter ihr Lernen organisieren, als ich.
 

MapleAru

Mitglied
Dann brennst Du nicht für Dein Studienfach. Es ist einfach so.
Warum studierst Du das?
Nein, ja, nein und nein.
Ich habe sehr wohl Interesse an meinem Fach, denn ich habe mich schon mit Sachen auseinandergesetzt, an denen ich wirklich keinen Gefallen hatte.
Ja, du hast recht, ich "brenne" nicht (mehr) so sehr für das Studienfach an sich, weil wissenschaftliches Arbeiten nicht mein Ding ist, aber ich brenne für den Beruf/Bereich, den ich leider nur mit dem Studium erreichen kann. Die Praktika in dem Bereich und die Zukunft in ein paar Jahren sind für mich der Ansporn, das Studium Mittel zum Zweck und das ist nach meiner Erfahrung auch bei vielen normal so. Nicht jeder will in der Forschung arbeiten; das Studium ist für viele als Ausbildungsetappe bei vielen eben eine notwendige Qualifikation, für manche Berufe und Bereiche.
Ich glaube deine Meinung basiert auf einem falschen Eindruck oder meiner falschen Schilderung an dem Punkt. Dass ich überhaupt lerne und nie wirklich in Drucksituationen mit dem Lernen gerate, spricht für mein Interesse, denn hätte ich keines, hätte ich schon längst abgebrochen. Stattdessen erwäge ich via zuzügliches Parallelstudium eine Erweiterung meines Wissens. Mein Problem ist nicht das Interesse oder langfristige Motivation. Sondern eher entweder die Motivation "JETZT" den Stoff anzupacken, wenn es mir zeitlich am ehesten möglich ist und die Disziplin von, keine Ahnung, 8 bis 16 Uhr zum Beispiel zu lernen, ohne mich ablenken zu lassen. Mein Wunsch ist persönliche Effektivität und Effizienz beim Lernen, ohne über meine Faulheit und Gemütlichkeit zu stolpern, da es ja so auch klappt.
 

Angua

Aktives Mitglied
Ja, du hast recht, ich "brenne" nicht (mehr) so sehr für das Studienfach an sich, weil wissenschaftliches Arbeiten nicht mein Ding ist, aber ich brenne für den Beruf/Bereich, den ich leider nur mit dem Studium erreichen kann.
Das kenne ich irgendwo her, aber dennoch muß man auch die Bereiche, die man nicht so gerne mag, ebenso (wenn nicht noch gründlicher) lernen wie diejenigen, die einem liegen und das Interesse voll treffen.
Santino hat völlig recht mit dem, was er sagt in #11. Sechs Stunden am Stück voll konzentriert zu lernen gelingt mir nur mit Stoff, den ich ohnehin "fressen" könnte. Sechs Stunden am Stück Beschäftigung mit für mich langweiligem Zeugs gelang mir nicht so effektiv. Also habe ich den Stoff in kleinere Teilstücke verpackt (für wenig motivierte Phasen) und größere Zusammenhänge (für etwas mehr motivierte Phasen). Eine Stunde ging immer...
Aber ohne Disziplin wirst Du Probleme haben damit.
Trotzdem bin ich neidisch auf jene, die diszipliniert bis zu 12 Stunden mit kurzen Pausen lernen können. Naja, das sollte aber auch kein Ideal sein!
Doch, schon. Warum siehst Du das nicht als Ideal an?
Mein Problem ist nicht das Interesse oder langfristige Motivation. Sondern eher entweder die Motivation "JETZT" den Stoff anzupacken, wenn es mir zeitlich am ehesten möglich ist und die Disziplin von, keine Ahnung, 8 bis 16 Uhr zum Beispiel zu lernen, ohne mich ablenken zu lassen. Mein Wunsch ist persönliche Effektivität und Effizienz beim Lernen, ohne über meine Faulheit und Gemütlichkeit zu stolpern, da es ja so auch klappt.
Ich dachte nicht, daß Du faul bist, keineswegs.
Aber Du bist Dir damit selbst im Weg. Für Dich heißt es Disziplin + Zeit = Effektivität. Das wird so nicht klappen...oder es wird sich so anfühlen, als hättest Du einen Elefanten vor Dir, den Du essen müsstest. Aber wie ißt man einen Elefanten wirklich?
 

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