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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Kündigung wegen Vertrauensbruch

....
Sicher ist die Kündigung unwirksam.

Sicher kannst Du auf Wiedereinstellung klagen.
....

Wenn die Kündigung wegen Formfehlern unwirksam ist, gibt es keine
Wiedereinstellung, da der Vertrag nicht beendet wurde.

Zum Thema:

Wenn man durch welche Umstände auch immer in den Besitz des Codes
kommt, ist das doch keine Genehmigung diesen auch zu benutzen. In
einem Meisterbüro können sehr sich wohl vertrauliche, personalrelevante
Unterlagen befinden.

Andererseits bleibt die Frage, ob die allgemeine Nutzung des Codes und
das gelegentliche unberechtigte Betreten des Meisterbüros den Vorge-
setzten bekannt war und somit geduldet wurde. Da der Betrieb mit einer
Kündigung reagierte, kann man das wohl verneinen.

Der Richter wird sich mit der Frage befassen, ob Deine Handlung das Ver-
trauensverhältnis wirklich so nachhaltig beschädigt hat, dass dem Arbeit-
geber eine weitere Zusammenarbeit nicht zugemutet werden kann.

Ob man auf eine Abfindung hoffen darf weiß ich nicht. Da der befristete Ver-
trag (2 Jahre), in diesem Fall nach einem Jahr endet, wird die Abfindung
wohl kaum die Kosten des Rechtstreites decken. Im Hinblick auf den weit-
eren beruflichen Weg der TE halte ich es für besser, den Vertrag möglichst
nicht zu beenden und die gewonnene Zeit für eine intensive Stellensuche
aus 'ungekündigter Stellung' zu nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Du,

mir ist die Reihenfolge nicht klar. Wussten die entsprechenden Personen, zu dem Zeitpunkt als sie den Raum betraten, dass der neue Chef es nicht möchte oder hat er es ihnen erst danach gesagt bzw. daraufhin direkt gekündigt?

Wie gesagt, rechtlich mag eine Kündigung in dem Fall nicht greifen. Nachvollziehen kann ich den Gedankengang des neuen Chefs - vorausgesetzt, dass er klar kommuniziert hat, dass er es (im Gegensatz zum vorherigen Chef) nicht toleriert.

Nun ist es ja beim Anwalt. Nichts desto trotz kann u.a. das, was ich in meinem le. Post schrieb, als Anregung für die nächste Stelle dienen.

Auch ne Abmahnung ist ja nicht wirklich das, was man in der Regel möchte. Die rechtliche Seite ist das eine - ein angenehmes Arbeitsklima das andere.

Nein, sie wußten es nicht und haben sich gar nichts dabei gedacht.
 
Dieses "sie wußten es nicht" ist natürlich kein sicheres Argument. Danach folgen die Fragen:

Gab es das Gebot, dass nur Befugte (andere Personen) den Raum betreten durften und hätten das die Kollegen wissen müssen?
 

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