Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Langjährige enge Freundschaft entwickelt sich zu mehr – zwei bestehende Beziehungen betroffen

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 135228
  • Datum Start Datum Start
Mich würde interessieren, ob du das was dir fehlt mal mit deiner Frau hattest und es nur verloren ging oder ob du sagst: Das gab es zwischen uns nie so. Dann ist es finde ich fraglich, ob man es überhaupt (wieder) herstellen kann oder ob es sich doch lohnt, sich auf den neuen Menschen einzulassen. Denn jemand mit dem man so eine schöne Verbindung hat trifft man nicht 100 mal im Leben. Das finde ich schon ein großes Glück. Garantien gibt es natürlich nie im Leben. Ein Risiko wirst du eingehen müssen.
 
@dunklewolken86 Ich denke, dass es ganz sicherlich, wenn du mit deiner Kollegin eine Beziehung anfängst, irgendwann auch zu Problemen kommen wird, zu mal du gesagt hast, dass sie nicht mal dein Typ sei. Außerdem wirst du wahrscheinlich deine Kinder an deine Frau verlieren.

Am besten wird es für euch beide sein, wenn ihr euch jeweils auf eure eigene Beziehung konzentriert. Liebe deine Frau.
Wieso denn die Kinder verlieren? Man verliert doch heutzutage nicht mehr die Kinder wenn man sich trennt.
 
Mich würde interessieren, ob du das was dir fehlt mal mit deiner Frau hattest und es nur verloren ging oder ob du sagst: Das gab es zwischen uns nie so. Dann ist es finde ich fraglich, ob man es überhaupt (wieder) herstellen kann oder ob es sich doch lohnt, sich auf den neuen Menschen einzulassen. Denn jemand mit dem man so eine schöne Verbindung hat trifft man nicht 100 mal im Leben. Das finde ich schon ein großes Glück. Garantien gibt es natürlich nie im Leben. Ein Risiko wirst du eingehen müssen.
In der hohen Deckung hatte ich das noch nie. Und es ist jetzt nicht so, als würde ich sie großartig idealisieren. 1000 Stunden gemeinsame Zeit alleine letztes Jahr, davon der größte Teil nachts im Hochstressbereich Intensivpflege, da kennt man sich von allen Seiten.
 
1000 Stunden gemeinsame Zeit alleine letztes Jahr, davon der größte Teil nachts im Hochstressbereich Intensivpflege, da kennt man sich von allen Seiten.
Teilst du ihr das alles mit? Ist sie überhaupt interessiert an einer Beziehung mit dir?
Ich habe auch tolle männliche Kollegen, aber würden diese auf eine Beziehung zusteuern wollen, obwohl beide parts gebunden sind, würde mich das sehr befremden.
Wie sieht das bei ihr aus?
Ist sie ebenso begeistert wie du?
 
In der hohen Deckung hatte ich das noch nie. Und es ist jetzt nicht so, als würde ich sie großartig idealisieren. 1000 Stunden gemeinsame Zeit alleine letztes Jahr, davon der größte Teil nachts im Hochstressbereich Intensivpflege, da kennt man sich von allen Seiten.
Hallo nochmal, dunklewolken86,
ich habe nochmal über dein Statement nachgedacht ... zwei Anmerkungen dazu:
Dass du eine so "hohe Deckung" noch nicht erlebt hast vor ihr, könnte schlicht bedeuten, dass du bisher relativ wenig Beziehungserfahrungen hattest. Wenn ich dir mal theoretisch 100 Frauen deines Alters vorstellen würde, die ledig sind, deinem bevorzugten Frauenbild entsprechen, alle so gebildet sind, wie du dir das wünschst (und du wärst auch ledig) – würdest du dann deine Kollegin allen anderen vorziehen?
Es könnte sich um eine Art Idealisierung einer Beziehung mangels Vergleichen handeln. Wie wenn du immer nur einen alten Fiat gefahren bist und jemand lässt dich seinen neuen Opel fahren ... (sorry für den Vergleich, aber mir fiel grade kein besserer ein).

Und das andere: du schreibst von "1000 Stunden gemeinsame Zeit" und welche Erfolge ihr da zusammen erlebt habt. Das ist natürlich ein starkes Argument für "mehr". Nur ist es leider häufig so, dass das "mehr" dann nicht automatisch auch "mehr Erfolg/Zufriedenheit/Glück" bedeutet. Weil du willst ja potentiell nicht noch mehr Zeit mit ihr auf der Arbeit verbringen sondern eher im Alltag. Kennst du denn ihren Alltag, kennt sie deinen?

Was für mich das stärkste Argument dagegen ist, dass du hier mehr anstreben solltest: wenn nach so viel gemeinsamer Zeit noch nicht ausreichend Grund/Motivation da ist (beiderseits), auch mehr gemeinsames Leben in die Wege zu leiten, dann gibt es dafür vermutlich einen guten Grund. Wärst du der Traummann, hätte sie vermutlich schon ein "mehr" initiiert oder dir ein deutliches Signal gegeben, dass sie mehr will.

Es scheint also klüger zu sein, es beim derzeit Guten zu belassen, die Grenze zu respektieren – und das Thema deiner Ehe wirklich separat zu bedenken, zu besprechen und zu entscheiden. Die Mischung beider Themenfelder verkompliziert die Situation unnötig und führt zu einer Entscheidungsblockade, so zumindest mein Eindruck als außenstehender Beobachter.

Mit einer Metapher gesprochen: das Essen zu Hause macht dich nicht satt und auf der Arbeit gibt es was Leckeres zu trinken – und nun überlegst du, ob es sinnvoll ist, mehr zu trinken und nichts mehr zu essen.
 
Grundsätzlich nicht. Aber wenn es eine Seite wirklich drauf anlegt, kann das schon mal vorkommen.
Dann hätte man herausgefunden, dass man mit einer Frau zusammen war, die die Kinder instrumentalisiert, was auch für eine Trennung spricht. So hat er seine Frau bisher aber nicht beschrieben.

Ich finde es nicht völlig absurd, dass man in einem langen Menschenleben mal jemandem über den Weg läuft, der einen einfach mehr erfüllt, besser zu einem passt. Das erfordert dann Opfer, Risiko, und der Schmerz für alle Beteiligten ist unausweichlich. Ich finde es spricht auch für dich @dunklewolken86 , dass du es nicht einfach auf eine Affäre anlegst und so versuchst "alles zu haben."

@Marisol Ich denke er spricht nicht nur von "tollen Kollegen", sondern von einer Frau, in die er sich sehr verliebt hat und sich mit ihr auf nicht freundschaftliche Art verbunden fühlt. Das lässt sich nicht wegrationalisieren.

Ich denke es ist auch Quatsch @dunklewolken86 zu raten, was genau er machen soll. "Bleib bei deiner Frau" oder "Versuche es mit der Kollegin". Keiner hier kennt die Situation so genau, dass man das bewerten kann und keiner kann in euch reinschauen.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 170) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben