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Weisse_Schnecke
Gast
Hallo,
rein zufällig beschäftige ich mich gerade mit dem Thema und habe mir entsprechende Literatur zugelegt, mit dem Thema "Die unappetitlichen Geschäfte der Lebensmittelindustrie". Es liest sich wie ein Horrorroman und hat meine vorherige Skepsis Lebensmitteln gegenüber nur noch mehr vergrößert. Ohne Lexikon traue ich mich nicht mehr an Lebensmittel in verarbeiteter Form heran. Das große Problem ist auf der einen Seite, dass die Lebensmittelindustrie größtenteils nach Profit produziert und nicht nach Qualität. Das wiederum hat auch verschiedene Ursachen. Nach dem Wettbewerb bekommt der Konzern die meisten Kunden/Verbraucher, der billig anbietet. Um dabei aber noch Gewinn machen zu können, müssen die Kosten möglichst gering sein, und je härter die Konkurrenz, desto niedriger der eigene Preis. Klar, dass da bei der Produktion an allen Ecken und Enden gespart wird, die Industrialisierung macht's möglich - Massentierhaltung, Zusatzstoffe usw. Da kann man nicht mehr auf Qualität groß eingehen, sonst wäre es ein Verlustgeschäft, sonst wäre Milch zum Preis von 42 Cent pro Liter nicht möglich. Und um Kosten zu sparen, werden dann schon mal Schlachtabfälle zu Formschinken gepresst, Fischreste zu Fischstäbchen usw. Im Fruchtjoghurt ist nur noch künstliches Aroma drin (z.B. aus Holzpilzen) statt echter Früchte, weil billiger und länger haltbar. Immer mehr Imitate, um weiter Gewinne einzufahren und Marktanteile zu sichern. "Dank" dessen bin ich auch auf Bio umgestiegen und kaufe fast nur noch frische Lebensmittel, koche alles selbst.
@ Dr. House:
Soulfire's Gefahren sind nicht unrealistisch. Es hat Untersuchungen gegeben, dass z.B. in mit Vitaminen angereicherte Lebensmittel ein Mehrfaches der angegebenen Menge drin ist, was durchaus zu Erkrankungen wie Leberschäden usw. führen kann. Es gibt auch Studien, die belegen, dass übermäßiger Fast-Food-Verzehr Bluthochdruck, Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen usw. begünstigt/verursacht. In den USA sind die Hälfte übergewichtig. Und wir wissen auch nicht, was in den Imitaten drin ist, die sind meist noch bedenklicher als die Originale, die ebenfalls mit Dioxinen, Antibiotika, Pestiziden, Cumarin, Acrylamid usw. belastet sein können. Wenn in den Fleischimitaten Schlachtabfälle statt Frischfleisch verarbeitet wird (was nicht unüblich ist), will ich lieber nicht wissen, was da für Rückstände drin sind. Und kannst du wirklich mit Sicherheit sagen, was giftig ist und inwiefern?
Lg, Weisse_Schnecke 🙂
rein zufällig beschäftige ich mich gerade mit dem Thema und habe mir entsprechende Literatur zugelegt, mit dem Thema "Die unappetitlichen Geschäfte der Lebensmittelindustrie". Es liest sich wie ein Horrorroman und hat meine vorherige Skepsis Lebensmitteln gegenüber nur noch mehr vergrößert. Ohne Lexikon traue ich mich nicht mehr an Lebensmittel in verarbeiteter Form heran. Das große Problem ist auf der einen Seite, dass die Lebensmittelindustrie größtenteils nach Profit produziert und nicht nach Qualität. Das wiederum hat auch verschiedene Ursachen. Nach dem Wettbewerb bekommt der Konzern die meisten Kunden/Verbraucher, der billig anbietet. Um dabei aber noch Gewinn machen zu können, müssen die Kosten möglichst gering sein, und je härter die Konkurrenz, desto niedriger der eigene Preis. Klar, dass da bei der Produktion an allen Ecken und Enden gespart wird, die Industrialisierung macht's möglich - Massentierhaltung, Zusatzstoffe usw. Da kann man nicht mehr auf Qualität groß eingehen, sonst wäre es ein Verlustgeschäft, sonst wäre Milch zum Preis von 42 Cent pro Liter nicht möglich. Und um Kosten zu sparen, werden dann schon mal Schlachtabfälle zu Formschinken gepresst, Fischreste zu Fischstäbchen usw. Im Fruchtjoghurt ist nur noch künstliches Aroma drin (z.B. aus Holzpilzen) statt echter Früchte, weil billiger und länger haltbar. Immer mehr Imitate, um weiter Gewinne einzufahren und Marktanteile zu sichern. "Dank" dessen bin ich auch auf Bio umgestiegen und kaufe fast nur noch frische Lebensmittel, koche alles selbst.
@ Dr. House:
Mögliche Gefahren müssen natürlich vorher ausgetestet werden, aber realistische Gefahren. Das was du schreibst, ist nicht realistisch. In diesen Imitaten ist kein Gift. Wir wissen, was giftig auf den Körper wirkt.
Soulfire's Gefahren sind nicht unrealistisch. Es hat Untersuchungen gegeben, dass z.B. in mit Vitaminen angereicherte Lebensmittel ein Mehrfaches der angegebenen Menge drin ist, was durchaus zu Erkrankungen wie Leberschäden usw. führen kann. Es gibt auch Studien, die belegen, dass übermäßiger Fast-Food-Verzehr Bluthochdruck, Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen usw. begünstigt/verursacht. In den USA sind die Hälfte übergewichtig. Und wir wissen auch nicht, was in den Imitaten drin ist, die sind meist noch bedenklicher als die Originale, die ebenfalls mit Dioxinen, Antibiotika, Pestiziden, Cumarin, Acrylamid usw. belastet sein können. Wenn in den Fleischimitaten Schlachtabfälle statt Frischfleisch verarbeitet wird (was nicht unüblich ist), will ich lieber nicht wissen, was da für Rückstände drin sind. Und kannst du wirklich mit Sicherheit sagen, was giftig ist und inwiefern?
Lg, Weisse_Schnecke 🙂