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Leben ohne Sexualität

G

Gast

Gast
Hallo!

Ich ertappe mich immer öfter bei dem Gedanken, mir ein Leben ohne Beziehung und ohne Sexualität vorzustellen. Der grund dahinter ist meine extreme Verletztheit, die irgendwie auch nach therapeutischen Maßnahmen nicht abgenommen hat. Man könnte sagen, vor 4 Jahren gab es ein Ereignis, das das Fass zum Überlaufen gebracht hat, aber nichts mit Männern oder Liebe und Sexualität zu tun hat, sondern mit Vertrauen. Ich war danach einfach nur noch müde und denke mir inzwischen, es ist doch alles egal, nach all den Jahren der Enthaltsamkeit lohnt sich das nicht mehr. Ich bin kurz vor 30 und habe auch mal Männer, die sich irgendwie für mich interessieren, aber ich kann keine Nähe zu ihnen aufbauen. Kleine Gesten, die Nähe signalisieren, sind zwar drin, aber es hat niemand ernsthaft versucht, sich mir zu nähern. Es blieb nur bei Worten von ihrer Seite wie z.B. direkten Beziehungsangeboten. Ich wehre sie ab und ich weiß auch, dass das zum Teil so gewissen Rechenexempeln geschuldet ist...Man könnte sagen, keine meiner Vorstellungen von Liebe und Sexualität haben sich bei mir erfüllt und ich weiß gar nicht, wie ich damit umgehen soll.

ich hätte eben gerne ein paar etwas kürzere Beziehungen mit viel Sexualität gehabt, um irgendwie mir zu denken, dass ich mich ausgetobt hab. Dann hätte ich eben eine Pause eingelegt und mich auf DEN Mann konzentriert, wenn mir davor nicht einer wirklich so sehr gefallen hätte, dass ich es mir nicht besser vorstellen kann. Dann hätte ich gern ein Kind gehabt, vielleicht mehr. Ich hätte diese Erfahrungen zwischen meinem 20. und 27. Lebensjahr gern machen wollen. Jetzt hab ich ein Alter, in dem man langsam an diese biologische Grenze kommt. Nein, ich halte Kinderkriegen mit 40 und drüber für nicht gesund und erstrebenswert..Mir bleiben also vielleicht gerade einmal 5 Jahre und da ich nicht einfach mit nem Mann nach einem Jahr Babys haben wollen würde, weil ich denke, dass man erst nach 3 oder 4 Jahren ne Ahnung davon bekommt, wie der Mann ungefähr so ist oder werden könnte, also so ziemlich null. Und dann immer diese Geschichten, dass einer den anderen betrügt. Tut mir leid, ich habe mich noch nie in einer Situation befunden, in der ich betrügen wollte oder gar konnte.

Ja, und nun bin ich frustriert und schenke Beteuerungen von Männern, ich sei hübsch, nett oder sonstwas keine Bedeutung. Ich glaub da nix mehr und ich fühl mich nicht mehr wie eine Frau und begehrt oder irgendwie gewollt, egal wer da was Nettes in welcher Art und Weise sagt...Mein Singledasein dauert gerade schon so lange, dass mir die Lust auf Sexualität mit einem Partner (andere Sexualität klappt und ist erwünscht) irgendwie vergangen ist...
 

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C

Chrislu

Gast
Man kann durchaus so leben - aber nicht, weil man einfach nur frustriert ist. Denn dann kommen binnen kurzem neue Frustrationen hinzu, die niemandem dienen.
Wenn ohne Beziehung, dann aus Überzeugung - sonst gehts schief.
 

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