An0ana
Neues Mitglied
Also als Kind hast Du ADS Therapien gemacht, später als Du " erstarrt" bist , darüber redest Du ja jetzt zum ersten Mal , Du schreibst aber sexuelle Übergriffe ( Mehrzahl ) die Du erlebt hast.
Das hast Du nicht therapiert ? ???
Die Menschen die etwas verbergen haben meist Dreck am stecken oder sie schämen sich, manche schützen sich auch so.
Ich denke das kriegst Du nur mit Wahrheitsliebe und Ehrlichkeit, einer gesunden Portion Vertrauen und der Sicherheit Dir selbst gegenüber klar.
Manchmal lohnt es sich mit sich selbst reinen Tisch zu machen, dann ist es gut , wenn man versteht es tut einem selbst nicht gut, wenn man sich selbst belügt.
Ich kann ja wohl schlecht als Kind in der ADS Therapie sexsuelle Übergriffe verarbeiten, wenn diese noch nicht passiert sind und nein bisher hatte ich leider nicht die Möglichkeit das zu therapieren. Ich habe bzw hatte viel mehr das Problem, dass sehr viele miese Dinge vorgefallen sind und ich mich dann wohl aus einem Schutzmechanismus heraus lange nicht daran erinnern konnte. Genau das ist ja das Ding bei einer komplexen PTBS (zumindest bei mir ist das so) man merkt keine Auswirkungen der Traumata bis es einem irgendwann in Form von Flashbacks und Alpträumen buchstäblich um die Ohren fliegt. In meinem Fall hat die PTBS angefangen, als die Zeit bzw die Situation die mich schwer getroffen haben vorbei waren. Ein Trauma zeigt sich, wenn die schlimme Situation selbst vorbei ist und das ist sie bei mir, die komplexe PTBS ist daher wohl jetzt der Beginn der Verarbeitung der letzten 20 Jahre... (zumindest hat mir das meine Therapeutin bei der Diagnosestellung so erklärt).
Ich gebe mir große Mühe damit zu mir selber ehrlich und offen zu sein, das ändert jedoch nichts daran, dass es schwierig ist mit den Sachen umzugehen und das auch anderen Menschen mitzuteilen.
Mit dem Vertrauen hast du definitiv recht🙂