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Gast
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Hallo zusammen, sollte man eine Kündigung begründen bzw. etwas zu den Beweggründen sagen?
Bei mir gibt es folgenden Hintergrund: Ich habe ein Job, der mir keinen Spaß macht. Ich habe es mir aber nie anmerken lassen und immer TOP-Leistungen erzielt. Dann gab es mal eine vakante Stelle im Unternehmen und ich konnte mir ein interessanten Aufgabenbereich an Land ziehen, weil die Stelle seit Monate vakant ist und die Arbeit gemacht werden musste. Auch hier bringe ich TOP-Leistungen. Ich habe die andere vakante Stelle mitgemacht und unbezahlte Überstunden geschoben. Der Aufgabenbereich aus der vakanten Stelle war für mich keine normale Arbeit die man widerwillig macht weil man den Staat nicht auf der Tasche liegen will, sondern etwas, was ich gerne gemacht habe, etwas wofür ich gebrannt habe, etwas womit ich mich identifizieren konnte, etwas das wirklich sinnvoll war und sich irgendwie "richtig" angefühlt hat. Nun ist es so, dass eine Neueinstellung bereits bekannt geben wurde und ab Juni jemand Neues anfängt, der auch schon ein AV unterschrieben hat. Damit verliere ich irgendwie alles, was mir hier noch etwas bedeutet. Ich sehe keine Perspektive mehr und finde es nicht fair, dass meine Leistung einfach nicht belohnt wird. Die Begründung, warum ich die Stelle nicht ganz übernehmen durfte war, dass mein alter und aktueller Aufgabenbereich, der mir persönlich keinen Spaß macht, für das Unternehmen wichtig sei und ich dafür gebraucht werde. Ich möchte aber gerne in dem Bereich tätig werden, den ich jetzt vertretungsweise auf der vakante Stelle wahrgenommen hatte. Da das Unternehmen aber zu klein ist für 2 Personen auf der Stelle, muss ich einfach weg und woanders mein Glück versuchen. Die Sperre vom Amt ist nicht das Problem, ich gehe zur Not als Helfer für eine Zeitarbeitsfirma los, da kommt man recht schnell aus den Verträgen raus. Aber man möchte ja nicht negativ auffallen, eine Kündigung des Arbeitnehmer hat ja schon per se ein negativen Touch und man braucht ja noch ein positives Arbeitszeugnis. Wie würdet ihr vorgehen? Soll man etwas zu den Beweggründen sagen? Soll man die wahren Beweggründe (s.o.) nennen? Soll man allgemein rumschwafeln, dass man eine Auszeit braucht und sich neu orientieren will? Soll man gar nichts dazu sagen und die Kündigung einfach kommentarlos auf den Schreibtisch des Vorgesetzen legen und auf Nachfrage sagen, dass man nicht im Detail drauf eingehen möchte, man sich aber einfach dafür entschieden hat die Zusammenarbeit nicht weiter fortzusetzen.
Bei mir gibt es folgenden Hintergrund: Ich habe ein Job, der mir keinen Spaß macht. Ich habe es mir aber nie anmerken lassen und immer TOP-Leistungen erzielt. Dann gab es mal eine vakante Stelle im Unternehmen und ich konnte mir ein interessanten Aufgabenbereich an Land ziehen, weil die Stelle seit Monate vakant ist und die Arbeit gemacht werden musste. Auch hier bringe ich TOP-Leistungen. Ich habe die andere vakante Stelle mitgemacht und unbezahlte Überstunden geschoben. Der Aufgabenbereich aus der vakanten Stelle war für mich keine normale Arbeit die man widerwillig macht weil man den Staat nicht auf der Tasche liegen will, sondern etwas, was ich gerne gemacht habe, etwas wofür ich gebrannt habe, etwas womit ich mich identifizieren konnte, etwas das wirklich sinnvoll war und sich irgendwie "richtig" angefühlt hat. Nun ist es so, dass eine Neueinstellung bereits bekannt geben wurde und ab Juni jemand Neues anfängt, der auch schon ein AV unterschrieben hat. Damit verliere ich irgendwie alles, was mir hier noch etwas bedeutet. Ich sehe keine Perspektive mehr und finde es nicht fair, dass meine Leistung einfach nicht belohnt wird. Die Begründung, warum ich die Stelle nicht ganz übernehmen durfte war, dass mein alter und aktueller Aufgabenbereich, der mir persönlich keinen Spaß macht, für das Unternehmen wichtig sei und ich dafür gebraucht werde. Ich möchte aber gerne in dem Bereich tätig werden, den ich jetzt vertretungsweise auf der vakante Stelle wahrgenommen hatte. Da das Unternehmen aber zu klein ist für 2 Personen auf der Stelle, muss ich einfach weg und woanders mein Glück versuchen. Die Sperre vom Amt ist nicht das Problem, ich gehe zur Not als Helfer für eine Zeitarbeitsfirma los, da kommt man recht schnell aus den Verträgen raus. Aber man möchte ja nicht negativ auffallen, eine Kündigung des Arbeitnehmer hat ja schon per se ein negativen Touch und man braucht ja noch ein positives Arbeitszeugnis. Wie würdet ihr vorgehen? Soll man etwas zu den Beweggründen sagen? Soll man die wahren Beweggründe (s.o.) nennen? Soll man allgemein rumschwafeln, dass man eine Auszeit braucht und sich neu orientieren will? Soll man gar nichts dazu sagen und die Kündigung einfach kommentarlos auf den Schreibtisch des Vorgesetzen legen und auf Nachfrage sagen, dass man nicht im Detail drauf eingehen möchte, man sich aber einfach dafür entschieden hat die Zusammenarbeit nicht weiter fortzusetzen.