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Leben? Warum das denn?

Warum denn Leben?

  • Zum Spaß, Partyyyyy!!!!

    Teilnahmen: 0 0,0%
  • Bin Trittbrettfahrer, die andern tuns auch, wird schon nicht verkehrt sein.

    Teilnahmen: 0 0,0%
  • Weil ich auf der Suche nach dem Sinn gerne über Maulwurfshügel stolpere.

    Teilnahmen: 0 0,0%
  • Eigentlich weiß ichs auch nicht und will gar nicht Leben.

    Teilnahmen: 3 50,0%
  • Weiß nicht, tu es aber aus unerklärlichen/komplexen Gründen gerne!

    Teilnahmen: 3 50,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    6
  • Umfrage geschlossen .
M

Marcus777

Gast
Hand aufs Herz: Wozu Leben?

Klar man könnte dem Leben nen Sinn geben, sich ne Frau suchen, Kinder zeugen, seinen A**** abrackern um sie durchzufüttern, die Kinder vor lauter Arbeit eh nie sehen, genauso bei der Frau die sie dann an die Schwiegermutter weitergeben muss weils Geld hinten und vorne nicht reicht - Streit und Wut über dieses Schicksal sind unausweichlich. Die Kinder wachsen ohne ordentliche Erziehung auf, trinken mit 10 das erste mal Alkohol und haben mit 12 die erste Magenpumpe erlebt, als Elternteil kriegt man das aber glücklicherweise eh nur periphär mit.

Was wenn man keine Lust auf den Aufwand hat? Keine Lust sich zu binden, sich zu vermehren? Was wenn man in der menschlichen Rasse keine Zukunft sieht und weiß dass alles früher oder später im Supergau endet? Was wenn man introvertiert ist und recht gut alleine klar kommt, es einem aber irgendwann zu monoton wird? Doch die Eintönigkeit angenehmer zu sein scheint als die Partizipation an extrovertierten Aktivitäten wie Parties oder überfüllten Konzerten, in denen man außer dem Gebrüll der Massen eh nichts mehr hört und im Idealfall mit ein paar geprellten Rippen und Tinitus entkommt?

Dann geh ich halt mal wieder nen Spaziergang in die Natur machen, ein wenig Kraft kann man hier schon schöpfen, aber wo ist der Sinn, so toll ist Selbstfindung auch wieder nicht, dass man das täglich machen wollte. Täglich hat man sowieso nur eins zu tun: Nicht ausgeschlafen und immer brav und höchst motiviert zur Arbeit trotten! Ist das der Sinn? Ohja? Mach ich ja auch erst 13 Jahre, Juhu.

Aber man kann ja auch Musik hören und Filme gucken und Bücher lesen und Nachrichten verfolgen, zumindest bis zu dem Punkt wo einem das alles am Allerwertesten vorbeigeht, weils eh immer das Gleiche in neuer Verpackung ist und man blindl von einem Deja vu ins nächste tappt. Was ist mit wohltätiger Tätigkeit, ja das ist ja so toll! Nö interessiert mich nicht die Bohne, die Menschheit geht den Bach runter ob ich da helfend in nem Altersheim viel zu alte Menschen aufmuntere oder im Rettungswagen nen verblutenden Autofahrer nen Verband auf den abgetrennten Arm presse oder nicht ist relativ egal. Der Mensch ist ersetzbar, jeder einzelne, das ist was, das ich gelernt habe in meiner Zeit auf diesem Planeten...

Wo ist also der Ausweg? Meditieren? Das hatte ich nach ner Weile nimmer nötig, weil mir aufgefallen ist, dass ich meinen Gedanken sowieso immer freien Lauf lasse und sie an mir vorbeirieseln wie im Winter die Schneeflocken, die ich dann wieder zu nem Haufen schaufeln darf, vielleicht ist das ja der Sinn? Rasen mähen, Schnee schaufeln und Zaun streichen, tolle Sache.

Ich bin ein äußerst optimistischer Mensch, auch wenn man das aus den obigen Gedankengängen schwer herauslesen wird können. Ich freue mich über neue Dinge, Forschungen und Erkenntnisse. Mir wird allerdings immer klarer, wie sinnfrei das alles ist und meinetwegen darf das Leben lieber Heute als Morgen enden. Ich bin nicht depressiv, keine Sorge, ich bin nur ein wenig zynisch und viel zu realistisch(geworden).

Selbst etwas zum schnelleren Ende tun werde ich allerdings nicht, ein Menschenleben ist sowieso nicht besonders lang, aber eventuell fang ich mal an verrückte Dinge zu machen, irgendne Extremsportart wäre mal was, am besten an des Schicksals Messer Schneide und wenns dabei endet, who cares. Bombenentschärfer stelle ich mir unterhaltsam vor, am besten in Afghanistan oder dem Irak, aber dafür fehlt mir wohl leider das Knowhow :(

Habe auch gestern von einem ironischerweise auch 28-jährigen gelesen, der sich in der Schweiz von nem beliebten Berg und Absprungplatz gestürzt hat, dessen Fallschirm aber nicht aufgehen wollte und er in Folge beim Sprung ums Leben kam. Ist das jetzt schlimm? Naja die Todesart war sicher nicht angenehm, ich finds aber gut, er wusste wohl welches Risiko er eingeht(der Deathcount liegt bei rund 150 Leuten bei diesem Berg), alles zu verlieren, nichts zu gewinnen, eine erfrischende Perspektive.

Ist Risiko also Leben? Ich weiß nicht, ich weiß nur dass man die Chance hat es auf die Weise schneller hinter sich zu bringen und vielleicht auch ein paar extra Endorphine vom Kampf um Leben und Tod als Belohnung von seiner Hauptnervenkontrollzentrale ausgeschüttet bekommt. Wäre Fukushima in der Nachbarschaft, ich wäre wohl einer der Verrückten die sich in einen der havarierten Reaktoren reingewagt hätte um irgendein Leck zuzuschweißen, was solls, hat man der ordinären Menschheit sogar nen kleinen Gefallen getan, wobei sie das eh nicht verdient hat, kollektiv betrachtet ;)

So, ich hoffe ihr hattet Spaß beim Lesen, genausoviel wie ich beim Schreiben, schön seine Gedanken mal in Schrift zu sehen, da sieht man gleich viel klarer, Leute die mich von meinen postings kennen, werden vielleicht ein wenig überrascht sein, aber so siehts in mir halt aus, und zwar seit ich denken kann(also seit 16 oder so :p). Wer Lust hat kann ja seinen Senf dazugeben. Wer einen tollen Sinn fürs Leben auf Lager hat oder einfach nur ne 08/15 Floskel zum Weltfrieden oder universeller Erleuchtung zum besten geben möchte, der möge das bitte tun, falls nicht möge er für immer Schweigen! :)

*Ja ich weiß, Gott ist für mich da und wacht über mich, ist auch das Geringste was er für mich tun kann, immerhin wurde ich wegen ihm als Säugling fast mit Weihwasser ertränkt! :mad:
 

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Monarose

Gast
Ich würde eine lustige Risiko-Sportart wählen und ansonsten alle schönen Frauen besteigen, die mir vor`s Rohr kämen.
Wenn man eh`meint, nichts zu verlieren zu haben, dann wenigstens nett.
 
M

Manuel+

Gast
Ich habe das Eingangsposting nur überflogen. Leider finde ich mich auch nicht in den Antwortmöglichkeiten der Umfrage.

Wenn man sich als erwachsener Mensch mit dem Leben konfrontiert sieht, ergeben sich eine Vielzahl von Anforderungen und Verantwortlichkeiten. Man hat schon mit sich (und eventuell seiner Familie) eine Menge Aufgaben und Probleme. Hinzu kommen viele weitere, wenn man seinen Blick auf die Mitmenschen ausweitet.

Vor allem sind es die Mitmenschen, die meine Kraft und Hilfe brauchen. Und um diese Aufgabe zu meistern, muss ich gleichzeitig auch an mir arbeiten, mich vervollkommnen etc. So hat man mehr zu tun, als es einem vielleicht lieb ist. Und man hat im Grunde keine Zeit mehr, um sich über den Sinn des Lebens den Kopf zu zerbrechen.
 
L

Lenja

Gast
Meine erste spontane Antwort, Markus, ist:
Wenn der Sinn meines Lebens in der Zukunft liegt, kann ich ihn ja nicht wissen. Doch ich kann den Weg zu ihm erspüren und verfolgen, denn jeder darauf gemachte Schritt mir einfach eine wahre, tiefe Freude macht, mich freier und klarer macht und so zieht es mich stets dahin - zum Sinn!
Deshalb habe ich meist Lust zu leben. :)
 
M

Marcus777

Gast
Meine erste spontane Antwort, Markus, ist:
Wenn der Sinn meines Lebens in der Zukunft liegt, kann ich ihn ja nicht wissen. Doch ich kann den Weg zu ihm erspüren und verfolgen, denn jeder darauf gemachte Schritt mir einfach eine wahre, tiefe Freude macht, mich freier und klarer macht und so zieht es mich stets dahin - zum Sinn!
Deshalb habe ich meist Lust zu leben. :)
Ja die Zukunft hat was, aber ist sie nicht letztlich nur mehr vom Gleichen :confused:

Ich würde eine lustige Risiko-Sportart wählen und ansonsten alle schönen Frauen besteigen, die mir vor`s Rohr kämen.
Wenn man eh`meint, nichts zu verlieren zu haben, dann wenigstens nett.
Und was wenn die Frauen weglaufen oder nicht bestiegen wollen werden?! :eek:


Vor allem sind es die Mitmenschen, die meine Kraft und Hilfe brauchen. Und um diese Aufgabe zu meistern, muss ich gleichzeitig auch an mir arbeiten, mich vervollkommnen etc. So hat man mehr zu tun, als es einem vielleicht lieb ist. Und man hat im Grunde keine Zeit mehr, um sich über den Sinn des Lebens den Kopf zu zerbrechen.
Ach, das hab ich jetzt 15 Jahre oder so gemacht, dummerweise hab ich aber etwas Zeit zum Nachdenken gefunden, was bei meiner Denkweise selten gut endet ^^
 
V

Verdandi

Gast
Man lebt eben, weil man lebt. Mehr gibt es da nicht zu sagen.

Alles andere ist im Kontext mit dem Universum irrelevant, alles endet irgendwann, letztenendes auch du, dein eigenes Leben, bald vergessen etc.
Wie beruhigend (finde ich zumindest). :D

Mir reicht das als Erklärung, warum ich lebe, und zumindest alles was den Sinn oder eine höhere Macht betrifft nehme ich schon lange nicht mehr ernst und schaue einfach, was passiert.

Ps.
Ich habe auch keine Antwort gefunden, für die ich hätte abstimmen können.
 
M

Marcus777

Gast
Man lebt eben, weil man lebt. Mehr gibt es da nicht zu sagen.
Klingt logisch, dumm nur, dass mir Logik nie weitergeholfen hat :(


Oje...Wenn die Frauen weglaufen - werde ich religiös.

Oder züchte Hechte.
Mhh... religiöse Hechte, aber was macht man mit denen, meinst nicht die sind zu groß für Weihwasserbecken?
Ich finde mich in keiner der vorgegebenen Antworten wieder.
Hast ja noch bis Ende des Monats Zeit eine Antwort zu finden, die dir gefällt nur keine Eile. :)
 
M

Monarose

Gast
Hihi, die Hechte züchtest du doch nicht für`s Weihwasserbecken! Sondern zum Begucken und Sinieren! Irgendwann wirst du dann ganz ruhig und zufrieden und lachst.
 

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