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Krypto und die Welt

Nein, Krypto Währung sind für mich nicht idealistisch.

Aus meiner Sicht schon. Warum? Weil die Blockchain-Technologie und die weitere Anwendung derselbigen inhärent darauf ausgelegt ist, jedem Menschen auf dieser Welt exakt die selben Möglichkeiten an die Hand zu geben - ob er er diese dann nutzen möchte oder nicht.
 
Aus meiner Sicht schon. Warum? Weil die Blockchain-Technologie und die weitere Anwendung derselbigen inhärent darauf ausgelegt ist, jedem Menschen auf dieser Welt exakt die selben Möglichkeiten an die Hand zu geben - ob er er diese dann nutzen möchte oder nicht.

- Das Mining der Krypto Währungen belastet die Umwelt

- Die Anonymität der Zahlungen verhindert sozialgerechte Besteuerungen

- Das Währungsmonopol wird von demokratisch gewählten Regierungen zu den Menschen verlagert, die sich rechtzeitig die Krypto Währungen sichern können, meistens durch Einsatz von viel Geld.

- 96 Prozent der Bitcoins gehören 4 Prozent der Menschen. Würde sich so eine Währung durchsetzen, hätten Arme nichts.
Wenn die Zahlungen wirklich anonym sind, hätte der Staat nicht mal die Möglichkeit Steuern einzunehmen und Sozialhilfe auszuzahlen!

Krypto Währungen sind ein Ergebnis einer Welt, in der Menschen die Politik verachten und glauben Gerechtigkeit nicht demokratisch, sondern durch Computer erreichen zu können.
Eine Währung ist aber per se nicht gut oder schlecht, sondern sie wird es durch richtige oder falsche Nutzung.

Als Verfechter einer offenen Demokratie glaube ich, dass Staaten ein Monopol auf Währungen brauchen. Wenn Staaten Währungen nicht kontrollieren, tun es die Reichsten, Mächtigsten und Skrupellosesten.
 
wenn krypto idealistisch wäre, oder man nur deshalb darein investiert, sollte man es lieber sein lassen. das sind keine gründe, irgendwo sein geld reinzustecken.

dragonchain ist ein super projekt, von icos halte ich generell gar nichts (zu deinem empfehlungen). da gibts genug anderes, wo man sein geld reinstecken kann und vermutlich in einem bullrun absahnen wird.
 
Nun ja, was soll ich schon sagen? Ich finde das Ganze einfach nur spannend, also diese ganzen Blockchain-Projekte und den Kryptomarkt, was ja nach aktuellem Stand zwingend zusammenhängt. Ohne diese ganzen "Coins" könnte man natürlich auch nicht darin investieren oder damit handeln. Gleichfalls würde aber auch dieses Crowdfunding für diese ganzen Projekte nicht stattfinden.

Vieles lässt sich nur grob erahnen, aber wenn ich mir bspw. betrachte, wie ICON in Südkorea mittels Blockchain die Regierung, die Wirtschaft, die gesamte Gesellschaft stärker vernetzt, so sehe ich darin eine Menge Potential, und sei es auch erst mal nur, dass eine Menge Geld und unnütze/überflüssige Tätigkeiten eingespart werden.

Weiters habe ich zuletzt aufgeschnappt, dass Facebook eventuell eine Kryptowährung, also eine eigene, verwenden wird. Das hätte natürlich eine gigantische Reichweite, wenn man sich betrachtet, wie stark verbreitet Facebook weltweit bereits ist. Gleichfalls bin ich mir ziemlich sicher, dass Facebook das auf seine ganz eigene Weise machen würde und insbesondere auch gleich auf den "proof of work" bzw. das "herkömmliche Mining" verzichten würde. Also auch das spannend.

Insgesamt ist es faszinierend, wie viele alteingesessene und neue Unternehmen sich mit der Blockchain und ihrer Applikation befassen. Kann mir schon gut vorstellen, dass es eines Tages keine "Coins" mehr gibt oder die Anzahl der Coins stark zusammengeschrumpft ist, aber daraus werden alle effizienten Blockchain-Projekte hervorgegangen sein, die sich eben gerade aufgrund ihrer Effizienz beweisen konnten.

~~~

Was nun alleine den Investmentfaktor des Ganzen betrifft, bzw. den Handel mit Coins, so gilt wohl ganz simpel die alte Kaufmanns- bzw. Händlerregel: "Buy low, sell high."
 
Kenn mich nicht wirklich gut damit aus, aber meine Erfahrung war:

- Einmal wär ich damit fast verarscht worden (Geldwäscherei - ihr kennt ja den Thread dazu, wenn nicht einfach im Profil suchen)
- Und einmal durfte ich das kostenlos mit nem Bot probieren. Allerdings hat dieser schnell den Geist aufgegeben, bzw. ist er zusammen gebrochen. Das wars dann auch. Von dem Geld konnte ich nichts sehen. Sehr schade da es schon schön gewesen wäre.

Hab aber generell eher schlechte Erfahrung im Bereich "Online Geld verdienen" und das gehört für mich halt zu dieser Thematik, aber wer will kann sich da austoben. Ich halte mich seitdem von da fern. Liegt auch an der Sache mit dem Rechtsproblem was ich aktuell habe. Also lass ich es lieber bleiben.

Allen anderen wünsche ich da viel Spaß dabei. Achtet nur auf Fakes... die gibts haufenweise im Internet. Mehr vielleicht als ihr denkt.
 
- Das Mining der Krypto Währungen belastet die Umwelt

- Die Anonymität der Zahlungen verhindert sozialgerechte Besteuerungen

- Das Währungsmonopol wird von demokratisch gewählten Regierungen zu den Menschen verlagert, die sich rechtzeitig die Krypto Währungen sichern können, meistens durch Einsatz von viel Geld.

- 96 Prozent der Bitcoins gehören 4 Prozent der Menschen. Würde sich so eine Währung durchsetzen, hätten Arme nichts.
Wenn die Zahlungen wirklich anonym sind, hätte der Staat nicht mal die Möglichkeit Steuern einzunehmen und Sozialhilfe auszuzahlen!

Krypto Währungen sind ein Ergebnis einer Welt, in der Menschen die Politik verachten und glauben Gerechtigkeit nicht demokratisch, sondern durch Computer erreichen zu können.
Eine Währung ist aber per se nicht gut oder schlecht, sondern sie wird es durch richtige oder falsche Nutzung.

Als Verfechter einer offenen Demokratie glaube ich, dass Staaten ein Monopol auf Währungen brauchen. Wenn Staaten Währungen nicht kontrollieren, tun es die Reichsten, Mächtigsten und Skrupellosesten.

Ich weiß nicht so recht. Vielleicht siehst du das auch ein bisschen zu "streng"?

Komme auf mein Beispiel einer Weltwährung zurück. Das muss ja nicht zwingend eine Litecoin sein. Könnte auch eine Tsunami-Coin oder eine Andreas-Coin sein. Ist doch egal, wie man das nennt.

Und wie bereits gesagt bzw. impliziert, eine digitale Währung muss nicht zwingend auf "Mining" beruhen. Es war bzw. ist nur eine von mehreren Möglichkeiten, die Netzwerkstabilität zu sichern.

Es ist natürlich vollkommen theoretisch, aber mal angenommen, "morgen" würde jegliches existierende Geld, soweit möglich, gegen "Tsunami-Coin" getauscht werden, was wäre der Nachteil?

Die Preise wären weltweit leichter vergleichbar, Wechselkurse und -gebühren würden sich erübrigen. Und da "Tsunami-Coin" eine digitale Währung ist, könnte man weltweit eine Menge Papier, Metall und Plastik einsparen, was ja auch Implikationen auf die Umwelt hat - vermutlich ein Vielfaches dessen, was "Bitcoin-Mining" verursacht.

Mit einer dezentralen und digitalen Weltwährung "Tsunami-Coin" wäre Betrug aber einfacher? Warum sollte das so sein? Im Grunde hätte sich doch nur der Name der Währung geändert. Alle anderen Mechanismen bleiben doch gleich.
 
Und wie bereits gesagt bzw. impliziert, eine digitale Währung muss nicht zwingend auf "Mining" beruhen. Es war bzw. ist nur eine von mehreren Möglichkeiten, die Netzwerkstabilität zu sichern.

Also ja du hast Recht, ich bin der Krypto Währungen gegenüber kritisch 🙂

Man muss sich die Geschichte der Weltwirtschaft mal anschauen. Früher mussten Währungen an Goldreserven gekoppelt sein, sprich die Gesamtmenge der deutschen Mark war in ihrem Wert durch die Gesamtmenge des Goldes Deutschlands begrenzt.

Die Koppelung an den Goldpreis hat man aufgegeben und seit dem explodiert die Weltwirtschaft förmlich. Gott sei Dank gibt es keine stabile begrenzte Währung in Goldstandard mehr. Du möchtest genau das, statt begrenztem Gold, begrenzte Krypto Währung:

Es ist natürlich vollkommen theoretisch, aber mal angenommen, "morgen" würde jegliches existierende Geld, soweit möglich, gegen "Tsunami-Coin" getauscht werden, was wäre der Nachteil?

Der Vorteil wäre sicherlich ein schöner Name, wobei Andreas-Coin noch schöner wäre 😉
Auch hast du Recht, dass es keine Wechselkurse und -gebühren etc. mehr gibt.

Solch festgenagelte Währungen wie eben der Goldstandard haben sich historisch aber immer als wirtschaftstötend herausgestellt. Die Weltwirtschaftskrise 1929 (die im übrigen auch ein Mitverursacher für den 2. Weltkrieg war), war eine Goldkrise. Zur Bekämpfung der damaligen Bankenkrise, insbesondere der Bank Runs, hätte den Banken Liquidität bereitgestellt werden müssen. Für eine solche Politik stellte der Goldstandard aber ein unüberwindliches Hindernis dar.

Eine antizyklischer Fiskalpolitik ist mit einem Tsunami-Andreas-Coin nicht möglich. Dabei ist es extrem wichtig in Krisenzeiten durch eine Inflation dafür zu sorgen, dass Menschen Geld investieren und der Krise entgegenwirken.

Wir erleben seit Jahren in Griechenland was es bedeutet, wenn ein Land seine Währung nicht abwerten kann und keine eigene Fiskalpolitik machen kann.

Nur ein Land, welches Kontrolle über seine Währung hat, kann Krisen bekämpfen. Krisen können humanitäre Katastrophen und Kriege fördern.

Und da "Tsunami-Coin" eine digitale Währung ist, könnte man weltweit eine Menge Papier, Metall und Plastik einsparen, was ja auch Implikationen auf die Umwelt hat - vermutlich ein Vielfaches dessen, was "Bitcoin-Mining" verursacht.

Auch dem möchte ich widersprechen. Das alles ist ja auch ohne Kryptos möglich. Wenn ich mit Paypal oder Kreditkarte etc zahle, brauche ich kein Papier oder Metall, mit Handyzahlungen noch nicht einmal das bisschen Plastik für ne Karte 🙂

Mit einer dezentralen und digitalen Weltwährung "Tsunami-Coin" wäre Betrug aber einfacher? Warum sollte das so sein? Im Grunde hätte sich doch nur der Name der Währung geändert. Alle anderen Mechanismen bleiben doch gleich.

Wenn Zahlungsströme anonymisiert und verschlüsselt erfolgen (was ja oft als großer Vorteil der Kryptos gesehen wird) dann ist es schwer diese zu besteuern oder bestimmte Transaktionen zu verhindern.
Heute kannst du auch anonym zahlen, per Bargeld, aber mit einer Krypto Währung kannst du als Terrorist theoretisch Waffen aus Russland bestellen, oder als Handwerker einfach gar keine Steuern zahlen. Kann ja kein Staat den Zahlungseingang auf deinem Konto kontrollieren.
 
Persönliches Update:

Bitcoin gerade wieder unter 10.000 USD gefallen. Es bleibt gewissermaßen spannend.

Diese ganze Kryptomarktsache hatte meinen "Arbeitsspeicher" wie so eine Art hartnäckiger Virus belegt. Hatte meine Verluste, bin mit der ganzen Sache jetzt vertrauter, und habe jetzt alle meine Strategien zusammen. Der Arbeitsspeicher kann jetzt gewissermaßen wieder freigegeben werden. Irgendwie war mir die Sache aber sehr wichtig.

Je nach Marktlage werde ich für die mittel- bzw. langfristige Sicht noch ein bisschen umschichten bzw. mein Portfolio vervollständigen: NEO, ICON, DragonChain, Quantstamp, Trinity Network Credit und Theta Token.

Genau wissen kann ich es natürlich nicht, aber es sollte durchaus möglich sein, in absehbarer Zeit erst mal die entstandenen Verluste wieder auszugleichen.
 
du wirst kein beispiel finden, wo dies (1 gewinner, 1 verlierer) nicht der fall ist. abseits davon, dass hinter aktien eben (oftmals) richtige unternehmen stehen

Du verstehst das nicht. Es muss gar keine Verlierer geben, alles was einen Verlierer verursacht nennt man Zocken.

Wenn du für jemanden etwas machst (beim Hausbau mit hilfst), dann kann er dir ja einen Schuldschein ausschreiben.
Jetzt kannst du damit ja nicht einkaufen gehen, sondern musst von der selben Person irgend einen äquivalenten Gefallen einfordern.
Dadurch wurde das System des "Geldes", als Tauschobjekt, erfunden um das Prinzips des Tauschens zu vereinfachen.

@_Tsunami_
Es gab irgend wann mal im TV eine Werbung welche den (vor allem) Jugendlichen suggerierte dass sie mit einer Handy-App mit Aktien handeln können und dass es ganz leicht ist damit Geld zu verdienen. Es wurden sogar 50€ Startkapital gegeben.

Praktisch ist es aber so dass in vielen Ländern an den Börsen per Computer gehandelt wird, es werden sogar noch kleinste Kursschwankungen ausgenutzt um damit Geld zu machen.
Diese Aktien-Handels-Computer sind Supercomputer die mit Hilfe den schnellsten Glasfaserleitungen der Welt an die Börse angebunden sind.

Was den reichen Aktienbrokern fehlt, das sind die (einfältigen) Leute von denen man neues Geld abziehen kann.
Es werden also Marketingkampagnen gestartet damit Menschen motiviert werden ihr sauer und hart erarbeitetes Geld im Aktienmarkt "anzulegen." Jetzt hat man wieder eine Kuh gefunden die man schröpfen kann und man hofft dass diese Leute es möglichst lange nicht merken dass sie am Ende nur verlieren werden.

Blöd ist dass die meisten Leute darüber nicht reden weil es ihnen peinlich ist.
Ja, manch einer hat mal Glück und gewinnt wenn er gleichzeitig einsteigt oder aussteigt wie die elektronischen Aktienhändler-Computer.
 

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