colfield13
Mitglied
Hallo zusammen,
Ja ich bin es wieder! Als erstes möchte ich folgendes sagen: Vielen Dank für all die netten Menschen, die mir in den vergangenen Monaten und bei meinen Fragen immer stets super freundlich geholfen haben! Ihr seid einfach klasse - durch euch habe ich viele neue Aspekte und Sichtweisen kennengelernt.
Zurück zum Thema: Ich habe Anfang Januar bereits ein Thread hier erstellt zum Thema Kündigung, Jobwechsel und Suche nach Rat. Dort habe ich beschrieben, dass ich meinen jetzigen Arbeitgeber (evangelische Kirchengemeinde bzw. evangelischer Kindergarten) so schnell wie es geht verlassen möchte. Gründe dafür sind zahlreich: Neue Chefin, neues Konzept - viel wendet sich zum schlechteren. Wer genaueres erfahren möchte - habe ich alles im alten Thread geschrieben.
Nun habe ich meinen Anwalt zur Rate gezogen zwecks Kündigungsfrist. Dies war beim letzten Mal nicht ganz klar. Nun habe ich aber eine Antwort:
Leider greift bei mir die gesetzliche Kündigungsfrist von vier Wochen NICHT, da in einer Mini-Klausel meines Arbeitsvertrages steht, dass alle anderen Richtlinien und Regelungen einem Tarifvertrag (BAT-KF) zur Grunde liegen und wirksam sind. Somit gilt die Kündigungsfrist vom BAT-KF (Tarifvertrag). Das sagt auch mein Anwalt.
Nun zum Problem und eigentlichen Frage: Laut BAT-KF habe ich (bei einer Dauer von +5 Jahren Beschäftigung ... bin seit August 2017 dort angestellt) eine Kündigungsfrist von 3 Monaten. Jetzt stehen in dieser Woche bereits erste Bewerbungsgespräche an (weitere folgen nächste Woche) und dort wird ja das Thema Kündigungsfrist auch eine Rolle spielen. Immerhin habe ich jetzt schon mal eine verlässliche Aussage, wie lange meine Kündigungsfrist beträgt. Allerdings möchte ich, wie oben bereits erwähnt, so schnell wie es geht die Einrichtung verlassen. Ich würde natürlich erst diesen Schritt öffentlich machen, sobald ich eine neue Stelle fest habe.
ABER wie soll ich da vor gehen? Eigenkündigung oder doch um einen Aufhebungsvertrag bitten? Wer hat da Erfahrung? Was wären die Vorteile bei einem Aufhebungsvertrages und wie kann ich dies meinem Arbeitgeber "schmackhaft" machen? Und vor allem: Wie antworte ich am besten in Bewerbungsgesprächen, wenn es ums Thema Kündigung geht? Sage ich direkt, dass ich einen Aufhebungsvertrag aushandeln will? Vor dem Gespräch mit einer Chefin graut es mir auch schon etwas, da eine weitere Kollegin die Gruppe nun aufgrund von Schwangerschaft verlassen hat. Aber ich habe jetzt auch mal gelernt an MICH zu denken ... die Stelle dort tut mir einfach nicht mehr gut.
Über Antworten und Ratschläge wäre ich sehr dankbar!
Liebe Grüße
colfield
Ja ich bin es wieder! Als erstes möchte ich folgendes sagen: Vielen Dank für all die netten Menschen, die mir in den vergangenen Monaten und bei meinen Fragen immer stets super freundlich geholfen haben! Ihr seid einfach klasse - durch euch habe ich viele neue Aspekte und Sichtweisen kennengelernt.
Zurück zum Thema: Ich habe Anfang Januar bereits ein Thread hier erstellt zum Thema Kündigung, Jobwechsel und Suche nach Rat. Dort habe ich beschrieben, dass ich meinen jetzigen Arbeitgeber (evangelische Kirchengemeinde bzw. evangelischer Kindergarten) so schnell wie es geht verlassen möchte. Gründe dafür sind zahlreich: Neue Chefin, neues Konzept - viel wendet sich zum schlechteren. Wer genaueres erfahren möchte - habe ich alles im alten Thread geschrieben.
Nun habe ich meinen Anwalt zur Rate gezogen zwecks Kündigungsfrist. Dies war beim letzten Mal nicht ganz klar. Nun habe ich aber eine Antwort:
Leider greift bei mir die gesetzliche Kündigungsfrist von vier Wochen NICHT, da in einer Mini-Klausel meines Arbeitsvertrages steht, dass alle anderen Richtlinien und Regelungen einem Tarifvertrag (BAT-KF) zur Grunde liegen und wirksam sind. Somit gilt die Kündigungsfrist vom BAT-KF (Tarifvertrag). Das sagt auch mein Anwalt.
Nun zum Problem und eigentlichen Frage: Laut BAT-KF habe ich (bei einer Dauer von +5 Jahren Beschäftigung ... bin seit August 2017 dort angestellt) eine Kündigungsfrist von 3 Monaten. Jetzt stehen in dieser Woche bereits erste Bewerbungsgespräche an (weitere folgen nächste Woche) und dort wird ja das Thema Kündigungsfrist auch eine Rolle spielen. Immerhin habe ich jetzt schon mal eine verlässliche Aussage, wie lange meine Kündigungsfrist beträgt. Allerdings möchte ich, wie oben bereits erwähnt, so schnell wie es geht die Einrichtung verlassen. Ich würde natürlich erst diesen Schritt öffentlich machen, sobald ich eine neue Stelle fest habe.
ABER wie soll ich da vor gehen? Eigenkündigung oder doch um einen Aufhebungsvertrag bitten? Wer hat da Erfahrung? Was wären die Vorteile bei einem Aufhebungsvertrages und wie kann ich dies meinem Arbeitgeber "schmackhaft" machen? Und vor allem: Wie antworte ich am besten in Bewerbungsgesprächen, wenn es ums Thema Kündigung geht? Sage ich direkt, dass ich einen Aufhebungsvertrag aushandeln will? Vor dem Gespräch mit einer Chefin graut es mir auch schon etwas, da eine weitere Kollegin die Gruppe nun aufgrund von Schwangerschaft verlassen hat. Aber ich habe jetzt auch mal gelernt an MICH zu denken ... die Stelle dort tut mir einfach nicht mehr gut.
Über Antworten und Ratschläge wäre ich sehr dankbar!
Liebe Grüße
colfield