Hallo…ich weiß seit Wochen einfach nicht mehr so richtig weiter und dachte vllt. kann mir hier jemand weiterhelfen😱
Ich leide seit über 15 Jahren an Angstattacken und gelegentlich kommen auch Depressionen hinzu. Mittlerweile hat sich mein Zustand zum Glück sehr stabilisiert. Ich gehe nun seit ungefähr 4 Jahren zur Schule und hole mein Abitur mit guten Noten nach. Es macht auch wahnsinnigen Spaß zu lernen.
In der Schule war es für mich oftmals sehr schwierig, (aufgrund meiner Angststörung) und ich hatte Probleme woanders etwas zu essen und auch oft Angst bei Menschen etwas falsch zu machen, da ich solange nicht fähig war raus zu gehen.
Deswegen hatte ich einen sehr lieben Vertrauenslehrer, der für mich da war und mir half.
Ich bin jetzt 26 Jahre alt und seit 9 Jahren glücklich verheiratet und er 34 Jahre alt und nun ebenfalls verheiratet. Wir haben uns wöchentlich immer unterhalten, sind spazieren gegangen und teilten auch Interessen wie Sport/Filme/Bücher usw. Es machte mir Freude nicht nur mit ihm über Probleme zu reden sondern auch über schöne Sachen.
Einmal vor den Ferien meinte er, wenn irgendetwas ist soll ich ihm ruhig schreiben (What´s app). Da wir zuvor über Tirol geredet hatten, fragte ich ihn wo ich mit meinem Mann hinkönnte. Wir hatten einen tollen Urlaub und waren wirklich dankbar für den tollen Tipp von ihm über Whats App.😉
Mein Vertrauenslehrer hat sehr viel Humor und deshalb konnte er mich immer gut motivieren und mir helfen. Ab und zu hab ich ihm Videos geschickt und er schickte mir nette Nachrichten zurück. Ich setze mich immer gerne in Zusatzstunden zu ihm in den Unterricht, weil ich seinen Unterricht schätze und wusste das ich nur noch 2 Jahre an der Schule hatte.
Bis dahin war noch alles ok.
Dann, eines Abends als ich ihn um Rat fragte, war er am nächsten Tag wütend wegen Whats app und meinte ich solle ihm nicht mehr schreiben, das geht so nicht weiter, er darf das nicht. Ich schrieb ihm daraufhin auch nicht mehr, merkte aber das er sehr starke Angst vor Gerüchten hatte und das er seinen Beruf verlieren könnte. Ich wollte ihm natürlich keine Probleme bereiten und keine Belastung sein...🙁
Monate in den wir redeten vergingen und vor den Winterferien, als ich einen großen Durchbruch gegen meine Angst schaffte (ich reiste nach London), fragte ich ihn ob ich ihm ein Foto schicken dürfte, wenn ich dort wäre. Er meinte es wäre in Ordnung.
Ich schaffte es dorthin und war wahnsinnig erleichtert, da ich durch sehr extreme Ängste gekämpft hatte.. Ich schickte ihm eine Sprachnachricht in der ich ihm sagte das alles gut verlief und 3 Fotos, genauso wie zwei anderen Lehrern mit denen ich gut in Kontakt stand. Sie freuten sich sehr, jedoch merkte ich das bei meinnem Vertrauenslehrer die letzten zwei Bilder nicht ankamen, was logischerweise hieß das er mich blockiert hatte.
Ich kam wieder zurück aus London und brachte all meinen Freunden etwas mit. Als die Schule wieder anfing, gab ich ihm sein Lieblingsbuch das ich ihm aus dem Globe Theatre mitgebracht hatte (er war ein großer Shakespeare-Fan) und eine Box mit Tee von Alice im Wunderland. Das war so unser Ding, diese bescheuerte Story mochten wir beide.
Er war stinksauer auf mich und meinte ich soll ihm nicht an Weihnachten eine Sprachnachricht schreiben, da denkt man ja mir wäre etwas passiert und überhaupt hatte er mir das verboten. Ich entschuldigte mich für die Sprachnachricht, erinnerte ihn aber daran das er mir das Foto erlaubt hätte. Ihm fiel es schwer sich daran zu erinnern und er tobte noch eine Weile weiter.
Im Januar ging es weiter. Ich wechselte die Klasse und wollte in den Kurs von einem der besten Bio-Lehrer an der Schule wechseln und Schulleiter und Stellvertreteer fanden es in Ordnung. Das hieße ich hätte auch Englisch bei meinem Vertrauenslehrer was ich in Ordnung fand, da ich seinen Unterricht ja gerne mochte. Als er es erfuhr tickte er ein wenig aus und lief an mir vorbei ins Büro des Stellvertretenden Schulleiters und bewirkte den Rückgang von meinem Kurswechsel.
Ich war sehr enttäuscht/verletzt und sprach ihn darauf an. Er dachte ich wollte wg. Ihm wechseln und nicht wg. Bio, kam sich gestalkt vor und führte seine Aktion einfach durch. Ich erklärte ihm die Lage, da ich bei dem anderen Bio Lehrer von einer 1 auf eine 5 gefallen war und es tat ihm furchtbar Leid, da es ja wichtig fürs Abitur war. Er wollte es rückgängig machen, es war aber zu spät.
Daraufhin sprach ich längere Zeit nicht mehr mit ihm. Bald darauf musste ich in Geschichte bei ihm ein Referat halten. Bereitete es sehr lange vor und alle waren begeistert, vorallem weil die meisten wussten, das mir wegen meinen Ängsten sehr schwer fällt das überhaupt zu halten. Er in der Klasse auch. Kurz darauf wollte er mit mir nochmal drüber sprechen. Ich musste mir 45 Minuten negative Kritik anhören darüber das das Video das ich eingebaut hatte nicht gut war (obwohl es alle gut fanden), das ich danach so Kreislaufprobleme hatte, was er zwar wusste, aber nicht gut fand(wg. Meiner Angststörung) usw. Irgendwann konnte ich ihn nicht mehr ansehen weil mir die Tränen kamen. Er meinte ich höre ihm gar nicht mehr zu, ich antwortete ihm, das ich schon zuhöre, aber das er mich einfach wahsinnig traurig macht weil er so wütend ist und ich das Gefühl habe ich kann ihn nur noch enttäuschen. Egal was ich tue und sage.:wein:
Daraufhin war er ruhiger und freundlicher und wieder so wie früher. Wir redeten über vieles und ich vertraute ihm wieder sehr. Oft blieb er stundenlang nach dem Unterricht da und wir gingen spazieren. Ich freute mich, denn für mich war er wie ein bester Freund, was ich ihm auch sagte.
Dann fragte ich ihn (weil ich auch sehr unter verlustängsten litt) ob er nach meinem Abitur bleiben würde als Freund oder ob ich ihn verlieren würde. Er sagte daraufhin nicht wirklich ja oder nein, aber er wich mit Kommentaren aus die mir schwerfielen zu verarbeiten (z.B. „Du lebst doch in einer ganz anderen Welt als ich, das musst du einsehen“ oder „Du bist wie ein Rollstuhlfahrer, mit dem man nicht Skifahren kann“ oder „Du wärst nie so ein Freund denn ich zu meiner Hochzeit einlade oder mit dem ich in den Urlaub fahren würde“) Sowas war ich von ihm nicht gewohnt und depressiv trat ich die Sommerferien an. Mein Mann meinte er fühlte sich wahrscheinlich nur in die Ecke gedrängt und wusste nicht was er sagen sollte.
In den Sommerferien schrieb ich auf, was ich auf diese Kommentare eigentlich sagen wollte, wenn ich stark genug gewesen wäre in dem Moment. Und zwar das ich wertvoll genug bin als Mensch und als Freund und das dass was er gesagt hatte, alles andere als fair war.
Nach den Ferien beschloss ich mit ihm darüber zu reden. Bin nunmal sehr direkt. Aber da es mir schwer viel und ich Angst hatte das er vielleicht wieder überfordert wäre, gab ich ihm das was ich aufgeschrieben hatte und meinte darüber würde ich gerne mit ihm reden.
Als er es fertig gelesen hatte, war er wie zu erwarten war, wieder stinksauer. Er meinte er findet mich unheimlich und überhaupt redet er mit mir jetzt nur noch über schulische Probleme und nicht mehr so lange. Dann sagte er: Und weißt du mit wieviel Schülern ich nach der Schule noch befreundet bin. 0. Und das wird auch so bleiben. Ich fing beinahe an zu weinen, das merkte er denke ich auch.
Seitdem halte ich mich von ihm fern. Meine Albträume und Depressionen sind seitdem sehr schlimm. Immerhin war er für mich über 2 Jahre da, meine Bezugsperson und mein bester Freund. Ich hab ihm sehr vertraut und jetzt sitzt ich noch ein Jahr im Unterricht und immer bricht mein Kreislauf zusammen und mir wird übel und dann bekomme ich panik und melde mich ab. Ich habe keine Eltern/Großeltern/Geschwister. Ich wurde oft sehr schlecht behandelt in meiner Kindheit und wegen meiner Krankheit nicht akzeptiert. Neben meinem Mann war er der einzige der immer für mich da war und ich habe ihn sehr geschätzt. Ich habe ihn auch immer geschützt wenn ich konnte, falls Mitschüler schlecht über ihn geredet haben oder falls ich ihn irgendwie unterstützten konnte. Das fand er toll und er meinte auch immer das ich ein sehr lieber und freundlicher Mensch bin und wenigstens nicht aufdringlich oder irgendwie sowas. Wir waren einfach füreinander da und jetzt ist er weg und ich fühle mich so mies und weiß nicht wie ich mit der Situation umgehen soll.
Vllt habt ihr ja einen Rat für mich? Oder versteht besser was in ihm vorgeht? Wie geht man am besten mit so einem Verlust um? Ich hab das Gefühl ich bin ihm auf einmal egal, was ich mir aber nach den über 2 Jahren auch nicht vorstellen kann. Mein Mann meinte, das kann er sich auch nicht vorstellen, da er ja immer gerne mit mir geredet hatte.
Meine anderen Freunde bemühen sich nun, mich abzulenken und aufzumunternt und mir zu helfen die Phase zu überbrücken, aber oftmals lache ich wenn ich einfach weinen will nur damit sie sich keine Sorgen machen und dann wenn ich alleine bin, bin ich so erschöpft und kaum fähig irgendwas hinzukriegen. Ich kann einfach mit niemandem so richtig drüber reden außer mit meinem Mann, da es sich ja um meinen Leherer handelt...
Sorry das es so lange geworden ist...und danke schonmal im Vorraus für Antworten😱
Ich leide seit über 15 Jahren an Angstattacken und gelegentlich kommen auch Depressionen hinzu. Mittlerweile hat sich mein Zustand zum Glück sehr stabilisiert. Ich gehe nun seit ungefähr 4 Jahren zur Schule und hole mein Abitur mit guten Noten nach. Es macht auch wahnsinnigen Spaß zu lernen.
In der Schule war es für mich oftmals sehr schwierig, (aufgrund meiner Angststörung) und ich hatte Probleme woanders etwas zu essen und auch oft Angst bei Menschen etwas falsch zu machen, da ich solange nicht fähig war raus zu gehen.
Deswegen hatte ich einen sehr lieben Vertrauenslehrer, der für mich da war und mir half.
Ich bin jetzt 26 Jahre alt und seit 9 Jahren glücklich verheiratet und er 34 Jahre alt und nun ebenfalls verheiratet. Wir haben uns wöchentlich immer unterhalten, sind spazieren gegangen und teilten auch Interessen wie Sport/Filme/Bücher usw. Es machte mir Freude nicht nur mit ihm über Probleme zu reden sondern auch über schöne Sachen.
Einmal vor den Ferien meinte er, wenn irgendetwas ist soll ich ihm ruhig schreiben (What´s app). Da wir zuvor über Tirol geredet hatten, fragte ich ihn wo ich mit meinem Mann hinkönnte. Wir hatten einen tollen Urlaub und waren wirklich dankbar für den tollen Tipp von ihm über Whats App.😉
Mein Vertrauenslehrer hat sehr viel Humor und deshalb konnte er mich immer gut motivieren und mir helfen. Ab und zu hab ich ihm Videos geschickt und er schickte mir nette Nachrichten zurück. Ich setze mich immer gerne in Zusatzstunden zu ihm in den Unterricht, weil ich seinen Unterricht schätze und wusste das ich nur noch 2 Jahre an der Schule hatte.
Bis dahin war noch alles ok.
Dann, eines Abends als ich ihn um Rat fragte, war er am nächsten Tag wütend wegen Whats app und meinte ich solle ihm nicht mehr schreiben, das geht so nicht weiter, er darf das nicht. Ich schrieb ihm daraufhin auch nicht mehr, merkte aber das er sehr starke Angst vor Gerüchten hatte und das er seinen Beruf verlieren könnte. Ich wollte ihm natürlich keine Probleme bereiten und keine Belastung sein...🙁
Monate in den wir redeten vergingen und vor den Winterferien, als ich einen großen Durchbruch gegen meine Angst schaffte (ich reiste nach London), fragte ich ihn ob ich ihm ein Foto schicken dürfte, wenn ich dort wäre. Er meinte es wäre in Ordnung.
Ich schaffte es dorthin und war wahnsinnig erleichtert, da ich durch sehr extreme Ängste gekämpft hatte.. Ich schickte ihm eine Sprachnachricht in der ich ihm sagte das alles gut verlief und 3 Fotos, genauso wie zwei anderen Lehrern mit denen ich gut in Kontakt stand. Sie freuten sich sehr, jedoch merkte ich das bei meinnem Vertrauenslehrer die letzten zwei Bilder nicht ankamen, was logischerweise hieß das er mich blockiert hatte.
Ich kam wieder zurück aus London und brachte all meinen Freunden etwas mit. Als die Schule wieder anfing, gab ich ihm sein Lieblingsbuch das ich ihm aus dem Globe Theatre mitgebracht hatte (er war ein großer Shakespeare-Fan) und eine Box mit Tee von Alice im Wunderland. Das war so unser Ding, diese bescheuerte Story mochten wir beide.
Er war stinksauer auf mich und meinte ich soll ihm nicht an Weihnachten eine Sprachnachricht schreiben, da denkt man ja mir wäre etwas passiert und überhaupt hatte er mir das verboten. Ich entschuldigte mich für die Sprachnachricht, erinnerte ihn aber daran das er mir das Foto erlaubt hätte. Ihm fiel es schwer sich daran zu erinnern und er tobte noch eine Weile weiter.
Im Januar ging es weiter. Ich wechselte die Klasse und wollte in den Kurs von einem der besten Bio-Lehrer an der Schule wechseln und Schulleiter und Stellvertreteer fanden es in Ordnung. Das hieße ich hätte auch Englisch bei meinem Vertrauenslehrer was ich in Ordnung fand, da ich seinen Unterricht ja gerne mochte. Als er es erfuhr tickte er ein wenig aus und lief an mir vorbei ins Büro des Stellvertretenden Schulleiters und bewirkte den Rückgang von meinem Kurswechsel.
Ich war sehr enttäuscht/verletzt und sprach ihn darauf an. Er dachte ich wollte wg. Ihm wechseln und nicht wg. Bio, kam sich gestalkt vor und führte seine Aktion einfach durch. Ich erklärte ihm die Lage, da ich bei dem anderen Bio Lehrer von einer 1 auf eine 5 gefallen war und es tat ihm furchtbar Leid, da es ja wichtig fürs Abitur war. Er wollte es rückgängig machen, es war aber zu spät.
Daraufhin sprach ich längere Zeit nicht mehr mit ihm. Bald darauf musste ich in Geschichte bei ihm ein Referat halten. Bereitete es sehr lange vor und alle waren begeistert, vorallem weil die meisten wussten, das mir wegen meinen Ängsten sehr schwer fällt das überhaupt zu halten. Er in der Klasse auch. Kurz darauf wollte er mit mir nochmal drüber sprechen. Ich musste mir 45 Minuten negative Kritik anhören darüber das das Video das ich eingebaut hatte nicht gut war (obwohl es alle gut fanden), das ich danach so Kreislaufprobleme hatte, was er zwar wusste, aber nicht gut fand(wg. Meiner Angststörung) usw. Irgendwann konnte ich ihn nicht mehr ansehen weil mir die Tränen kamen. Er meinte ich höre ihm gar nicht mehr zu, ich antwortete ihm, das ich schon zuhöre, aber das er mich einfach wahsinnig traurig macht weil er so wütend ist und ich das Gefühl habe ich kann ihn nur noch enttäuschen. Egal was ich tue und sage.:wein:
Daraufhin war er ruhiger und freundlicher und wieder so wie früher. Wir redeten über vieles und ich vertraute ihm wieder sehr. Oft blieb er stundenlang nach dem Unterricht da und wir gingen spazieren. Ich freute mich, denn für mich war er wie ein bester Freund, was ich ihm auch sagte.
Dann fragte ich ihn (weil ich auch sehr unter verlustängsten litt) ob er nach meinem Abitur bleiben würde als Freund oder ob ich ihn verlieren würde. Er sagte daraufhin nicht wirklich ja oder nein, aber er wich mit Kommentaren aus die mir schwerfielen zu verarbeiten (z.B. „Du lebst doch in einer ganz anderen Welt als ich, das musst du einsehen“ oder „Du bist wie ein Rollstuhlfahrer, mit dem man nicht Skifahren kann“ oder „Du wärst nie so ein Freund denn ich zu meiner Hochzeit einlade oder mit dem ich in den Urlaub fahren würde“) Sowas war ich von ihm nicht gewohnt und depressiv trat ich die Sommerferien an. Mein Mann meinte er fühlte sich wahrscheinlich nur in die Ecke gedrängt und wusste nicht was er sagen sollte.
In den Sommerferien schrieb ich auf, was ich auf diese Kommentare eigentlich sagen wollte, wenn ich stark genug gewesen wäre in dem Moment. Und zwar das ich wertvoll genug bin als Mensch und als Freund und das dass was er gesagt hatte, alles andere als fair war.
Nach den Ferien beschloss ich mit ihm darüber zu reden. Bin nunmal sehr direkt. Aber da es mir schwer viel und ich Angst hatte das er vielleicht wieder überfordert wäre, gab ich ihm das was ich aufgeschrieben hatte und meinte darüber würde ich gerne mit ihm reden.
Als er es fertig gelesen hatte, war er wie zu erwarten war, wieder stinksauer. Er meinte er findet mich unheimlich und überhaupt redet er mit mir jetzt nur noch über schulische Probleme und nicht mehr so lange. Dann sagte er: Und weißt du mit wieviel Schülern ich nach der Schule noch befreundet bin. 0. Und das wird auch so bleiben. Ich fing beinahe an zu weinen, das merkte er denke ich auch.
Seitdem halte ich mich von ihm fern. Meine Albträume und Depressionen sind seitdem sehr schlimm. Immerhin war er für mich über 2 Jahre da, meine Bezugsperson und mein bester Freund. Ich hab ihm sehr vertraut und jetzt sitzt ich noch ein Jahr im Unterricht und immer bricht mein Kreislauf zusammen und mir wird übel und dann bekomme ich panik und melde mich ab. Ich habe keine Eltern/Großeltern/Geschwister. Ich wurde oft sehr schlecht behandelt in meiner Kindheit und wegen meiner Krankheit nicht akzeptiert. Neben meinem Mann war er der einzige der immer für mich da war und ich habe ihn sehr geschätzt. Ich habe ihn auch immer geschützt wenn ich konnte, falls Mitschüler schlecht über ihn geredet haben oder falls ich ihn irgendwie unterstützten konnte. Das fand er toll und er meinte auch immer das ich ein sehr lieber und freundlicher Mensch bin und wenigstens nicht aufdringlich oder irgendwie sowas. Wir waren einfach füreinander da und jetzt ist er weg und ich fühle mich so mies und weiß nicht wie ich mit der Situation umgehen soll.
Vllt habt ihr ja einen Rat für mich? Oder versteht besser was in ihm vorgeht? Wie geht man am besten mit so einem Verlust um? Ich hab das Gefühl ich bin ihm auf einmal egal, was ich mir aber nach den über 2 Jahren auch nicht vorstellen kann. Mein Mann meinte, das kann er sich auch nicht vorstellen, da er ja immer gerne mit mir geredet hatte.
Meine anderen Freunde bemühen sich nun, mich abzulenken und aufzumunternt und mir zu helfen die Phase zu überbrücken, aber oftmals lache ich wenn ich einfach weinen will nur damit sie sich keine Sorgen machen und dann wenn ich alleine bin, bin ich so erschöpft und kaum fähig irgendwas hinzukriegen. Ich kann einfach mit niemandem so richtig drüber reden außer mit meinem Mann, da es sich ja um meinen Leherer handelt...
Sorry das es so lange geworden ist...und danke schonmal im Vorraus für Antworten😱