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Leben ohne meinen Hund

Mir ist erstaunliches widerfahren: Nach dem Einschläfern meines ersten Hundes - Krebs - habe ich ihn ganz hinten im Garten unter einer riesigen Tanne begraben. Und wenn ich oben am Balkon stand und hingesehen habe, hat er immer gebellt. Ich hatte dieses Bellen monatelang in den Ohren.
Beim zweiten Hund war es noch schlimmer: Der Mike lag immer hier unten neben mir auf einem Sofa. Den Tag über also.
Es ist mir hundertmal passiert, als er längst weg war, daß ich jedes Mal wenn ich das Büro verlassen habe, laut gesagt habe: Mike, bleib schön liegen, ich bin gleich wieder da......
Tja, so ist das mit den Tieren. Jetzt ist es schon wieder viele Jahre her. Mein Frech ist noch gut drauf - aber machnmal denke ich auch: Was wird sein, wenn es bei ihm soweit ist?
Den "mechanischen Teil" beim Tierarzt habe ich immer gut hingebracht - mit zwei Katzen und zwei Hunden inzwischen - aber die Erinnerung lebt.
 
Bekannte von mir wollen sehr dringend ihre liebe, gesunde und junge
Leonberger Mix Hündin ( 9 Monate alt ) abgeben.
Ich habe von ihr 2 Schwestern ...es sind tolle, friedliche und leicht erziehbare Hunde..

Hättest du Interesse...Sammy ?

Wenn jemand anders Interesse hat.....bitte melden..
 
Hallo cucaracha,
das ist super lieb von dir, dass du an mich gedacht hast, aber ich bin ehrlich gesagt noch nicht so weit... Außerdem war unser Sam ein kleiner Schnuffel mit 40cm... Und ich kann mir eine größere Fellnase in unserer Familie nicht vorstellen...
Ich drück euch aber ganz fest die Daumen, dass ihr bald eine tolle Familie für die Hündin findet.. Liebe Grüße
 
Gestern war es eine Woche her, dass Sam gegangen ist und ehrlich gesagt, hab ich immer noch das Gefühl, als würde ich den Tag so mit ach und krach überstehen .. er fehlt uns so sehr ...
es fällt mir so schwer mir Bilder von ihm anzusehen .. obwohl, wenn ich sehe, wie meine Tochter leidet und was für Vorwürfe sie sich macht, da tritt meine Trauer schnell in den Hintergrund... Sie war auf Klassenfahrt und ich habe sie nicht informiert, weil ich wusste wie sie reagieren würde .. so schlimm, wie es dann gekommen ist, hätte selbst ich es nicht erwartet.. aber wir kriegen das schon hin ... hoffe, mit der Zeit wird für es uns etwas leichter ...
irgendwie werde ich aber das Gefühl nicht los, dass ich nicht loslassen kann ...
 
Wuißt Ihr was ich gemacht habe? Ich habe meinen Mike ja auf dem Waldgrundstück eines Bekannten vergraben müssen, weil der Boden in meinem Garten gefroren war.
Ich bin später mit meinem "neuen" Hund die ganzen Wege nochmal gelaufen, die ich hier mit Mike entlang spaziert bin. Und da habe ich auf jedem der Wege einen Stein aufgehoben und immer wieder oben auf sein Grab gelegt. Hat mir damals geholfen.
 
Heute Nachmittag musste ich arbeiten und dachte eigentlich bin ich schon etwas gefasster, dieser ganzen Situation gegenüber... Weit gefehlt, ich hab gedacht, ich klapp bald zusammen und musste mich ständig zusammen reißen, dass ich nicht anfange zu weinen.. Dicker Kloß im Bauch und mir war total übel... Das hat mich so erschreckt... Und es macht mir auch angst... Ich mag meiner Familie auch nicht ständig die Ohren voll jammern.. Steh komplett neben mir
 
Nein. Beim ersten Hund ( Franz-Josef, das ist jetzt um die 22 Jahre her ) hatte das ( es war eine Sie! ) Krebs am Bauch, hatte aber viele Jahre damit gelebt. Nach dem Einschläfern bei einer ganz netten Tierärztin in Deutschland habe ich das Tier hierher - 200 Kilometer - gefahren - ich war ja mitten im Umzug nach Frankreich. Zwei deutsche Freunde haben unter der Tanne ein Loch gegraben - und ich habe meinen Hund vom Auto nahc hinten in den Garten getragen. Am liebsten wäre ich mit in die Grube hineingesprungen. Allein hätte ich das alles nicht geschafft.
Jahr später habe ich dann eien relativ junge Katze ( Athos ) an Katzenaids ( PIF oder FIP )verloren.
Bei meinem Hund Mike war es ( etwa 5 Jahre ) war es schlimmer. Der ist von einem auf den anderen Tag völlig kollabiert. Am Sonntagmorgen um 8 Uhr in Frankreich wo Du keinen Tierarzt kriegst. Ich bin zum Nahcbarn, der dann telefonisch einen Arzt aufgetrieben hat, der um 10 Uhr in der Klinik war. Dann ging es schnell. Der Arzt war ein junger Holländer, sehr verständig. Er gab die erste Spritze und sagte dann: Ich lasse Sie jetzt ein paar Minuten allein und hole noch ein Medikament.
Ja, Fell kraulen und warten bis der Hund einschläft. Ich habe leise gesagt: Machs gut Kleiner. Und daraufhin hat er zweimal leise, ich möchte sagen, gekrunzt. Er wußte wqs kommt.
Ja, und dann meine übliche Zeremonie.
Hund ins Auto, das Lied "the great Beyond" in den CD-Player, raus in den Wald die Stzrecke allen laufen, zu Hause einen schönen Karton suchen und das Ganze auf jeden Fall noch eine Nacht in der Werkstatt stehen lassen.
Das habe ich so bei beiden Katzen und dem Hund gemacht.
 

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