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Krypto und die Welt

Groestlcoin to the moon?

Keine Ahnung. Rein technisch gesehen, schlägt Groestlcoin Bitcoin und Litecoin um Längen. Daher habe ich auch darin eine kleine Position. Viele stören sich am Namen, aber wenn das Rebranding kommt, wer weiß...
 
Was würdet ihr mit einer Million machen?

So naiv das klingt, ich weiß nicht mal ob ich die Million wollte.

Zum einen wäre ich versucht meine Arbeit aufzugeben und das würde mich meine wenigen sozialen Kontakte kosten.
Zum anderen hätte ich Angst um das Geld. Angst darum, es sinnlos auszugeben. Aber auch Angst, ob ich es erhalten kann. Sichere 3,0% um Inflation und Kapitalertragssteuer auszugleichen kriegst du ja nirgends.

Vermutlich würde ich es breit gestreut anlegen und eher bescheiden bis geizig weiterleben....
 
Ich würde die Million schon deshalb nicht wollen, weil sie das ganze Sozialleben kaputt machen kann. Ich wüsste nie, ob jemand mit mir befreundet sein will, weil er mich nett findet oder ob die Person sich nur finanzielle Vorteile davon erhofft.

Zudem wäre ich nicht die erste Millionärin, die es 5 Jahre später nicht mehr ist. Man muss sich doch nur die Fälle von Lottogewinnern ansehen. Plötzlich stehen allerlei "Freunde" und Verwandte vor der Tür von wegen "ich habe da so einen kleinen finanziellen Fehlpass, du kannst mir doch sicher was leihen/geben". Geben kann man dann natürlich nie genug, weil "der/die hat doch so viel", was auch derselbe Grund ist, warum keiner von denen es je für nötig hält, das Geld wieder zurückzuzahlen. Dann kommen noch die ganzen Spendenvereine, die - ebenfalls "weil man ja so viel hat" - großzügige Spenden erwarten. Wenn man nicht aufpasst, ist das Geld vor lauter Handaufhaltern schon weg, bevor man nur einen Cent selber ausgegeben hat. Und am Ende des Geldes sind natürlich auch alle weg. Wenn es blöd läuft auch echte Freunde von früher, die man in all dem Trubel vergessen und damit auch noch verloren hat.
 
Über Geld spricht man nicht, Geld hat man 😀

Wenn ich eine Million hätte, würde das niemand außer meiner Bank und dem Finanzamt wissen.

Wobei ich nach meiner Erfahrung niemandem raten würde die Million "erzwingen" zu wollen, egal ob mit windigen Spekulationen, Wetten, Lotto usw.
Das beste was man meiner Meinung nach machen kann, ist Geld breit gestreut und mit eine realistischen Ziel-Rendite anzulegen. Das sind im Aktienmarkt vielleicht 5%, bei Anleihen kaum noch 2%. So wird man kaum zum Millionär aber man macht mehr als die meisten, die ihr Geld auf dem Tagesgeldkonto parken und man kann halbwegs gut schlafen ohne viel Arbeit oder Sorge mit dem Geld zu haben.
 
Also ich bekomme hier immer noch 0,75% aufs Sparbuch und etwas mehr für die Mitgliedschaft bei einer Volksbank - und Gold legt gerade - Trump sei Dank - richtig zu.
 
Also ich bekomme hier immer noch 0,75% aufs Sparbuch und etwas mehr für die Mitgliedschaft bei einer Volksbank - und Gold legt gerade - Trump sei Dank - richtig zu.

Von den 0,75% müsstest du bei ner Million sogar noch Steuern abführen 😀 Mit 0,75% Zinsen würdest du vermutlich Realwert verlieren. Vielleicht unterm Strich 2%. Was nicht viel klingt, aber das wären 20.000 €!

So viel Geld kann man eigentlich nicht auf dem Sparbuch parken 😀

Gold ist auch so eine Sache. Obwohl Gold langfristig immer gestiegen ist, kann das Jahrzehnte dauern, bzw. es kann auch zig Jahre erstmal bergab gehen. Seit 2011 haben Goldanleger auch nicht viel Freude - auch wenn es jetzt mal wieder 2% aufwärts geht.
 
Das stimmt nicht. Gold hat seit der Wiedervereinigung über 300 Prozent zugelegt. Seit 16 Jahren genau 20% jedes Jahr. Das ist die sicherste Anlage die es gibt. Gold ist älter als die Erde. Man kann es anonym kaufen, niemand - und vor allem nicht der Staat - weiß etwas davon.
 
Das stimmt nicht. Gold hat seit der Wiedervereinigung über 300 Prozent zugelegt. Seit 16 Jahren genau 20% jedes Jahr. Das ist die sicherste Anlage die es gibt. Gold ist älter als die Erde. Man kann es anonym kaufen, niemand - und vor allem nicht der Staat - weiß etwas davon.

Das stimmt zwar, aber "genau 20% jedes Jahr" klingt nach einer linearen voraussagbaren Steigerung, die es nicht ist.

Tatsächlich hat sich der Kurs auf 10 Jahresabschnitte gerechnet auch gerne mal halbiert oder kaum bewegt. So dass ein Goldinvestment aus meiner Sicht nur mit seeeehr langem Atem (20 Jahre + X) Sinn macht.

Hat man aber so langen Atem, würde ich immer Aktien bevorzugen.

300 Prozent bei Gold erscheinen vergleichsweise schwach. Der MSCI World Aktienindex hat sich seit der Wende nicht verdreifacht, sondern verdreizehnfacht.
https://www.onvista.de/index/MSCI-WORLD-Index-3193857

Die meisten Anleger, die Rendite suchen, mischen Gold nur bei (5-20%) um ein Gegengewicht zu Aktien zu haben.
 

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