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Langjähriger Hausarzt

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
Maria und Gast TA2,
Zum Termin machen fällt mir nichts mehr ein :-( Ich bin letztes mal schon zu weit gegangen ... wer fährt schon für eine Beratung extra so weit?? Ich glaube, er weiss es so wie so schon. Darum hat er das auch bestimmt gesagt, dass man sich vielleicht mal wieder sieht, so aus Mitleid ... ich kann erst wieder im März hin, vorher gibt es rein gar nichts dort für mich. Ich muss ihn mir abschreiben. Nützt alles nix. Ich würde mich ja absolut lächerlich machen, wenn ich ihm dermaßen hinterherrenne, noch dazu wo er eine Freundin hat. Vielleicht sollte ich nie wieder hingehen. Das wäre das Beste! Ich hätte die letzten Male schon nicht hingehen sollen. Ich kann seitdem an nichts anderes mehr denken.
Entweder ich sehe ihn nie wieder oder ich sage ihm mehr oder weniger, dass er mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Vielleicht hilft ja ein definitiver Korb...
 
A

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Re: Langjähriger Hausarzt
@ Maria

Ich hätte natürlich zu ihm scherzhaft sagen können:"Wenn wir uns das nächste Mal in der Stadt begegnen, geben Sie mir aber einen Kaffee aus."
Aber vielleicht wäre es dann vorbei mit seinem netten Humor und er würde mich auslachen?
Oder einen blöden Spruch bringen wie:"Ich glaube nicht, dass meiner Partnerin das gefallen würde."
Das würde mich dann gleich runterziehen.
Ich werde nie vergessen, als er mir nach einem Eingriff für alle Fälle seine Telefonnummern gab.
Er meinte, er würde mir auch seine Festnetznummer geben, weil selbst seine Partnerin ihn oft nicht auf dem Handy erreichen könne.
Ich glaube, in dem Moment fiel mir sicher die Kinnlade runter. 😱
Gestern war ich wieder sehr mit ihm beschäftigt. Habe ein bißchen gegoogelt und herausgefunden, dass er ein Fan von dem Land ist, das auch ich sehr mag. Wie süß! 🙂
Er ist wirklich keine Schönheit, aber er hat eine ganz besondere Ausstrahlung.
Seine strahlenden blauen Augen, seine liebevolle und einfühlsame Art und sein putziger Humor lassen sicher jede Frau dahinschmelzen.
Wer weiß, wieviele Patientinnen sich schon in ihn verliebt haben?
Ich habe ihm ja mal eine Flasche Sekt geschenkt, und man hat mir vorgeworfen, dass er das als plumpe Anmache interpretiert haben könnte.
Deshalb habe ich zu Weihnachten nichts mitgenommen.
Dafür hatte er etwas für mich. Er gab mir ein Päcken mit Zahnseide und sagte:"Bitteschön, das schenke ich Ihnen zu Weihnachten."
Na ja, besser als nichts, oder? 🙄
 
Heute habe ich wieder nur an ihn gedacht.
Ich kann es kaum abwarten ihn wieder zutreffen und zähle schon die Tage.

Ich habe es einen Kollegen heute erzählt und er sagte das sein Verhalten schon sehr komisch ist und das ich ihn am Herzen liegen muss.

Er hat mich ja operiert und ist dann ja nach Süddeutschland gezogen und fahre da ja wie gesagt immer runter.
Mein Kollege sagte auch :
Der Arzt hätte sagen können mach mir die Sinnflut ich habe mein Job gemacht.
Du kannst jetzt zu deinen Hausarzt gehen
 
Heute habe ich wieder nur an ihn gedacht.
Ich kann es kaum abwarten ihn wieder zutreffen und zähle schon die Tage.

Ich habe es einen Kollegen heute erzählt und er sagte das sein Verhalten schon sehr komisch ist und das ich ihn am Herzen liegen muss.

Er hat mich ja operiert und ist dann ja nach Süddeutschland gezogen und fahre da ja wie gesagt immer runter.
Mein Kollege sagte auch :
Der Arzt hätte sagen können mach mir die Sinnflut ich habe mein Job gemacht.
Du kannst jetzt zu deinen Hausarzt gehen

Ja, sicher, er könnte sagen, Du kannst auch zu Deinem Hausarzt gehen.
Aber warum sollte er das tun? Vielleicht würde er das als unhöflich empfinden?
Und DU fährst ja schließlich die weite Strecke für IHN, und nicht ER für DICH!
Klar, natürlich wird er wissen, warum Du das tust.
Ich war auch bei einem Zahnarzt in Behandlung, bei dem ich jedes Mal 130 km zu fahren hatte. Irgendwie fand ich ihn faszinierend, und er hat es sicherlich bemerkt. Er war sehr darauf aus, dass ich seine Patientin bleibe. Aber aus Vernunftsgründen habe ich mich dann entschieden, mich bei einem Arzt vor Ort weiterbehandeln zu lassen.
Es ist einfach so: ein Arzt, der nicht mal nach einem Kaffeetrinken fragt oder privat Kontakt aufnimmt, hat auch kein Interesse!
 
Er hat mich ja operiert und ist dann ja nach Süddeutschland gezogen und fahre da ja wie gesagt immer runter.
Mein Kollege sagte auch :
Der Arzt hätte sagen können mach mir die Sinnflut ich habe mein Job gemacht.
Du kannst jetzt zu deinen Hausarzt gehen

Nichts für Ungut aber: Wenn ich Ärztin wäre könnten die Patienten aus Timbuktu anreisen, Hauptsache die Krankenkasse oder der Patient bezahlt die Behandlung.
 
Da gebe ich Gast recht wir können ja auch nach einen Kaffee fragen .
Tun wir alle nicht, da wir Angst vor der Reaktion haben .

Ich spüre das ich ihn nicht egal bin.
Er brauch mich nach meiner Meinung nicht mehr behandeln , er macht es trotzdem andere Ärzte würden das nicht machen.

Ich brauch jetzt auch keinen Termin mehr ich soll ihn Anrufen an welchen Tag ich komme und dann einfach an seinen Büro anklopfen, das macht er obwohl ich nicht mal privat versichert bin.
 
... und wenn sie das auch bei uns denken würden?? (Also eine Patientin, die nicht mal nach einem Kaffeetrinken fragt etc...)

Das sehe ich eben auch so! Ich denke bei Dir stehen die Zeichen doch eigentlich recht gut: er behandelt Dich bevorzugt, hat Dir ja von sich aus seine Visitenkarte gegeben DAMIT Du weiterhin in Behandlung bei ihm bleibst. Klar könnte er es als unhöflich empfinden, Dir jetzt zu sagen, dass Du zu Deinem Hausarzt gehen sollst, aber warum sollte er Dich quasi auffordern weiterhin zu ihm zu kommen, wenn es ihm gleichgültig wäre?
Und die Sache mit dem Ring: ist es wirklich so, dass Ärzte keinen Ring tragen dürfen? Meine TÄ tragen beide einen. Und ich glaube ich würde auch einen tragen, schon alleine um irgendwelche Hoffnungen verliebter Patienten direkt im Keim zu ersticken. Ich denke schon auch, dass es nicht so selten passiert, dass sich jemand in einen charismatischen Arzt verliebt. Auf der anderen Seite hat mein früherer Partner auch nie einen getragen. Nicht während seiner Ehe und natürlich auch nicht während unserer Partnerschaft. Und ich auch nicht. Trotzdem waren wir beide glücklich vergeben.
Aber um nochmal auf das Thema ansprechen und gemeinsam Kaffeetrinken zurückzukommen: wenn da wirklich von beiden Seiten Gefühle im Spiel sind dürfte es auch für beide Seiten ungefähr gleich schwer sein den ersten Schritt zu tun. Egal wie eindeutig die Zeichen sein mögen, eine Restunsicherheit bleibt immer bestehen. Und genaugenommen hätten wir sogar weniger zu verlieren, als unsere Ärzte. Wir könnten uns einfach zurückziehen, wenn wir abgewiesen werden oder aber, wenn wir die nötige Kraft besitzen auch einfach sagen: gut, jetzt weiss er es, es beruht nicht auf Gegenseitigkeit, aber ich muss mich meiner Gefühle auch nicht schämen! So sehe ich das eigentlich, wobei ich natürlich trotzdem Angst davor habe zurückgewiesen zu werden.
Für ihn steht allerdings auch noch der Ruf auf dem Spiel. Wie gut kennt er Euch und wie genau kann er einschätzen, dass ein Geständnis wirklich unter Euch bleibt und nicht die Runde macht? Ich finde das setzt schon einiges an Vertrauen voraus. Ich hätte das mittlerweile in meinen TA, aber das liegt wohl auch daran, dass wir auch sonst über Dinge reden, die ich nicht jedem anvertrauen würde, aber ob es umgekehrt auch so wäre?
Und noch komplizierter wird es natürlich wenn einer vergeben ist. Kein halbwegs intelligenter Mann mit einer halbwegs funktionierenden Partnerschaft wird für ein Strohfeuer seine langjährige Partnerin aufgeben oder ein Risiko eingehen wollen. Da muss erstmal ein Prozess in Gang kommen nach dem er sich selbst überhaupt mal eingesteht, dass da Gefühle für jemand anders existieren - viele wollen das anfangs gar nicht so richtig wahrhaben. Und dann wird er sich unweigerlich die Frage stellen, wie er damit umgehen möchte. Da bleibt dann alles offen von Rückzug über vorsichtiges Abklopfen, wie die Dame denn zu einem steht bis hin zur direkten Offensive. Letzteres halte ich für den unwahrscheinlichsten Fall, auch wenn das hier offensichtlich nicht so gesehen wird. Und die zweite Möglichkeit kann man halt leider sehr schnell in viele Verhaltensweisen hereininterpretieren. Leider ist halt doch alles ziemlich kompliziert.
Aber nochmal zu Dir Gast: ich würde glaube ich wirklich die nächstbeste Möglichkeit ergreifen, um nach einem privaten Treffen zu fragen. Ich drücke Dir die Daumen, dass sich irgendwann mal eine geeignete Gelegenheit bietet, denn ich habe bei Dir wirklich das Gefühl, dass die Zeichen ganz gut stehen.
 
Nichts für Ungut aber: Wenn ich Ärztin wäre könnten die Patienten aus Timbuktu anreisen, Hauptsache die Krankenkasse oder der Patient bezahlt die Behandlung.

Wenn er in einem Krankenhaus arbeitet wird er ein festes Gehalt haben, also selbst keine Vorteile dadurch haben.
 
Da muss erstmal ein Prozess in Gang kommen nach dem er sich selbst überhaupt mal eingesteht, dass da Gefühle für jemand anders existieren - viele wollen das anfangs gar nicht so richtig wahrhaben. Und dann wird er sich unweigerlich die Frage stellen, wie er damit umgehen möchte. Da bleibt dann alles offen von Rückzug über vorsichtiges Abklopfen, wie die Dame denn zu einem steht bis hin zur direkten Offensive. Letzteres halte ich für den unwahrscheinlichsten Fall, auch wenn das hier offensichtlich nicht so gesehen wird. Und die zweite Möglichkeit kann man halt leider sehr schnell in viele Verhaltensweisen hereininterpretieren. Leider ist halt doch alles ziemlich kompliziert.

TA2,
ich denke du siehst das absolut richtig und hast das sehr gut zusammengefasst 🙂
Und mit dem Hineininterpretieren ... man selbst wünscht sich ja oft einfach irgendwas hinein...
Was denkst du/denkt ihr, meinte er: vielleicht sieht man sich ja gelegentlich. Und dann fügte er nach kurzer Pause hinzu: ...mit kleinem Hund... Ist das in irgendeiner Hinsicht positiv zu sehen? Oder einfach "normal" und hat gar nichts zu bedeuten... Eigentlich bedeutet es absolut gar nichts und doch...irgendwie ist er nicht der Typ der so was mal so dahinsagt und vorher hat er das auch nie gesagt. Würde ein anderer Arzt, den man 3 x gesehen hat, so was zu einem sagen? Und wie du schon sagtest: es gibt einen Prozess, ich meine, man kennt sich ja gar nicht. Nach einer ersten Sympathie müsste man sich ja erst mal weiter kennenlernen, etwas mehr beschnuppern. Aber wenn man eine Freundin hat, will man andere Frauen ja eigentlich gar nicht mal wieder sehen ... oder doch? Vielleicht nur so menschlich, freundschaftlich? Um mal mit jemand "Nettem" ein bisschen zu quatschen? Weil viele Patienten einfach Männer, älter, jünger, was auch immer langweilig sind? Ach es gibt einfach unendlich viele Möglichkeiten.
Ich frage mich einfach, ob ich alles dransetzten soll um ihn wieder zu sehen oder ob ich es bleiben lassen soll weil es lächerlich ist...?
 

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