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Leidiges Thema Finanzen

Also wieder 20,-. Mittlerweile bin ich schon so angepiekst, dass es mich nervt, dass er mir noch nicht einmal das Restgeld von 6,- wiedergegeben hat. Das klingt so geizig,
Das ist nicht geizig. Ich hätte es für logisch gehalten, dass er Dir das Restgeld sofort zurückgegeben hätte. Vielleicht denkt er, dass Du vollsteckst und nutzt das (unbewusst?) aus. Sag ihm deutlich, dass er da auf dem Holzweg ist.
 
Ich verstehe nicht, warum dir vorgeschlagen wird, ein Haushaltsbuch zu führen und dich einzuschränken.
Du kommst doch mit deinem Geld sehr gut aus.
Er hat doch das Geldproblem.
Ihr wohnt nicht zusammen und kennt euch erst 5 Monate.
Du musst doch nicht wegen ihm knausern.
 
Ganz ehrlich, bei der kurzen Zeit, spart euch die Konflikte und trennt die Kassen. Er zahlt für die Kinder und der Rest wird halbiert.
Finde ich auch, dass dies die einfachste Lösung ist.
Du, liebe TE, musst doch nicht sparsamer leben und dich einschränken, weil er mehr Ausgaben hat.
Vor eurem Kennenlernen, musste er doch auch klar kommen.
Ein Haushaltsbuch wäre dann eher für ihn angebracht.
 
An so etwas habe ich auch schon gedacht. Aber, da ich am Monatsende nicht so knapsen muss wie er, fändest Du es gerecht, wenn ich dann mehr einzahle? (darüber haben wir noch gar nicht gesprochen, ist nur mein Gedanke)

Und habt ihr dafür ein extra Konto oder macht ihr das über Bargeld ins Portemonaie?
Wir haben getrennte Konten. Meine Frau würde für ihren Sohn unser Konto gnadenlos überziehen. Wenn es um ihren Sohn geht, setzt ihr Verstand leider völlig aus. Deshalb achte ich inzwischen tunlichst darauf, dass meine Finanzen im grünen Bereich bleiben. Ich übernehme viele Ausgaben, aber ich würde nicht mehr auf die Idee kommen, den Dispo meiner Partnerin auszugleichen.
Ich habe einmal bei einer anderen Frau diesen Fehler gemacht. Sie war total dankbar und verlegen. Später forderte sie geradezu, dass ich sie finanziell unterstütze.
Zinsen verlange ich nie von meiner Partnerin. Inzwischen vergesse ich es eh, wenn ich ihr mal Geld geliehen habe.
 
Ich verstehe nicht, warum dir vorgeschlagen wird, ein Haushaltsbuch zu führen und dich einzuschränken.
Du kommst doch mit deinem Geld sehr gut aus.
Er hat doch das Geldproblem.
Ihr wohnt nicht zusammen und kennt euch erst 5 Monate.
Du musst doch nicht wegen ihm knausern.

Ich verstehe das gut u kann es nachvollziehen.

Die Beiden haben eben jetzt eine Beziehung u vieles verändert sich. Auch die Haushaltsführung, das Miteinander, dadurch auch Finanzen.

Ich hatte mal ne ähnlice Situation mit meinem langjährigen Ex.
Ähnlich, weil ich da keine Bauchschnerzen hatte.

Er hatte fast das dreifache Nettogehalt von mir, aber wie es manches Mal so kommt.
Die Scheidung wurde eingereicht (nicht wegen mir, die waren schon vorher getrennt) u plopp plopp plopp ging die Kohle flöten.
Kein Fam- u Kinderzuschuss mehr, veränderte Steuerklasse, mächtigen Unterhalt, 10e (Bauförderung) lief aus u dann noch Ausgleich des Zugewinns in nicht unerheblicher Höhe.
Tja, da hatte ich tatsächlich mehr übrig, obwohl ich meine Wohnung nach Zusammenzug noch ca ein Jahr hielt.

Absoluter Kassensturz war angesagt. Zwei nicht so üble Gehälter, aber immense Kosten (waren dann auch beide Pendler u hatten auch je knapp 1000km pro Monat).

Er zahlte das Haus weiter, ich viele Nebenkosten, alle Lebensmittel, Geschenke, vieles für seine Tochter, unsere Ausflüge, mal ne Tankladung etc.

Wir sind beides kühle Rechner, ich hätte ohne ihn (bzw hatte ich) mehr für mich übrig gehabt, aber ich hab mich eben für einen Mann mit Kind u in Scheidung entschieden. Und zu solch einer Entscheidung gehören mE eben auch die "Folgeerscheinungen", wenn man denn iwann zusammen haushaltet.

Ich gebe gern Geld aus, wenn ich es übrig habe, kann mich aber gut zusammen nehmen, wenns nicht geht.
Mein Ex ist ebenso.
Wir haben Jahre echt ganz schön gedarbt, trotz gutem Einkommen.
Wir hatten immer getrennte Konten, aber jederzeit Zugriff auf das andere.
Für Knappheit hab ich ihm das zugesagt, hat er niemals genutzt.
Da er auch niemals gefragt hätte o das voraus gesetzt, habe jch iwann einen Beitrag x Zuhause deponiert; zur freien Verfügung quasi.

Es kommt für mich also entscheidend auf Absprachen u das Gegenüber an.
Fühle ich mich iwie nicht wohl, muss man sprechen. Mir scheint es hier gar nicht nach Abzocke, sondern nach schlechter/noch nicht vorhandener Abstimmung.

Ich würde alles genau so wieder tun.
 
Wir sind beides kühle Rechner, ich hätte ohne ihn (bzw hatte ich) mehr für mich übrig gehabt, aber ich hab mich eben für einen Mann mit Kind u in Scheidung entschieden. Und zu solch einer Entscheidung gehören mE eben auch die "Folgeerscheinungen", wenn man denn iwann zusammen haushaltet.
Genauso sehe ich das auch. Das Gute ist ja, dass der Unterhalt auch irgendwann mal endet und die Kids wahrscheinlich ihre eigenen Kohle verdienen. Dann wird es auch wirtschaftlich entspannter. Solange das nicht so ist muss man sich eben arrangieren.

Klar könnte die TE auch nur für sich sorgen, mit ihrem Geld wirtschaften und sich so manches mehr gönnen, während er dann womöglich zurückstecken müsste. Aber mal ehrlich: Geht man dann alleine essen oder fährt alleine in den Urlaub? Wohl kaum. Also überlegt man, wie man die Kosten fair aufteilt.

Ab welcher Dauer des Zusammenseins das der Fall ist, ist ja auch individuell. Der eine macht es von Anfang an, der andere tut sich schwer und rechnet ausdauernd auseinander und ein Dritter macht es dann irgenwie dazwischen.

Der Umgang mit dem Geld wurde hier als Reibungspunkt ausgemacht, vermutlich tatsächlich, weil kein echter und faktenbasierter Überblick über sämtliche monatlichen Ausgaben bestand. Sich den mal über ein Haushaltsbuch zu verschaffen dient m. E. nicht nur der Fairness bzgl. zukünftiger Zahlungen, sondern ist auch insgesamt mal ganz interessant. Sollte sich die Beziehung weiter festigen lassen sich darüber auch Einsparpotenziale identifizieren wie z. B. doppelte Versicherungen o.ä.

Für mich klingt das alles sehr sortiert wie dieses Paar das Problem angeht. Und dass der Partner das Gespräch übers Geld von sich aus aufs Tapet gebracht hat spricht auch eindeutig dafür, dass auch ihm an einer fairen Lösung gelegen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz ehrlich, bei der kurzen Zeit, spart euch die Konflikte und trennt die Kassen. Er zahlt für die Kinder und der Rest wird halbiert.

Jep, genau. Wir hatten dafür ne Excelliste bei google docs. Da wurde eingetragen, wenn einer was ausgelegt hat. Mal einladen ist eine Sache, aber der Rest ist 50:50. Dann geht man halt günstiger essen oder so. Nach so kurzer Zeit, fänd ichs auch schon sehr verfrüht, über eine fixe 60:40 Aufteilung o.ä. zu diskutieren. Ganz besonders, wenn ER auch noch mehr verdient!!
Und seine Kinder muss er nun wahrlich selber durchfüttern.
Einfach mal offen mit ihm reden, dass es so nicht geht und dass das für dich finanziell nicht gerecht ist.

Und mit dem Zusammenziehen eher mal abwarten...
 

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