Ich würde die Million schon deshalb nicht wollen, weil sie das ganze Sozialleben kaputt machen kann. Ich wüsste nie, ob jemand mit mir befreundet sein will, weil er mich nett findet oder ob die Person sich nur finanzielle Vorteile davon erhofft.
Zudem wäre ich nicht die erste Millionärin, die es 5 Jahre später nicht mehr ist. Man muss sich doch nur die Fälle von Lottogewinnern ansehen. Plötzlich stehen allerlei "Freunde" und Verwandte vor der Tür von wegen "ich habe da so einen kleinen finanziellen Fehlpass, du kannst mir doch sicher was leihen/geben". Geben kann man dann natürlich nie genug, weil "der/die hat doch so viel", was auch derselbe Grund ist, warum keiner von denen es je für nötig hält, das Geld wieder zurückzuzahlen. Dann kommen noch die ganzen Spendenvereine, die - ebenfalls "weil man ja so viel hat" - großzügige Spenden erwarten. Wenn man nicht aufpasst, ist das Geld vor lauter Handaufhaltern schon weg, bevor man nur einen Cent selber ausgegeben hat. Und am Ende des Geldes sind natürlich auch alle weg. Wenn es blöd läuft auch echte Freunde von früher, die man in all dem Trubel vergessen und damit auch noch verloren hat.