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Krankenpflege/Pflege- Die Würde des Menschen/Persönliche Abgrenzung

Das kenne ich auch. Manchmal sind Kleinigkeiten "störend" bzw. kommen zu einem unpassenden Zeitpunkt. Aber das gehört dazu.
Versuch dich zu entspannen, du arbeitest, gehst auch über die eigenen Grenzen hinaus (was viele tun).
Du machst deinen Job bestimmt gut und das darfst du dir auch sagen.

Vor zwei Jahren lag ich auf der Intensivstation, im Koma, beatmet.
Daher kenne ich auch die Sicht als Patient.

Als ich wach war habe ich mir oft auch Nähe gewünscht vom Personal, es gab keine großen Unterhaltungen, nicht weil das Personal nicht wollte, sondern, weil die Zeit nicht da war.
Nachts, nach dem aufwachen, hatte ich Halluzinationen und am nächsten Vormittag wurde ich in ein anderes KH verlegt.
Ich fühlte mich wie vom LKW überrollt, keine Kraft. Laufen viel sehr schwer, und ich schnappte nach Luft, weil mir die Kraft einfach gefehlt hat.
Sie brauchten das Bett.

Es war beängstigend. Mir wurde nur gesagt von den Ärzten, das ich es gerade so geschafft habe, aber keine Worte darüber was sie mit mir gemacht haben.
Das weiß ich bis heute nicht.

Daher, die Patienten haben Angst, vielleicht auch Fragen, die sich sofort nicht abrufen lassen.

Es ist schwer im allgemeinen allen gerecht zu werden. Das ergeht mir bei meiner Arbeit auch so.
Es ist einfach nur traurig. Morgen fehlen bei uns zwei Leute im Spätdienst. Aber auch das bekomme ich gestemmt, irgendwie.

Ich schweife ab, sorry.

Mehr als deine Arbeit machen kannst du nicht. Flexibel bleiben. 😉😘
Danke für dein Vertrauen und dass du das erzählt hast.

Es ist heftig was du erlebt hast und ich kann es nicht nachvollziehen, warum man dir nicht genau gesagt hat, was man gemacht hat.

Ich empfehle den Patienten immer genau nachzufragen und sich nicht zu scheuen, weil es um ihre Gesundheit geht.

Ich finde nicht, dass du abschweifst.

Personalmangel ist ein großes Thema, was ja vieles mit einschließt.

Ich wünsche dir eine ruhige Schicht morgen 😗

Heute hat es super funktioniert und ich bin sehr ruhig geblieben, weil ich mich innerlich entschleunigt habe. Habe schon zügig gearbeitet, nicht im Schneckentempo 😉.
Ich hab mir einfach gedacht, egal wann du rausgeht, dir läuft nichts davon.

Bin noch in der Übungsphase, wenn das Montag auch funktioniert, bin ich schon zufrieden.
Ich mag manchmal lieber am Wochenende als unter der Woche arbeiten.
Da ist es einfach anders, von der Arbeit her gleich aber einfach eine ruhigere Stimmung.
 
Das stimmt. Am Wochenende ist immer eine andere Stimmung.

Naja, ich war halt nicht richtig wach zuerst, total müde und überrascht auf der Intensivstation aufzuwachen. Nachmittags nach dem ersten aufwachen und nach der Extubation, bis zum späten Abend, habe ich auch noch eine Erinnerungslücke, ich war nochmal weg, eingeschlafen oder was auch immer.

Da ich damit nicht gerechnet hatte, nach der heftigen Überdosis Medikamente die ich genommen hatte ... Habe ich mich ziemlich erschrocken. Und als ich den Tubus bemerkte erst recht.

Vielleicht haben sie es auch nur gut gemeint, zu dem Zeitpunkt.

Du schaffst das schon. Irgendwann kommt auch eine gewisse Routine, die es leichter macht mit Stresssituationen besser umzugehen.
 
Das kenne ich auch. Manchmal sind Kleinigkeiten "störend" bzw. kommen zu einem unpassenden Zeitpunkt. Aber das gehört dazu.
Versuch dich zu entspannen, du arbeitest, gehst auch über die eigenen Grenzen hinaus (was viele tun).
Du machst deinen Job bestimmt gut und das darfst du dir auch sagen.

Vor zwei Jahren lag ich auf der Intensivstation, im Koma, beatmet.
Daher kenne ich auch die Sicht als Patient.

Als ich wach war habe ich mir oft auch Nähe gewünscht vom Personal, es gab keine großen Unterhaltungen, nicht weil das Personal nicht wollte, sondern, weil die Zeit nicht da war.
Nachts, nach dem aufwachen, hatte ich Halluzinationen und am nächsten Vormittag wurde ich in ein anderes KH verlegt.
Ich fühlte mich wie vom LKW überrollt, keine Kraft. Laufen viel sehr schwer, und ich schnappte nach Luft, weil mir die Kraft einfach gefehlt hat.
Sie brauchten das Bett.

Es war beängstigend. Mir wurde nur gesagt von den Ärzten, das ich es gerade so geschafft habe, aber keine Worte darüber was sie mit mir gemacht haben.
Das weiß ich bis heute nicht.

Daher, die Patienten haben Angst, vielleicht auch Fragen, die sich sofort nicht abrufen lassen.

Es ist schwer im allgemeinen allen gerecht zu werden. Das ergeht mir bei meiner Arbeit auch so.
Es ist einfach nur traurig. Morgen fehlen bei uns zwei Leute im Spätdienst. Aber auch das bekomme ich gestemmt, irgendwie.

Ich schweife ab, sorry.

Mehr als deine Arbeit machen kannst du nicht. Flexibel bleiben. 😉😘
Nachts aufzuwachen und niemand ist da man hört nur diese Geräusche von den Maschinen und schwer Atmende Menschen das machte mir auch Angst
ich brach danach auch immer in Tränen aus sah ich einen RTW im Einsatz
es hinterlässt seine Spuren war man schon mal in dieser Lage
ich kann Dich verstehen PsychoSeele!
 
ich mußte alle paar Wochen wegen meinen Kopfverletzungen zur Nachsorge in die Notaufnahme der Klinik dann rauschte oft der RTW an mir vorbei und schon war ich in der Erinnerung gefangen bis ich die Schnauze voll hatte und mir einen Anwalt suchte gegen den Unfallverursacher
genauso ging es mir an der Stelle wo mich der Autofahrer über den haufen fuhr
und die erste Fahrt mit den neuen Moped mir standen unter dem Helm wahrlich die Haare zu berge
das alles zu Verarbeiten braucht Zeit viel Zeit aber vergessen wird man es wohl nie!
mein Gesicht heilte ohne das was zurück blieb, von selbst,
die zwei Gesichts-Chirugen hab ich Gott sein Dank nicht gebraucht und Sorry liebe "Büchergruppe" das ich Deinen Thread mit meinem Gejammer etwas "verunstaltet"habe
aber die Hintergründe eines Patienten zu wissen ist ja auch von Vorteil für euch helfenden !
 
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