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Lebensmittelimitate

  • Starter*in Starter*in soulfire
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Es gibt keine Hinweise darauf, dass solche Imitate gesundheitsschädlich sind. Sonst dürfte man sie auch nicht verkaufen.

Was kostet heute ein Erdebeerjoghurt in einem Discounter? Vielleicht 30 Cent, wenn nicht weniger? Für mich ist das eine Sache der Logik, dass das in diesem, bei diesem Preis, wenig bis gar keine Erdbeeren drin sind.

Weißt du, ich erinnere mich da eine sehr lustige Szene, bei einer politischen Diskussionssendung. Sabine Christiansen, kann aber auch Maybritt Illner gewesen sein.

Auf jeden Fall ging es ums Essen und ein ähnliches Thema, und zwar wie viel Prozent an Zutaten tatsächlich drin stecken. Also z.B. wie viel Huhn in einer Hühnersuppe ist.

Das Ergebnis wirst du dir denken können, wenig. Sehr wenig.

Johan Lafer war auch zu Gast, zeigte sich aber nicht überrascht.
Denn für ihn ist es klar, dass in einer Packung von der Form eines Würfels, die gerade mal 7 Zentimeter lang ist, nicht wirklich viel an Huhn drin sein kann.

Ich beschreibe das gerade, aber die Szene hätte man sehen müssen, denn sie war wirklich witzig. Er hatte mit seinem Daumen und Zeigefinger die Größe der Packung gezeigt. 😀

Insofern, alles eine Sache des gesunden Menschenverstands.

Außerdem gehe ich davon aus, dass man solche Imitate eher im unteren Preissegment finden wird, also das Segment, was arme Menschen benötigen.

Ich seh das halt pragmatisch: Auch arme Menschen wollen Erdbeerjoghurt essen, wollen Shrimps essen, wollen Schafskäse essen usw. Und wenn sie sich das nicht leisten können, muss die Industrie eine Lösung finden.

Die Lösung sieht halt so aus, dass man Imitate auf den Markt bringt, die gleich schmecken, aber billiger sind.

Das einzig wirkliche Problem sind fehlende Kennzeichnungen.
 
Es gibt reichlich Hinweise darauf, dass Lebensmitel schlechter vertragen werden und schwerwiegende Krankheiten verursachen, wenn sie stärker lebensmitteltechnisch verändert sind, mehr künstliche Zusatzstoffe enthalten.

Zwei der chonischen Darmerkrankungen der schwerwiegenderen Form (Colitis ulcerosa und Morbus Crohn) werden im Zusammenhang mit Zusatzstoffen in Nahrungsmitteln diskutiert.

Es gibt keinen Anhaltspunkt, dass das Zeug nicht schädlich ist, ebenso wie es keinen Beleg weil keine Langzeitstudie gibt, dass gentechnisch veränderte Nahrungsmittel nicht gesundheitsschädlich sind, wieso sollten wir uns den Mist also reinpfeifen?

WENN es den Beweis gibt, dass das Zeug schädlich ist, ist es im Grudne zu spät, dann haben wir den Dreck alle jahrelang gegessen und müssen mit den Folgen leben.

Ganz abgesehen davon dass ich nicht davon ausgehe, dass die Industrie und die entsprechenden Lobbyisten ein Interesse daran hätten, solch eine Studie bekanntzumachen.

Umgedreht würde ein Schuh draus: erste beweisen, dass der Nährwert der Nahrung NICHT leidet, dann freigeben.

Wenn du dir den link zum Artikel angesehen hättest (was eigentlich der Respekt gebietet, bevor du dich unwissend der Diskussion anschließt) hättest du gesehen, dass leider mitnichten nur niedrigpreisige Produkte zum Dreck zählen.

Fol-Epi-Käsescheiben finde ich persönlich relativ teuer.

Glücklicherweise kaufe ich sowas nicht, eben weil ich bewusst hauptsächlich auf möglichst wenig bearbeitete Lebensmittel zurückgreife.

Du bringst nochmal das Argument, dass die Industrie die Lösung für die armen armen Menschen schafft, weil die allerärmsten sonst keine Shrimps oder keinen Erdbeerjoghurt essen können.

Soll ich dir was verraten?
Die machen das nicht aus nem philanthropischen Ansatz heraus, sondern um mehr Geld zu scheffeln.


Und für das, was sie so reinpacken, ist der als Erdbeerjoghurt verkaufte Dreck so teuer, dass der arme Mensch billiger wegkäme, wenn er sich nen halben Liter Naturjoghurt und ne Schale Erdbeeren kaufen würde.
 
Du willst das Pferd von hinten aufzäumen. Es bedarf eindeutiger Beweise, dass etwas schädlich ist. Nicht umgekehrt, dass man anfangs beweisen muss, dass etwas nicht schädlich ist.

Diese Beweise gibt es nicht.

Im übrigen tust du auch gerade so, als sei unsere Wissenschaft recht unwissend. Das ist sie nicht. Ebenso sind unsere Testverfahren für Lebensmittel gut.

Wir wissen also sehr gut, welche Stoffe auf den Körper eine direkt-schädliche Wirkung haben. Tut mir Leid, aber du tust gerade so, als sei in diesen Imitaten Blei drin.

Dass die Industrie das nicht aus altruistischen Gründen macht ist klar.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass billige Lebensmittel produziert werden, die ein nicht kleiner Teil der Bevölkerung braucht.

Wenn du so auf "Natur" stehst, dann ist das in Ordnung.
Aber viele Menschen würden halt lieber einen Erdbeerjoghurt ohne Erdbeeren essen, als ganz auf ihn zu verzichten, weil sie sich einen natürlichen nicht leisten können.
 
Ich weiß gar nicht, warum jetzt alle so überrascht sind 🙄

Das weiß ich schon seit etlichen Jahren, ich dachte, das wäre allgemein bekannt bei Menschen, die sich für gesundheitsbewusst halten.

Es gab mal eine Zeit, da konnte ich mir leisten nur gute LM zu kaufen. Heute MUSS ich tatsächlich Billigkram nehmen. Find ich scheiße und wo es geht, weiche ich aus, doch ist das nicht immer einfach, denn ich gebe House Recht: Man will nicht auf ALLES verzichten müssen und so nimmt man halt den Analogkäse und fertig. Ich weiß, was drin ist. Ich würdegerne gesünder einkaufen.

Da müsste der Lohn meines Mannes erstmal erheblich steigen, die Sprit- und Heizkosten drastisch fallen usw. usf.

Es ist nicht einfach eine Frage der bösen Lebensmittelindustrie sondern es ist ein ganz komplexes Problem.

Kennzeichnungspflicht, ja. Fände ich auch einfacher. oder geschützte Begriffe halt. Doch man kann sich auch die Mühe machen, und es ist nur die erste Zeit eine Mühe, später weiß man dan einfach, was man kaufen kann und was nicht, und mal die Zutatenliste lesen...
 
"nur in preiswerten" sicher nicht, aber doch auf jeden Fall häufiger.

Um bei Soulfires Beispiel zu bleiben "Fol Epi" ist nun echt kein Schnäppchen....
 
[...]
Und für das, was sie so reinpacken, ist der als Erdbeerjoghurt verkaufte Dreck so teuer, dass der arme Mensch billiger wegkäme, wenn er sich nen halben Liter Naturjoghurt und ne Schale Erdbeeren kaufen würde.
Es steht jedem frei, seine Ernährung danach auszurichten. Also entweder sie haben keinen bock sich den Krams selbst zusammenzumischen oder ihnen ist es schlicht scheißegal (vorausgesetzt, es stimmt, was du über den preislichen Unterschied sagst).

Wenn es also eine ordentliche Kennzeichnung der jeweiligen Lebensmittel gäbe, solltest du den Menschen auch ihre Wahlfreiheit lassen; ihnen hier irgendetwas vorschreiben zu wollen, wie sie sich zu ernähren hätten (frei nach den Grünen [Bio-Wahn!!!]), ist ganz sicher der falsche Weg.
An dieser Stelle irgendetwas über Folgeerkrankungen runterzubeten, ist unbegründet und polemisch. Wahrscheinlich sind sie weniger gesund (ähnlich wie einseitige Ernährung), ja, aber ganz sicher kein Gift oder dergleichen.
 
Du willst das Pferd von hinten aufzäumen. Es bedarf eindeutiger Beweise, dass etwas schädlich ist. Nicht umgekehrt, dass man anfangs beweisen muss, dass etwas nicht schädlich ist.

Sehe ich komplett anders.
Bei so ziemlich allem muss bei Markteinführung bewiesen sein, dass es KEINEN Schaden zufügt:

dafür gibt es beispielsweise den TÜV.

Und auch bei einem Medikament wird nicht nur gestestet, ob es gegen das Leiden die gewünschte Wirkung zeigt, sondern auch, ob es unerwünschte begleitwerscheinungen macht.

Und dass sich der gepanschte Mist nicht positiv auf die gesundheit auswirkt, ist doch hinlänglich bewiesen.

Zu viel fett, zu viel Zucker, dass die zusatzstoffe nicht gesundheitsförderlich sind, ist ebenfalls bekannt.

Ich bin btw recht sicher, dass nicht allzu viele Verbraucher sehr informiert sind und sich nicht bewusst für gelbe Masse mit Käsegeschmack entscheiden.
Das kann man der Industrie nicht vorwerfen, höchstens, dass sie es ungeniert nutzt udn etwas anderes propagiert:

beispiel: Landliebe.
Wirbt mit glücklichen Kühen udn Kindern, grünen Wiesen, nix als Natur...ist aber erst seit nem halben Jahr und wegen des massiven Drucks der Öffentlichkeit gentechnikfrei.

@Dr. House: ich halte die Wissenschaft mitnichten für unwissend.
Aber die Lobby für zu stark, um sicherzustellen, dass immer die richtigen Studien durchgeführt und dann noch veröffentlicht werden.
Und was Gentechnik angeht: da kann was Langzeitfolgen angeht nur Unwissenheit bestehen.
 
Wenn es also eine ordentliche Kennzeichnung der jeweiligen Lebensmittel gäbe, solltest du den Menschen auch ihre Wahlfreiheit lassen; ihnen hier irgendetwas vorschreiben zu wollen, wie sie sich zu ernähren hätten (frei nach den Grünen [Bio-Wahn!!!]), ist ganz sicher der falsche Weg.
An dieser Stelle irgendetwas über Folgeerkrankungen runterzubeten, ist unbegründet und polemisch. Wahrscheinlich sind sie weniger gesund (ähnlich wie einseitige Ernährung), ja, aber ganz sicher kein Gift oder dergleichen.

Es ist weder unbegründet noch polemisch, wenn man sich anguckt, wie die zahl derer, die an Folgeerkrankungen durch Übergewicht erkranken, zunimmt.

Schau dir dazu gerne Statistiken über Diabetes Typ 2, Gelenkserkrankungen usw usf an.
Mich würde dann noch interessieren, wo genau der Unterschied zwischen "weniger gesund" und "Folgeerkrankungen" ist?
Für mich klingt das eine wie die euphemistische version des anderen.

Ansonsten: prinzipiell kann meinetwegen jeder essen, was er will, ich bin auch nicht dafür, dass Leute mit ungesundem Lebenswandel mehr Krankenkassenbeiträge zahlen müssen oder ähnliches.

Woran es aber derzeit definitiv hakt, und die Frage nach dem warum halte ich für durchaus zulässig, ist die genaue Kennzeichnung und deren Überwachung/Kontrolle.

Und bei der Frage nach dem wieso wäre ich wieder bei der Lobby....
 
Es muss realistisch sein, Soulfire.

Mögliche Gefahren müssen natürlich vorher ausgetestet werden, aber realistische Gefahren. Das was du schreibst, ist nicht realistisch. In diesen Imitaten ist kein Gift. Wir wissen, was giftig auf den Körper wirkt.

Und wie Willy schon sagte, diese Imitate sind vom Nährwertgehalt sicherlich nicht so wertvoll wie Obst, aber das ist ein Snickers auch nicht.

Ganz zu schweigen davon, dass du falsche Zusammenhänge ziehst.
Die Imitate sind sicherlich nicht dafür verantwortlich, dass Diabetes immer häufiger wird.
 
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